Komplett verwirrt

Hallo Platero,
zum Thema "Ententümpel ": Ich habe die Schnecken füher auch zum Nachbarn gebracht. Der hat mich dann mal aufgeklärt, dass diese Art der Fütterung nicht gut sei, den es läuft Gefahr, dass sie sich verschlucken. Was die Enten von sich aus aufnehmen, das ist kein Problem, wenn man sie aber "mästen" will, ist das gefährlich.

jomoal
 
  • Naja, mästen.... ich werde denen die Schnecken nicht mit einem Trichter reinstopfen! Sind ja Wildenten, die fressen was sie wollen.... oder eben nicht!
     
    Eben, geht ja hauptsächlich drum die Schnecken weit vom eigenen Garten auszusetzen. Wenn dann ein paar gefressen werden hatten sie ihre Chance.
     
  • Soweit ich weiß, fressen nur Laufenten Schnecken. Und da sollte man auch vorsichtig mit der sogenannten "Zufütterung" sein. Igel bekommen schnell Lungenwürmer von den Viechern.

    Ich werde sehen, was dieses Jahr passiert mit den Schleimern. Schneckenkorn geht nicht, alles andere werd ich sehen und dann handeln.
     
  • Hallo Platero,
    zu "Naja, mästen.... " möchte ich anmerken, dass dieser Nachbar Jäger ist, dies auch Wildenten waren. Er hat mich auch in gemäßigtem Ton darüber informiert. Brot soll man denen ja auch nicht füttern, wie Du schreibst. Wem gehört der Ententümpel? Laufen die wild herum oder haben diese einen "Besitzer"? Wenn ja, dann rede mit dem. Ist auch nur ein guter Ratschlag von mir, ich hoffe, du interpretierst das richtig.

    jomoal
     
  • Sagen wir, du kennst keinen Besitzer, es wohnt niemand nebenan. Dass in Deutschland irgend ein Fleckchen, egal ob Wald, Tümpel, Wiese oder Brachland keinen Eigentümer hat, ist unwahrscheinlich.
     
    Ich beobachte und "studiere" seit Jahren die Schneckenplage in meinem Garten. Die Viecher wirksam bekämpfen klappt meiner Meinung nach nur, wenn konsequent und frühzeitig damit begonnen wird. Will heißen: wenn im Sommer festgestellt wird, dass viel Schneckenfraßvorhanden ist, kann das Problem nur noch begrenzt bekämpft werden, da die bestehenden Schnecken schon viele neue Gelege abgesetzt haben. Ich persönlich gehe jeden(!) Abend, insbesondere bei dem Wetter, welches wir gerade haben, abends durch den Garten. Und ich meine nicht nur durch die Flächen, die nicht gefressen werden sollen, sondern auch die Wiese und die Teile des Gartens, die vor Vögeln sicher sind (Kompost, unter Büschen, Brombeeren, Rosen, usw.
    Die Schnecken werden dann konsequent zerschnitten und nach wenigen Wochen geht die Population signifikant zurück. Anfangs habe ich mir Gedanken gemacht, dass die "Leichen" sich stapeln könnten, aber dem ist nicht so. Wer fleißig beobachtet, sieht, das Tigerschnegel, Kellerassel usw. Die Reste beseitigen.

    Daher die Empfehlung: jetzt das nasse Wetter nutzen und eingreifen. Auch wenn die Schere nicht genommen wird sollte jetzt gesammelt und weggebrachtwerden. Der Sommer und dadurch die Erne wird besser. :)
     
    Leider haben wir nebenan einen Garten, der ein wahrhaftes Schneckenparadies ist... überalterte, hohe Vegetation, genügend schattige feuchte Ecken, ein grauenhafter Gartenteich noch dazu (Betonring mit eingekleisterten Feldsteinen, sichtbare Teichfolie und grüne Algenbrühe :rolleyes:).
    Die Besitzerin war seit Jahren nicht mehr in der Lage sich um den Garten zu kümmern, jetzt steht das Haus bis auf Weiteres leer.
    Für Nachschub ist also immer gesorgt.
    Ich habe leider kein Bild gemacht, letztes Jahr waren nach einem Regenguss mindestens 200 Schnecken auf dem Reihenhausrasen (klein) unterwegs und das waren nur die "sichtbaren".
    Die Weinbergschnecken und Schnegel lass ich ja noch durchgehen, aber die rote Wegschnecke die hat sich meinen unversöhnlichen Groll zugezogen.
    Petersilie steht schon erhöht in einem wassergefüllten Untersetzer, der Salat ist hoffentlich geerntet bis die Plage anrollt.....
     
    Das ist natürlich für die Kriegsführung sehr ambitioniert, @Platero. Wir hatten das auch auf einem unserer anderen Grundstücke: dort haben wir Hortensien gepflanzt, waren ein paar Tage nicht zu gegen und die Schneckenarmeen des Nachbars sind bei entsprechender Witterung losgezogen und haben die Pflanzen vernichtet, die dazu noch nicht günstig waren.
    Eine Lösung wäre natürlich, den ganzen Grenzbereich mit Schneckenzaun zu versehen. Das kann aus optischer und ökonomischer Sicht allerdings grenzwertig sein ...
     
  • Ich hoffe drauf, dass das Haus bald einen neuen Besitzer findet, der den Garten genauso grauenvoll findet wie ich und da erst mal mit der Planierraupe durchgeht.....:devilish:
     
  • Guten Morgen, :)
    es ist toll, ein paar Leidensgenossen gefunden zu haben! Natürlich aber trotzdem blöd, dass ihr auch so eine Plage habt. Wir haben vor, in den nächsten Jahren eine Hochbeetecke zu errichten, die dann von vier Seiten eingezäunt werden soll, sowie von oben gegen die Vögel. Das dann nochmal alles mit Kupferband o.ä schützen... Aber zum einen dauert es noch eine gute Zeit, bis es so weit ist und zum anderen ändert das leider auch nichts daran, dass diese Biester wirklich alles fressen. Es ist ja nicht nur das Gemüse... Ich war eben im Garten und sehe, dass sie angefangen haben, die unteren Himbeerblätter zu vernichten.

    Wir haben einen Bereich auf dem Grundstück, eine sogenannte Bienenwiese- mit ganz vielen bienenfreundlichen Pflanzen. Es sieht toll aus, ist alles sehr bunt und blüht... Nun, die Schnecken fangen an, alle Blumen zu fressen. Die Tulpen sowieso, aber auch die Blumenzwiebeln nehmen sie sich mittlerweile vor.. Salbei existiert hier gar nicht mehr und jegliche Art von Blatt wird sang- und klanglos verspeist. Ich könnte heulen.. Die zerrupfen einfach alles im Garten. Wenn man sich einigen könnte, würde ich ja meinetwegen eine extra Futterecke für die kleinen Monster anlegen... Aber leider sind sie null kooperativ. Von einigen Pflanzen ist bereits nur noch eine dünne, grüne Faser übrig... :(

    Viele (verzweifelte) Grüße an Euch alle,
    Katixx
     
    Ach, es ist doch frustrierend.. Entweder ich gieße die Pflanzen seltener (dann vertrocknen sie) oder nach Gefühl (dann schimmelt die Erde). Und die Trauermückenplage wird auch immer schlimmer...

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    Ich persönlich gehe jeden(!) Abend, insbesondere bei dem Wetter, welches wir gerade haben, abends durch den Garten. Und ich meine nicht nur durch die Flächen, die nicht gefressen werden sollen, sondern auch die Wiese und die Teile des Gartens, die vor Vögeln sicher sind (Kompost, unter Büschen, Brombeeren, Rosen, usw.
    Ich mache es genauso, ich schneide sie aber nicht durch, ich werfe sie in eine Eimer mit Löschkalk .
    Dann in die Restmülltonne. Ist zwar auch nicht gerade liebevoll, aber das sind sie zu mir ja auch nicht.
    Ich sammel wirklich nur die Nachtschnecken ein, alle Anderen dürfen leben bleiben.
    Wenn man das konsequent jeden Abend ( oder 2 ten ) macht, dezimiert sich das ruckzuck.
     
    @Katixx: ich habe mir gerade deine Bilder, auch von den vorherigen Posts, angesehen. Ich habe in der Vergangenheit und auch heute nicht viele negative Erfahrungen bei der Aufzucht gemacht. Was ich beim Betrachten deiner Aufnahmen meine zu sehen sind folgende Themen:
    - die pflanzen stehen vor Glasbausteinen. Aktuell haben wir durch das sehr bewölkte Wetter ohnehin wenig Sonnenstrahlung. Durch die steine wird das nicht besser.
    - der Bodenschimmel kommt einerseits vom gießen aber wird auch vom raumklima beeinflusst. Wenn die Räume eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, wird das begünstigt.
    - generell ist für viele Pflanzen, insbesondere Südfrüchte, ordentliches Gießen mit großem Intervall besser als oft wenig Wasser. Wie die Vorredner bereits erwähnten, ist eine gewisse Trockenzeit der Erde schon in Ordnung.
    - gelbe Blätter sind häufig auch ein Zeichen von Nährstoffmangel. Ebenso die kleinen grauen Stellen bei den Tomatenblättern. In dem Stadium ist nährstoffmangel nicht so das Thema, aber kann immerhin dazu beitragen.

    Viele Grüße!
     
    @Katixx: ich habe mir gerade deine Bilder, auch von den vorherigen Posts, angesehen. Ich habe in der Vergangenheit und auch heute nicht viele negative Erfahrungen bei der Aufzucht gemacht. Was ich beim Betrachten deiner Aufnahmen meine zu sehen sind folgende Themen:
    - die pflanzen stehen vor Glasbausteinen. Aktuell haben wir durch das sehr bewölkte Wetter ohnehin wenig Sonnenstrahlung. Durch die steine wird das nicht besser.
    - der Bodenschimmel kommt einerseits vom gießen aber wird auch vom raumklima beeinflusst. Wenn die Räume eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, wird das begünstigt.
    - generell ist für viele Pflanzen, insbesondere Südfrüchte, ordentliches Gießen mit großem Intervall besser als oft wenig Wasser. Wie die Vorredner bereits erwähnten, ist eine gewisse Trockenzeit der Erde schon in Ordnung.
    - gelbe Blätter sind häufig auch ein Zeichen von Nährstoffmangel. Ebenso die kleinen grauen Stellen bei den Tomatenblättern. In dem Stadium ist nährstoffmangel nicht so das Thema, aber kann immerhin dazu beitragen.

    Viele Grüße!

    Hallo Schwabe,
    vielen Dank für deine Einschätzung! Ja, die Pflanzen stehen vor den Glasscheiben, allerdings mit Anzuchtlampe. (ist das dann ausreichend?)

    Gegen die Luftfeuchtigkeit habe ich ein entsprechendes Gerät in den Raum gestellt, dadurch wird das etwas besser. Ich traue mich aber nicht so ganz, mehr Pflanzen dort hin zu stellen, aufgrund dieser blöden Trauermücken... Ich habe die Sorge, dass der Befall dann noch schlimmer wird. Heute sind meine Nematoden angekommen - mal schauen, ob die etwas bringen...

    Bezüglich der Tomaten: Ich habe bisher Tomaten- oder Tomaten- und Kräuterdünger verwendet... Aber scheinbar ist das ja nicht ausreichend. Gibt es einen bestimmten Bedarf bei gelben oder fleckigen Blättern?

    Welche Erde benutzt ihr denn? Ich habe gehört, dass Trauermücken unter anderem von schlechter Erde kommen können, aber das Geld, um sich solche für einen Euro den Liter zu kaufen, haben doch die wenigsten?
    Ich probiere alles mögliche durch und bin immer wieder ab umtopfen... Aber so langsam wird das auch sehr kostenintensiv.

    Eine schöne Woche euch allen. :)
     
    Welche Erde benutzt ihr denn? Ich habe gehört, dass Trauermücken unter anderem von schlechter Erde kommen können, aber das Geld, um sich solche für einen Euro den Liter zu kaufen, haben doch die wenigsten?
    Ich probiere alles mögliche durch und bin immer wieder ab umtopfen... Aber so langsam wird das auch sehr kostenintensiv.


    Das Problem ist, dass auch nicht immer die teure Erde die bessere Erde ist. Trauermücken sind häufiger dabei, wenn die Erde - egal welcher Preiskategorie - nass gelagert worden ist. (Also beim Händler, und das siehst du nicht immer, falls die Säcke nicht auch noch draußen lagern, wenn du sie kaufst.) Dazu kann eine Erde in einem Jahr taugen und im nächsten Jahr stimmt mit der Erde der gleichen Marke irgendwas nicht.

    Super ist natürlich, wenn du die Erde schon vor dem Kauf begutachten könntest. Sie sollte nicht zu nass sein und gut riechen, nicht zu grobe Holzstücke etc enthalten, dann hat man schon mal grobe Fehler ausgeschlossen.
    Weil das selten möglich ist, würde ich, wenn du viel brauchst, erst einmal einen Sack kaufen, zu Hause begutachten, und wenn die Erde taugt, dann mehr davon kaufen. Da kann man auch Glück mit preiswerten Erden haben.
     
    Das Problem ist, dass auch nicht immer die teure Erde die bessere Erde ist. Trauermücken sind häufiger dabei, wenn die Erde - egal welcher Preiskategorie - nass gelagert worden ist. (...)
    Weil das selten möglich ist, würde ich, wenn du viel brauchst, erst einmal einen Sack kaufen, zu Hause begutachten, und wenn die Erde taugt, dann mehr davon kaufen. Da kann man auch Glück mit preiswerten Erden haben.

    Das ist ein klasse Ratschlag, vielen Dank dir! Ich werde nochmal verschiedene Erde ausprobieren und dann schauen, welche am ehesten (zumindest in diesem Jahr) geeignet ist.

    Kennst du (oder jemand anderes) dich denn auch mit Bäumen aus?
    Unsere Aprikose schaut gar nicht gut aus und die Zwetschge sogar noch schlimmer...

    Einmal die Aprikose:
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    Und die Zwetschge:
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    Wie ihr seht, trägt sie kaum Blätter und die wenigen, die sie hat, sehen alles andere als glücklich aus...

    Die Hortensie macht auch keinen guten Eindruck...
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    Und die Hälfte der Paprikapflanzen ebenso...
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    Bzgl. der Aprikose bin ich mir nicht ganz sicher- könnte das diese Schrottschusskrankheit sein? Was kann ich dagegen tun?

    Zumindest mein Rhododendron sieht mittlerweile vieeeel besser aus, nachdem ich ihm die empfohlene Behandlung habe zukommen lassen. Das ist wenigstens ein Erfolgserlebnis. :)

    Viele Grüße an euch alle und eine schöne Woche weiterhin!
     
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