Hilfe bei erhöhtem Blutzucker

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Georgsmarienhütte
Hallo allerseits,

gerade gestern Abend habe ich auf NDR gesehen, wie gut das Kauen von Löwenzahn-Stengel bei erhöhtem Blutzucker ist. Angeblich soll sich dadurch das körpereigene Insulin bilden.

Mein 17jähriger Sohn hat jetzt vom Arzt bestätigt bekommen, dass er auf jeden Fall aufpassen muss. Normale Werte sind etwa 5 bis 5,5, eine medikamentöse Behandlung startet man ab 6,5 und der Junge hat 6. Also müssen wir was tun, damit alles im grünen Bereich bleibt.

Wer kann mir noch hilfreiche Tipps aus der Naturapotheke nennen?

Wäre sehr dankbar!

Liebe Grüsse aus

:?meinem geheimen Garten:?
 
  • Hallo,
    bitte jetzt nicht böse sein! Kohlenhydrate weitesgehend weglassen! 50 gramm braucht das Gehirn um mit Blutzucker versorgt zu werden, das ist in zwei Scheiben Brot drin - sofort zur Erhnährungsberatung. Und viel Gemüse aus dem Garten essen.
    LG Anneliese
    PS: Mein großer Sohn hatte ne Zuckerunverträglichkeit, ich weiss, wovon ich sprech, hat sich durch Ernährung stabilisiert.
     
    Welchen Typ Diabetes hat er denn? Bei Typ1 wird er wohl Insulin von außen brauchen und unter ärztliche Aufsicht müssen. Anders Diabetes vom Typ2. Für den ist man i.d.R. selber verantwortlich, weil meist übergewichtig und falsch ernährt. Eine Gewichtsreduktion mit konsequenter Ernährungsumstellung und Sport ist hier eigentlich das Mittel der Wahl. Vielleicht geht dein Sohn ja mal zu einem Ernährungskurs bei der VHS oder der Krankenkasse? Löwenzahn kauen bei gleichzeitig falscher Lebensweise wird auf Dauer nicht den Durchbruch bringen, Löwenzahn plus der Dinge die ich oben genannt habe, wahrscheinlich schon. Habe selber ein paar "hartnäckige" Fälle im Bekanntenkreis, die alles Mögliche tun würden, bloß nicht abnehmen und regelmäßig Sport treiben. :D

    LG
    Rosenkäfer
     
  • Ernährung umstellen ist auf jeden Fall das Wichtigste, viel Bewegung und wenn Manövriermasse vorhanden, dann auch abnehmen.

    Wenn man mal gesündigt hat, soll auch ein Diabetikertee mit Zimt helfen. Bin da aber skeptisch.

    Alles Gute deinem Sohn.
     
  • Die Ernährung hat einen wichtigen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
    Z.B. ballaststoffreiches Vollkornbrot statt Weißbrot, das wird langsamer verdaut und der Blutzuckerspiegel steigt langsamer.
    Außerdem noch genug Bewegung und viel Trinken - aber nicht Alkohol und Cola.


    Eigentlich sollte der Blutzucker nicht nur einmal gemessen werden, eine Momentaufnahme sagt nicht viel.
     
    Hallo allerseits,

    vielen Dank für Eure Antworten! Bin überwältigt!!

    Tja, das mit der Ernährungsumstellung hat der Arzt meinem Sohnemann natürlich auch gesagt. Sein grundsätzlicher Rat: alles Süße weglassen, viel Gemüse essen und auf jeden Fall auf das Gewicht achten! Einmal pro Jahr zur Kontrolle....

    Wer von Euch Kinder hat, kennt vielleicht ja diesen Zwiespalt: Gemüse und Salat, na ja, aber Pommes, Pizza, Nudeln & Co - gerne!! Ja, er wird sich umstellen müssen.

    Bin schon sehr froh, dass er mit seinen 17 Lenzen (und obwohl er in der Feuerwehr ist!!) keinen Alkohol mag. Aber Cola trinkt er für sein Leben gern. Allerdings gibt es Coca Cola auch nur zu besonderen Anlässen bei uns, sonst kommt nur Wasser auf den Tisch.

    Na, wir werden sehen. Der Tipp mit der Ernährungsberatung ist nicht schlecht, denn wenn Mama predigt, gehen meistens die Ohren zu....:mad:

    Danke nochmals und
    liebe Grüsse aus
    :?meinem geheimen Garten:?
     
  • @samai
    beim Blutzucker gibt es zwei verschiedene Werte, die gemessen werden. Zum einen den aktuellen Blutzucker und zum anderen den HbA1c-Wert, der auch hier genannt wurde.
    Das HbA1c gibt Auskunft über die letzten drei Monate, da die Lebensdauer der Erythrocytenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Erythrocyten 120 Tage beträgt. Wird dieser Wert also überschritten war der Blutzucker in den letzten 3 Monaten nicht nur einmal erhöht, sondern ständig.

    Mit der Ernährung und evtl abnehmen kann man je nach Typ schon sehr viel erreichen. Gemein wird es allerdings, wenn man um Medikamente nicht mehr herum kommt. Denn egal welches Medikament auch verabreicht wird, dieses führt unweigerlich zu einer Gewichtszunahme. Man sollte also keine Möglichkeit auslassen das ganze ohne Medikamente in den Griff zu bekommen.

    VG Sabine
     
    Hört bloß auf bei Diabetis/zuckererhöhung immer solche dubiosen Ratschläge zu geben,ich bin vor 5 jahren selbst bald über die Klinge gesprungen,weil ich sollchen blöden Rat gefolgt bin ,heuten muß dür 4 mal spritzen,geht zum Dr. und lasst euch beraten dann seit ihr auf dersicheren Seite.Das kann zb.eine Thia gewesen sein,eine Unterart von Schlaganfall, den ihr auf die leichte Schulter genommen habt wie ich,Gliederschmerzen hat jeder mal,ist nur ein guter Rat auf Grund trüber Erfahrung.Cola auf jeden Fall weg ist absolut tabu,wir als Diabetiker trinken Cola bei Unterzuckerung als Schnellhilfe zu Hochtreiben des Spiegels,ein großteil der Ratschläge sind Richtig und OK,aber nach Möglichkeit unter ärztlicher Kontrolle sonst ist das Probieren sinnlos,vorallen der eigene Wille zählt,wenn der nicht da ist ist alles erfolglos4 mal spritzen ist nicht schön ich bin 71 der Sohn mit 17 hat noch alles vor sich,ich kann schon auf vieles verzichten aber Er
     
    Zuletzt bearbeitet:
    @samai
    beim Blutzucker gibt es zwei verschiedene Werte, die gemessen werden. Zum einen den aktuellen Blutzucker und zum anderen den HbA1c-Wert, der auch hier genannt wurde.
    Das HbA1c gibt Auskunft über die letzten drei Monate, da die Lebensdauer der Erythrocyten 120 Tage beträgt. Wird dieser Wert also überschritten war der Blutzucker in den letzten 3 Monaten nicht nur einmal erhöht, sondern ständig.

    Ist richtig, ja. Aber der junge Mann wird eh Folgeuntersuchungen bekommen...


    Mit der Ernährung und evtl abnehmen kann man je nach Typ schon sehr viel erreichen. Gemein wird es allerdings, wenn man um Medikamente nicht mehr herum kommt. Denn egal welches Medikament auch verabreicht wird, dieses führt unweigerlich zu einer Gewichtszunahme. Man sollte also keine Möglichkeit auslassen das ganze ohne Medikamente in den Griff zu bekommen.

    Nicht nur, dass es ohne Medis besser ist, die ganzen Folgeerkrankungen von Diabetes sind ja auch nicht von Pappe. Wenn er sich da mal ein bisschen einliest, müsste er von selbst dazu kommen, sich gesünder zu ernähren.



    Kolkrabe, eine der vielen Gefahren bei Diabetes ist ein erhöhtes Schlaganfall und Herzinfarktrisiko.
     
    Bloß der Unterschied ich hatte vorher keine Diabetis und habe auch keine Medi ,genommen,deswegen habe ich ja geschrieben den eigenen Schweinehund überwinden ist sehr wichtig,die Folgeerscheinung wie langsame Erblindung,Organ schwächen USW wird im wohl ein Arzt besser erklären können wie wir,Gewichtszunahme braucht mir keiner erklären Ich habe durch Insulinwechsel 25 kg zugenommen ich sage SCHEibenkleister hängt wie ein Teufel an mir,hoffentlich liest er das was wir schreiben selbst mal
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo allerseits!

    Bin heute mal wieder aus meiner "Versenkung" aufgetaucht und werde mich
    mal wieder ein bißchen um mich selbst kümmern....

    Mein Sohn ist seit August Typ 1 Diabetiker, da konnte man auch mit Ernährungsumstellung etc. nichts machen.... Er wurde mit 375 BZ ins
    Krankenhaus eingeliefert, wurde dort 14 Tage lang eingestellt und ist
    jetzt "Vollprofi" beim Messen, Spritzen etc.

    Daran hätten wir auch nichts ändern können, das war nun Schicksal....

    Schöne Grüsse allerseits
    aus
    :?meinem geheimen Garten:?
     
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