Hilfe! Und bitte nicht schimpfen

Ich habe eben mal zurückgeblättert zu deinem Eingangsbeitrag. Für mein Empfinden haben sich die auffälligen Bereiche eher ausgebreitet. Hänge die Fahne der Hoffnung also lieber nicht zu hoch…..🥺
 
  • Dann hoffe ich für Johanson, dass Du nicht Recht hast, @Platero.

    Falls Du diesen Bereich meinst, @Johanson82, sieht es für mich nicht ungewöhnlich aus. Eher so, als wenn der neue Trieb durch sein Wachstum das ältere Holz sprengt.

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    Beobachten solltest Du aber diese Risse:

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    Sie sollten sich nicht weiter öffnen und den Stamm herunter wandern.
     
  • Ok,
    Dann werde ich die Bereiche mal genauer überwachen. War jetzt 6 Tage nicht da, vorher sind mir die Rindenrisse nicht aufgefallen.
    Da ich das Bäumchen bis jetzt nicht im Regen stehen lassen wollte, steht es noch unter Dach auf dem Balkon. Da kriegt es aber nicht soviel Sonne ab wie draußen im Garten. Was meint ihr? Raus und soviel Sonnenenergie wie möglich, oder eher schauen das der Stumpf unten erstmal trocken bleibt?
     
  • Ich würde das eventuelle Risiko wagen.

    Falls sie sterben sollte, gibt es viele schöne Sorten für gar nicht so viel Geld ;)

    Angehängt mal ein Beispiel für eine Wunde unter freiem Himmel, wie sie verheilen sollte.
    Den Baum (keine Citrus) habe ich im Mai 23 drastisch geköpft.
    Rot -> Anfängliche Rissbildung (vermutlich durch normale Eintrocknung)
    Blau -> Hier bildete sich ein kreisförmiger Riss, der sich aber wieder schloss, als
    Grün -> die kreisförmige Überwallung der Wunde eingesetzt hatte.

    Jetzt treibt er kräftig aus und ist völlig gesund.


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    Du kannst ihn ja nicht ewig geschützt aufstellen. Der Bereich, den Jörg dir markiert hat ist tot! Da wallt gar nichts mehr! Gesunde Bereiche können Regen ab, das Totholz…..ist tot. Und geht den Weg alles irdischen.
     
  • Hallo zusammen,
    Hiermit melde ich mich aus der Überwinterung zurück und nun kommt das update:
    Das Bäumchen lebt und gedeiht und hat zusammen mit eine Olive den Winter bei leider 12-15 Grad unter einer Pflanzenlampe verbracht. Außer 4 Schildläusen kein sichtbarer Schädlingsbefall und durch die 3cm Seramisschicht keinerlei Trauermücken (y).
    Wenn das Bäumchen in den nächsten Tagen aus dem Winterquartier kommt, folgen noch bessere Fotos.
    Ich denke am Stumpf werde ich nochmal nachsägen, um die Überwallung zu verbessern. Bei dem wahrscheinlich nötigen radikalen Rückschnitt werde ich eure Tipps aus dem letzten Jahr einbeziehen, aber vielleicht noch ein paar Fragen stellen 🙈😁.
    Schaut euch einfach mal die Fotos an.

    Grüße vom langsam ergrünenden Feldberg
    Jonas
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    Achso, ganz vergessen. Zeigen die Verfärbungen bei den alten Blättern einen Nährstoffmangel an? Habe bis jetzt noch nicht gedüngt...
     
    Ja, die gelb gemusterten Blätter zeigen einen Nährstoffmangel. Passiert auch bei Wurzelproblemen, da dann die Nährstoffaufnahme gestört ist. Der Mangel scheint schon länger her zu sein, der Neutrieb sieht ja grün aus. Nicht alle Mangelsymptome bilden sich im alten Laub wieder zurück, selbst wenn das Angebot verbessert wird.

    Mehr Sorgen macht mir der Rindenschaden an der Basis des noch lebenden Astes. Ich fürchte, der Pilz beginnt auch bereits da zu wüten. Eventuell schon mal den starken Neutrieb rechts von Stumpf als neuen Stamm heranziehen.
    Der Pilz greift übrigens Pflanzen an, die zu nass stehen und/oder deren Wurzelhals Erdkontakt hat. Auch Trauermücken deuten auf Dauerfeuchtes Substrat. Obacht!
     
  • Vielen Dank für die schnellen Antworten. Seit euren Gießtipps von letzten Jahr bekommt das Bäumchen jetzt vernünftig Wasser :). Das Seramis war nur provilaktisch, da die Olive später und ziemlich "durchwässert" dazu kam. Hab mich einfach gefreut diesen Winter keine Viecher gehabt zu haben.
    Morgen gibt es die erste Düngung.
    Hier noch genauere Fotos von dem letzten Haupttrieb...Ich hoffe nach wie vor das es sich dabei um die Überwallung handelt. Beim alten Hauptstamm leider sehr tief, deswegen wollte ich nochmal sägen. Aber wir ein komischer Schnitt...müsste fast rechteckig herausschneiden...weiß noch nicht so genau....
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  • Ich würde da nicht mehr dran rum schneiden. Wie du sagst, der Stumpf ist tot, da „wallt“ nichts mehr. Die Gefahr, mehr Schaden als Nutzen anzurichten, ist sehr hoch. Es schadet ja auch nichts, wenn das so bleibt. Optisch vielleicht nicht der „Burner“, aber sieh es als Zeugnis eurer bewegten Geschichte.
    Wie gesagt, mehr Sorgen macht mir der Rindenschaden am Neutrieb. Ich kann nicht beurteilen, ob der sich seit dem letzten Eintrag vergrößert hat, im Heilen begriffen oder schlicht gleich geblieben ist.
    Du für dich kannst alle paar Monate aus der gleichen Perspektive wie die (sehr guten! 😍) Fotos oben neue Fotos schließen und Vergleichen.
    Von den Beiden ganz jungen Trieben aus der Basis den stärkeren auswählen, den dünneren entfernen. Als Backup, sozusagen….
     
    Für mich sieht es nach einer Überwallung aus, jedenfalls nicht nach einem akuten Schaden.
    An der roten Linie würde ich nicht schneiden, weil dann eine sehr große Wunde entsteht. Problematisch, weil die Pflanze ja noch geschwächt ist.
     
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