Kleinkraftwindanlagen für Häuslesbesitzer

Nunja, ohne Subventionen wäre die Solar-Branche nicht angekurbelt worden und du hättest deine Anlage zu deinem Preis sicher dann nicht bekommen ... muss man auch beachten.

Dass die Leute auf das Angebot so anspringen hat die Regierung nicht gedacht, und dann zu spät reagiert. Die Firmen haben den Preis natürlich hochgehalten und weiter ordentlich abgeschöpft ... klar, würde jeder machen.


Demnach werden die Hauswindanlagen kaum günstiger und daher nur schwer angenommen ... da muss erst mal wieder ein "black out" passieren (dann wäre jeder froh, so ein Teil auf dem Dach zu haben, damit das nötigste mit Strom versorgt wird)

Das wäre natürlich für mich auch noch ein Grund, so ein Teil auf das Dach zu schrauben. Weiter überlege ich mir auch noch, eine PV-Anlage für Eigenbedarf zu installieren.
 
  • Zur Einspeisung:
    Wie gesagt, möchte wenn den erbrachten Strom sofort nutzen, also mittels Wechselrichter und 220V Stecker direkt in irgendeine Steckdose am Hausnetz einspeisen, so wird kein Elektriker usw. benötigt, aufbauen und fertig.
    300W oder 600W werden ja ständig benötigt, wenn nicht, muss dies halt ins leere laufen oder drückt dagegen, wie auch immer.

    Uiuiui ... zuerst solltest Du das Haus vom echten Netz trennen, sonst gibt es eine Katastrofe bei diesem Versuch, weil die Phasenlage vom Netz und deinem Wechselrichter nicht synchron sind.

    Und dann müsstest Du vor dem Sicherungskasten einspeisen, sonst verlierst Du alle Sicherheit, und Versicherungen zahlen dir dann gar nichts wenn etwas verreckt.

    Strom in eine Dose einspeisen, also praktisch Rückwärts ins Hausnetz, das ist nix.
     
    Was mich ärgert ist, dass man den selbst prodizierten und wieder verbrauchten Strom versteuern muss, selbst wenn er nie in ein öffentliches Netz gelangte.


    Ist dies nicht deshalb, dass beim Kauf die MwSt zwar bezahlt wurde, aber beim Finanzamt wieder zurück gefordert wurde?

    Oder warum ist dies so?
     
  • Die Wechselrichter können sich synchronsieren. Aber ich glaube nicht, dass das gut geht, wenn Du einfach Netz an Netzt steckst, eventuell ist die Technik aber so gut, dass es tatsächlich geht. Falls der Wechselrichte die Phasenlage aber nicht innerhalb von Sekundenbruchtielen einreguliert, dann sind entweder die Sicherungen draussen oder der Wechselrichter ist futsch.

    Normalerweise hängt der Wechselrichter immer am öffentlichen Netz und hat die Phasenlage als Vorgabe - wenn er dann Hochfährt kann er das gleich in der richtigen Phasenlage tun. Wenn Du ihn isoliert startest, dann hat er keine Vorgabe und wird im Vergleich zum öffentlichen Netz willkürliche Phasenlage annehmen. Getrennte Spannungsführende Netze unterschiedlicher Phasenlage einfach so zusammenzustecken ist jedenfalls riskant.

    Ich muss zugeben, das stammt eher aus meinem Wissen in "Elektrotechnische Grundlagen", als aus praktischer Erfahrung. Die Phasenlage ist jedoch wichtig - wenn die Technik mehr kann, als ich Ihr zutraue, dann darfst Du meinen Einwand streichen.

    Das größere Problem sehe ich in den Sicherungen, die Du umgehst wenn Du in eine Dose einspeist. Du solltest wegen beiden Problemen mal mit einem Elektriker reden.
     
    "Was mich ärgert ist, dass man den selbst prodizierten und wieder verbrauchten Strom versteuern muss, selbst wenn er nie in ein öffentliches Netz gelangte. "
    Beitrag von Hajo/Pflanzbert am 6.1.2015


    Da können wir ja nur hoffen, dass wir nicht noch auf unser selbsterzeugtes Gemüse Steuern zahlen müssen.



     
  • Was mich ärgert ist, dass man den selbst prodizierten und wieder verbrauchten Strom versteuern muss, selbst wenn er nie in ein öffentliches Netz gelangte.

    Da können wir ja nur hoffen, dass wir nicht noch auf unser selbsterzeugtes Gemüse Steuern zahlen müssen.



    Hab da nun etwas gefunden:
    Demnach ist es wohl deshalb, dass der ganze Stromertrag erstmals voll in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird ... danach wird es aus diesem wieder entnommen ... dies wird als Stromlieferung angesehen und wird besteuert (eigentlich wird das öffentliche Netz ja auch als Pufferspeicher genutzt und man bezahlt dafür nichts).

    Wie ist es denn z.B. beim Apfelsaft ... also wenn man Äpfel im Lagerhaus abgibt und sich dies gutschreiben lässt um dafür später immer wieder Apfelsaft holen kann ... wird der dann nicht auch irgendwie besteuert?​
     
    Die Erklärungen sind alle nur Schall und Rauch, nix logisches. Denen geht es nur um neue Einnahmequellen. Nachdem jetzt viele Strom selber produzieren, will der Staat halt daran beteiligt sein.

    Früher als Obst und Gemüse noch etwas Wert waren, wollte der Staat den zehnten Teil der Ernte. Das wurde auch nicht weiters begründet.
     
    war das nicht die Kirche?
    :confused:
    Ise- die das ungesteuerlich findet

    es waren beide ....

    Pflanzbert bezieht sich auf das Anfang Mittelalter indem jeder Bürger den "Zehnt" an den Fürsten abgeben musste (wäre das schön wenn wir heute auch nur einen zehnt abgeben müßten;))
    Bisweilen haben die Fürsten und Könige aber auch deutlich mehr gefordert und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    ISE bezieht sich auf die Forderung die Erstmals von kirchlichen Institutionen bereits im Altertum im Orient erhoben wurde. Später - im Mittelalter bis zur Neuzeit gab es diese Forderung auch im westlichen Abendland. Damals hies diese Kirchenabgabe auch der Zehnt.

    In den 80er Jahren gab es auch eine Forderung der katholischen Kirche zu Weihnachten, dass man 10% der Weihnachtsgeschenke für die Armen spenden sollte. Dies gab jedoch eine dermaßige aufregung, dass die Kirche diese Forderung nicht mehr wiederholte.

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    Die Einspeisung ins hausnetz wird evt sogar einen Zähler erforderlich machen. Spätestens dann wird es absolut unwirtschaftlich.
    Es bleibt aber noch die Möglichkeit vom Autofriedhof sich Autobatterien zu erwerben diese zu laden und dann den Strom direkt zu nutzen. Dabei dürftest du zwar einen erheblichen Verlust der Leistung haben, aber dies ist immer noch besser als einen Verlust durch Abgaben etc.
     
  • Also, ich persönlich finde die Besteuerung bei PV-Anlagen nicht sooo schlimm ... ich verdiene da das Geld ja eh im Schlaf.
    Da Ärgert mich die Lohnsteuer wesentlich mehr, da Arbeite ich ein halbes Jahr nur für den Staat ... und danach beim ausgeben wird das Geld nochmals besteuert​
    Das alles soll einen von dem Vorhaben eines kleinen Windrades aber nicht abhalten.




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    Die Einspeisung ins hausnetz wird evt sogar einen Zähler erforderlich machen. Spätestens dann wird es absolut unwirtschaftlich.
    Es bleibt aber noch die Möglichkeit vom Autofriedhof sich Autobatterien zu erwerben diese zu laden und dann den Strom direkt zu nutzen. Dabei dürftest du zwar einen erheblichen Verlust der Leistung haben, aber dies ist immer noch besser als einen Verlust durch Abgaben etc.


    Hmm, ich möchte eigentlich nicht Einspeisen, es soll ohne betrieben werden. Bei 300-600W wird dies auch kaum möglich sein, da der ja gleich verbraucht wird.
    Muss mal ein Angebot heraussuchen, wo dies angeboten wird, also mittels Stecker ins Hausnetz ... da ist so etwas wie ein Wechselrichter usw. dabei und gut ist es.
    Wenn dies wirklich nicht gehen sollte, muss halt eine Batterie mit Wechselrichter her, soll halt 220V heraus kommen ... würde dann aber evtl. gleich eine vernünftige Li-Batterie kaufen.
     
  • Idee: Die Windturbine treibt einen Kompressor, der speist Druckluft in einen Drucktank. Alle mechanischen Geräte im Haus werden auf Druckluftbetrieb umgestellt, statt elektrischer Leitungen gibt es Druckluftanschlüsse.

    Vorteile:

    - Weniger Wandlungsverluste der Energie
    - Längere lebensdauer des Drucktanks, im Vergleich zu Akkus
    - Geringer Anschaffungskosten für Drucktank, im Vergleich zu Akkus
     
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