Invasion von Klee in Teppichwacholder

Pontikaki

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Moin, ich lebe in Niedersachsen und habe einen 6 Jahre alten Teppichwacholder.
Er hat sich schön flächig ausgebreitet und ist ca 10/12 cm hoch.
Nun hatte sich im letzten Jahr Klee (Weißklee?) darin angesiedelt. Ich hatte
stundenrund versucht ihn auszuzupfen aber das ist wohl nicht gelungen. Die
feinen Kleewurzeln verhaken sich im Wacholder und lassen sich nicht vollständig
entfernen. In diesem Jahr ist der Klee in "voller Pracht" zurückgekehrt und ich
habe keine Idee, wie ich ihn entfernen könnte. Gibt es eine Lösung dafür?
 

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  • Mir fällt keine ein, ehrlich gesagt.
    Es gibt (meines Wissens) kein Mittel, das den Klee vernichtet und den Wachholder intakt lässt.
    Es ist auch kein Weissklee, sondern Sauerklee. Blüht gelb. Macht es aber auch nicht wirklich besser.
     
  • Wie wurzelt den der Wachholder? Sind es ganz viele Einzelpflanzen, oder wenige, die sich flach liegend auf dem Boden liegend ausbreiten?
    Bei letzterem die Zweige so gut es geht anheben und untendrunter den Klee ausstechen. So gut es eben geht. Wenn die Wurzeln im Boden bleiben, hast du nichts gewonnen, und der Tanz geht wenig später von vorne los.
    Ich habe den in vielen meiner Kübelpflanzen. Dort, wo ich aufgrund der Wurzeln des „Topfbewohners“ schlecht dran komme, verbleiben immer Reste vom Klee. 🙄
    Man findet ihn auch öfter mal in den Töpfen von gekauften Pflanzen. Seit ich das weiß, bin ich da immer wachsam!
     
  • @Platero (Ei Guude wie ;-) Merci Aha, also Sauerklee, na da hab ich ja dann fast das
    ganze Jahr über "Freude" dran :eek: (siehe Tabelle):
     

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  • Ich sehe da auch nur die Möglichkeit, den Klee mit einem schmalen Werkzeug auszustechen - auch, wenn es Stunden dauert. :(
    Hhm, da wo ich stechen könnte sind aber lauter Wacholderzweiglein. Und leider "teilen"
    die Zweiglein die Kleewurzeln. Wenn ich am Klee ziehe, hab ich "Zweiklee".
    Ich hab' noch x Fotos der Situation aus der Nähe gemacht:
     

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    Wegen der Pfahlwurzel eignet sich z.B. ein Löwenzahn-Stecher gut. Dabei bekommt man auch schon einen Teil der oberflächennahen Ausläufer mit heraus.

    Ist man im 1. Durchgang möglichst gründlich, fällt 4-8 Wochen später wesentlich weniger Arbeit an. So kann man ihn mit wenigen Arbeitsgängen ordentlich zurückdrängen.

    Und kalken würde ich die Fläche mal.

    Die Pflanzengröße würde mich auch interessieren, @Pontikaki.
    Eine gängige Größe bei Pflanzung ist 30-40 cm (Breite), was für eher weniger Pflanzen auf der Fläche sprechen würde.
     
    Du sollst ja auch nicht am Klee „ziehen“! Das bringt so gut wie gar nichts, selbst ohne störende Zweige.
    Du nimmst ein altes Küchenmesser, „bohrst“ in die Erde und hebst dann mit einer Hebel-drehbewegung die Pflanze an. Lockerst sie sozusagen aus dem Erdreich. Wenn wenn du DANN am Klee ziehst, geht er raus. Hoffentlich dann mit einem Großteil der Wurzeln und Ableger.
    Beim Klee ist nicht das, was du siehst das Problem, sondern das, was du nicht siehst.
    Allzuviel Zeit solltest du dir im Übrigen damit auch nicht mehr lassen. Er beginnt bereits zu blühen. Wenn der wenig später Samenkapseln hat, wird das Problem exponential schlimmer. Und auch größer. Die Samen „spritzen“ dann nämlich bei Berührung ziemlich weit in der Gegend rum!
     
    Wie wurzelt den der Wachholder? Sind es ganz viele Einzelpflanzen, oder wenige, die sich flach liegend auf dem Boden liegend ausbreiten?
    Der Wacholder ist eine einzige Pflanze, aus deren Mitte (Foto) sich all' die
    seitlichen Triebe entwickelt haben. Die Triebe waren anfangs lose auf der
    Erde aufliegend und man konnte sie noch anheben und darunter jäten (seufz;-).
    Jetzt sind diese Triebe aber selbst mit dem Boden verwurzelt und nur die
    äußeren Enden lassen sich noch lupfen.
     

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  • Wenn der sich so stark ausbreitet und wuchsfreudig ist, wäre ich fast dafür, den Wacholder zu roden, das Beet komplett zu sanieren und einen Neuen zu setzen. Oder was Anderes.
    Oder nicht ganz so krass….bis auf die ursprüngliche Hauptpflanze alles an Wacholder raus.
     
    Oder ihn im Herbst komplett ausstechen, teilen, sämtlichen Klee gründlichst entfernen und die Mutterpflanze und Teilstücke neu pflanzen.

    Weil die Äste schon bewurzelt sind, wird das funktionieren.

    Ein schöner Bodendecker, finde ich, auch, wenn er etwas außer Mode gekommen ist.
     
    Oder ihn im Herbst komplett ausstechen, teilen, sämtlichen Klee gründlichst entfernen und die Mutterpflanze und Teilstücke neu pflanzen.
    Warum im Herbst? Da….
    Weil die Äste schon bewurzelt sind, wird das funktionieren.
    Die Mutterpflanze würde ich dann glaube ich nicht versuchen zu erhalten. Der Wurzelverlust dürfte zu groß werden.
    Und bis zum Herbst den Klee wuchern und aussamen lassen, kommt mir jetzt auch kontraproduktiv vor….
     
    Weil der Wacholder die Aktion dann wahrscheinlich besser übersteht.

    Die Mutterpflanze würde ich dann glaube ich nicht versuchen zu erhalten. Der Wurzelverlust dürfte zu groß werden.
    Och, wenn man versucht, einen kleinen Ballen zu stechen, würde ich es wagen.

    Und bis zum Herbst den Klee wuchern und aussamen lassen, kommt mir jetzt auch kontraproduktiv vor….
    Ja, da muss man wohl abwägen.
     
    Wäre es denkbar, mit einer lichtundurchlässigen Plane, den Bereich
    an dem der Klee wuchert abzudecken - ihn sozusagen auszuhungern ?
    Oder würde der Wacholder in dem Bereich dann auch absterben?
     
    Ja, der Wacholder würde auch leiden oder absterben.
    Dann besser in der Hocke einige Stunden stechen und das mehrmals wiederholen.
     
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