Kunst, Kultur und Krempel

  • Ich dachte an die anderen monochromen Räume, die ich kenne, vor allem den weißen Raum und den blauen von Yves Klein (Centre Pompidou). Im weißen hatte ich das Glück, völlig allein drin zu sein, also keinen optischen Anhaltspunkt mehr zu haben, so dass die Raumkoordinaten völlig verschwanden, ein absolut verrücktes Gefühl zwischen beängstigend und euphorisierend, es gab kein Oben und Unten mehr und ich musste mich auf den Fußboden setzen, weil ich sonst vermutlich umgefallen wäre.

    Könnte Flavins grüner Raum etwas Ähnliches bewirken? Ziemlich sicher nicht, ziemlich sicher soll er das auch gar nicht und ist ganz anders gemeint, vom Foto her wirkt er schon mal nicht ambivalent. Aber klar, dass man Flavin nicht anhand von Fotos beurteilen kann, und wenn ich jetzt in München wär, stände ich garantiert in der leuchtenden Froschhalle (und würde jeden Besucher hassen, der gleichzeitig da wäre)! Die Überlegung, wie man die mit Rotgrünblindheit sieht, war übrigens keineswegs als Witz gemeint. Angesichts der Tatsache, dass fast 10% der männlichen Erdbewohner eine Rotgrünsehschwäche haben, frag ich mich halt, ob das für seine Wahl dieses heftigen Grüns irgend eine Rolle gespielt hat.

    Hab ganz vergessen, danke fürs Bildermitbringen zu sagen! :oops:;)
     
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