Komposthaufen anlegen

Küstenkind

Neuling
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17. Sep. 2026
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Hallo an alle,
ich bin neu hier im Forum.
Ich stehe vor der wunderbaren Aufgabe einen Garten neu anlegen zu dürfen. Der Garten ist 900 qm gross und besteht zur Zeit nur aus Rasen, bis auf ein bereits vorhandenes Beet.
es sind zahlreiche alte Bäume und Sträucher vorhanden. Die Sträucher habe ich bereits beschnitten und habe jetzt jede Menge Strauchschnitt den möchte ich gern sinnvoll nutzen.

Ein Teil davon möchte ich für Hochbeete aufbewahren, eine Benjeshecke anlegen, sowie einen Haufen als Schutz für Igel usw. belassen.

ich möchte aber auch einen Komposthaufen anlegen und dazu habe ich jetzt eine Frage:
Da noch sehr viel an Garten Abfall anfallen wird, möchte ich gerne einen Komposthaufen in der Größe 3 × 1 m anlegen.

Ich habe mir vorgestellt mit Pfosten, Volierendraht und einigen Latten einen Behälter zu bauen oder habt ihr eine Idee wie man es sonst bewerkstelligen könnte mit wenig Aufwand und Geld?
Liebe Grüße von der Nordsee
Küstenkind
 
  • Pfosten mit Draht scheiden aus! Das geht so lange gut, wie du den Haufen befüllst. Bei der Entnahme ärgerst du dich grün und blau!
    Wenn der Garten groß genug ist und es eine wenig einsehbare Ecke gibt, kannst du da einfach alles aufeinander schütten. Ist die kostengünstigste Variante, wenn auch nicht die „schönste“.
     
  • Ich habe 4 Metalkomposter.

    Daneben habe ich eine inzwischen 4 m lange Schlute (von mir auch Hügelbeet genannt) (1m) breit, Heckenschnitt.
    (Jedes Jahr kommt 1 m dazu).
    Auf die 4 Meter lange Schlute (Reihe) habe
    jetzt Komposterde aufgetragen. Und dann habe ich alles mit Rasenschnitt abgedeckt
    (damit es ordentlich aussieht). Im Mai werde ich auf diesem Hügelbeet Gurken
    ansäen. Und hoffentlich Freude haben.
    Mache ich jedes Jahr. Und pflanze auf meinem Hügelbeet auch Zuccini oder Kapuziberkresse o. a..

    Ich habe 4 Metallkomposter. Fortlaufend, miteinander verbunden. Und muss gestehen, dass die Entleerung mühsam ist.
    Aber ich machs, und freue mich über die schöne Erde. Bin gerade dabei.
    Zwei werde ich im Frühjahr wieder als Hochbeete bepflanzen.

    Komposter muss in jedem Garten sein.
    Ich kompostiere alles. Auch sämtliche Küchenabfälle. Eine braune Tonne brauche ich nicht.
     
  • Und wer auch einen großen Garten hat, kann auch einen Komposthaufen in Form einer langen Schlute anlegen. Auf einer Seite befüllen, auf der anderen Seite entnehmen. Funktioniert. Kostet nichts.
     
    Ich würde den Komposthaufen möglichst an einen halbschattigen Platz im Garten stellen, nicht unbedingt in die pralle Sonne. Wichtig ist vor allem, dass man verschiedene Materialien mischt. Also zum Beispiel Rasenschnitt und Küchenabfälle mit trockenem Laub, kleinen Ästen oder etwas Häckselgut.

    Zu viel feuchter Rasenschnitt auf einmal kann schnell anfangen zu faulen. Wenn man den Kompost ab und zu etwas durchmischt und darauf achtet, dass er nicht komplett austrocknet oder zu nass wird, funktioniert das eigentlich ziemlich unkompliziert. Nach ein paar Monaten sieht man schon die ersten Veränderungen.
     
  • Wenn man den Kompost ab und zu etwas durchmischt
    ...zerstört man zum Teil, die in ihm arbeitende Fauna...

    Hi Küstenkind und willkommen im Forum.
    • Feuchthalten durch Abdecken mit einer Platte, Blech, Kunststoff
    • falls zu trocken, 1 Kanne Wasser geben
    • 1x jährlich umsetzen und dabei durchsieben ist ausreichend
    • noch besser ein System wählen, bei dem der fertige Kompost unten entnommen werden kann, ohne den Aufbau darüber zu zerstören
    Beispiel: Miorin – Kompostsilo® – Vollmer Metallbau.webp Kompost-Box Miorin.webp links im Vordergrung ein weit verbreiteter unzulänglicher Nachbau aus Holz.
    Beim Original können allseitig die zwei untersten Bretter entnommen werden, um den fertigen Kompost rauszuziehen.
    Der Miorin-Komposter ist nicht billig, aber eine Anschaffung fürs Leben.
    Die mitgelieferten Nadelholzbretter halten ca. 8 – 12 Jahre – ich hatte gleich massive Eiche genommen.
    Am dauerhaftesten sind Robinienbretter.
     
    So mache ich das schon seit -zig Jahren links, regelmäßig zugeben und rechts wird dann entnommen und ausgesiebt
     

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  • Ich würde den Komposthaufen möglichst an einen halbschattigen Platz im Garten stellen, nicht unbedingt in die pralle Sonne. Wichtig ist vor allem, dass man verschiedene Materialien mischt. Also zum Beispiel Rasenschnitt und Küchenabfälle mit trockenem Laub, kleinen Ästen oder etwas Häckselgut.

    Zu viel feuchter Rasenschnitt auf einmal kann schnell anfangen zu faulen.
    Ja und schimmeln.
    Eventuell erst mal trocknen lassen. Schwierig bei größeren Mengen.
    Sonst mit Rasenschnitt mulchen.
     
  • Mein Garten ist ähnlich groß, ist außen rum auch mit dichten Büschen gewachsen und hat eine Ecke mit alten Bäumen. Der Kompost war auch eine meiner ersten Projekte, ich habe mir erst mal ein günstiges, zweimal 1 m fertig Teil aus Holz hingestellt, dass es gleich im ersten Winter kollabiert da muss was Neues hin aber insgesamt ist Kompost echt das Wichtigste. Der Kompost von Galileo ist echt super, aber die Ausgabe habe ich auch gerade nicht im Budget. Früher im Schulgarten hatten wir auch einfach eine Mieter einen Hügel von circa 2 × 1 m, allerdings haben wir erst gesammelt und dann geschichtet. Jetzt mit dem Küchenabfällen brauche ich auch eher einen Behälter, damit nicht alles durcheinander fällt, wenn man mal den Biomüll entleert. Bin mir auch nicht sicher wie ich das mache.
     
    Bin mir auch nicht sicher wie ich das mache.
    Vielleicht erstmal einen günstigen, evt. gebrauchten Thermokomposter, damit die Küchenabfälle sinnvoll genutzt werden können oder einen günstigen aus Streckmetall.
    ...und Geld ansparen für den Miorin, wenn bei der Bestellung eingeplant, kann er später nach und nach verlängert werden.
     
    Gute Idee. Jetzt Verrat mir aber gerne noch mal, was du meinst mit einem aus Streckmetall
     
    Das ist meine Kompostanlage. Habe zwei Haufen, davon wird einer immer befüllt, der andere liegt dann ein Jahr bis er fertig ist. Wir haben Stahlteile einbetoniert. Dann können wir die Bretter reinmachen und dann bei Bedarf, so nach ca. 15 Jahren wieder problemlos austauschen. Ich ziehe immer Lärchenholz ein, das hält am längsten. Ich arbeite auch mit der EM-Technologie. Das heißt ich gieße immer mal ein paar Kannen EM-Wasser drüber, trete alles gut fest und setze nichts um. Die Mikroorganismen in dem Wasser bringen gute Bakterien in den Kompost, es kann keine Fäulnis entstehen und es reift viel schneller. Ein Jahr befülle ich ihn, das nächste Jahr lasse ich ihn reifen und im Herbst wird er verteilt. Die vorderen Bretter kann ich ganz rausheben, bis runter. Das erleichtert mir die Kompostentnahme sehr. Die seitlichen und hinteren Bretter machen wir immer mit einer Schiene stabil, nur die vorderen Bretter sind rausnehmbar bis ganz unten.
     

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    Das Teil steht ja schon glaube ich 20 Jahre. Mein Sohn ist ja Metaller, das war das kein Problem. Die Bretter haben wir erst 1mal ausgetauscht. Das ging auch ganz einfach, die Querstreben halten die hinteren und seitlichen Teile zusammen, nur der vordere Bereich da kann ich die Bretter einzeln ausnehmen und den Kompost dann schön rausnehmen. Das ist ideal.
     
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