Mal abgesehen von der Frage, ob es sinnvoll ist, sich schon in so jungen Jahren eine Immobilie ans Bein zu binden, würde ich bei den finanziellen Eckdaten die Finger davon lassen.
Es bleibt ja nicht nur bei dem Preis für das Haus.
Renovierungskosten können ganz schön ins Geld gehen, auch wenn es nur "Schönheitsreparturen" sind mit viel Eigenleistung.
Wir haben im letzten Jahr ein Haus gekauft mit wirklich gutem finanziellem Background und Wertgutachten. So hatten wir genug Luft, als wir in den kalten Tagen im Dezember festgestellt haben, daß eine Dämmung von Dach und Schrägen, die wir eigentlich nicht vorhatten, doch eine richtig gute Idee ist. Dabei haben wir ordentlich Kohle in den Baumarkt getragen....
Okay, Miete wird an den Vermieter gezahlt, aber dann reicht ein Anruf, wenn irgendwas kaputt ist mit dem Druckmittel der Mietminderung.
Bei einer eigenen Immobilie geht der Anruf an den Dachdecker, Heizungsbauer etc. des Vertrauens! Und irgendwas kann immer kaputtgehen oder eklatente aber schwer feststellbare Mängel wurde vom Vorbesitzer kostengünstig "aufgehübscht". Geld für ein ausführliches Wertgutachten scheint ja schonmal nicht da zu sein..
Und ich würde nie mit Mieteinnahmen kalkulieren, die ohnehin noch versteuert werden müssen. Eine "Durststrecke" ohne Miete muß immer durchgestanden werden können.
Also langer Rede kurzer Sinn: Sich derart nach der Decke zu strecken, nur um ein "eigenes" Häuschen (das noch Jahrzehnte tatsächlich der Bank gehört) zu haben, scheint mir kein kluges Unterfangen zu sein.
Gruß
Yanjep