Gurkenwachstum

Bibo163

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Hallo zusammen...habe letztes Jahr mit dem Gärtnern begonnen, im Großen und Ganzen war das alles so nix wirklich. bin im Dezember dann voll rein in den Fieber und habe mich mit allem was man so braucht eingedeckt..um zu üben.. Pflanzenlampen..Gefäße, Dünger und Erden und hab losgelegt. Daher absolut mangelhafte Erfahrung. Habe diesen Januar dann mit der ersten Anzucht angefangen und habe unter anderem Tomaten, Paprika aber eben auch Freilandgurken.


Habe 2 ausgesäht (+ 1 mini Gurke)
Die eine hatte einen recht holprigen Start, die zweite hingegen sah richtig gut aus! Große dunkelgrüne Keimblätter und ziemlich schnell schossen 2 große Blätter nach. Seitdem ist kaum was passiert...ein 3. Blatt nur minimal höher ist nachgewachsen (an sich mit dem Nodienabstand dacht ich mir, nice..die wächst ja wirklich super gut!) Nur eben passiert derzeit sogut wie gar nix mehr. Trotz ausreichender Wasser- sowie Lichtversorgung hat sie wohl jetzt schon 2 Blütenansätze direkt am Haupttrieb sowie mehrere Blattansätze direkt am obersten Blatt und direkt an den 2 bereits großen Blättern. Dies nun seit gut 4-5 Tagen.

Habe online etwas nachgelesen und das Blütenbilden so früh rührt meist vom Lichtmangel her.
Daher mal hier die Frage in die Runde: Was habe ich hier falsch gemacht?:D

Habe ich überhaupt was falsch gemacht, oder wächst die doch gut und es soll so aussehen?:D

Ich danke euch für eure Hilfe!:D

Anbei ein paar Bilder.
 

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  • Yupp. Falsch gemacht hast du die frühe Anzucht und Deine Ungeduld.
    Es ist ein Irrglaube, dass man mitPflanzenlampen die Freilandverhältnisse nachbilden kann. Außer Chili und Paprika, sät man im Januar eigentlich so gut wie nix aus. Und die auch nur, weil sie sonst ewig bräuchten, um in derSaison zu Potte zu kommen.
    Deine Gurke sieht eigentlich soweit ganz gut aus. Nur halt noch sehr klein. Was willste von so einem Dingelchen denn erwarten?
    Rette sie bis zum Auspflanzen, so gut es eben geht, setz sie raus, dann wird sie explodieren und auch reichlich tragen. In 3 bis 4 Monaten! 😉
     
    also quasi einfach gute Bedingungen halten, damit sie nicht eingeht?:D

    Ja ist eine aus dem Saatkalender (ist so nen Weihnachtskalender gewesen) da standen eben auch die Zeitpunkte für die Anzuchten drauf..darum hab ichs einfach mal probiert :D
    Hatte mich einfach nur gewundert, warum der Nodienabstand so extrem niedrig ist..und irgendwie ist meine Frage, was da nu genau fehlt (Licht? Temperatur? Düngung?) nicht wirklich beantwortet. Dennoch danke für den Hinweis.

    Generell die Tomate und Paprikas machen sich ziemlich gut (lediglich rollen sich die obersten Blätter, was vermutl. an zu trockener Luft liegen könnte, daher mal mit nem "Foliendeckel" nen Test laufen um zu sehen, was passiert :D

    Ich liebe das beobachten von Pflanzen und generell hab ich keine Ungeduld..nur mangelnde Erfahrung *grins*

    Und hatte nur Teilerfahrung einer anderen Freilandgurke aus dem Baumarkt, die war in meinem Nordfenster ab Mai vor sich am Wachsen und gab auch ein paar Gurken..ist mir nur leider an Mehltau eingegangen als ich sie raussetzte für mehr Sonne (und großen Kübel für die Wurzeln). Habs Problem leider verpennt gehabt und da wars dann leider schon zu spät.


    Hab auch Auberginen mal rausgehauen und zu schauen was passiert, sind vor nen paar Tagen gekeimt und stellen sich soweit glaub gut an...nur der Spinat..der will bei mir so überhaupt net (egal ob draußen im Freibeet letztes Jahr oder in der Anzucht bei Kunstlicht)
     
  • also quasi einfach gute Bedingungen halten, damit sie nicht eingeht?:D
    wird drinnen aber bis Mitte Mai schwierig werden
    Ja ist eine aus dem Saatkalender (ist so nen Weihnachtskalender gewesen) da standen eben auch die Zeitpunkte für die Anzuchten drauf..darum hab ichs einfach mal probiert :D
    Und da stand Anzucht Januar drauf bei der Gurke?

    Hatte mich einfach nur gewundert, warum der Nodienabstand so extrem niedrig ist..und irgendwie ist meine Frage, was da nu genau fehlt (Licht? Temperatur? Düngung?) nicht wirklich beantwortet. Dennoch danke für den Hinweis.
    Nodienabstand ? Wörter gibts die sind mir in fast 30 Jahren Gemüseanbau noch nie begegnet

    Wir sind hier zwar erfahren und haben schon einiges durch, aber eine Glaskugel haben hier nur die wenigsten, find ich übrigends irgendwie frech sich dann noch darüber zu beschweren das man nicht die richtige Antwort bekommt.

    Du schreibst weder welche Lampen, wieviel Watt noch wie lange das Licht an ist, von der Temperatur schreibst du auchnichts, genauso wenig in welcher Erde die Pflanze wächst und ob du sie schon gedüngt hast. Wie soll man da ohne Glaskugel eine Antwort geben.

    Und dann kommt dazu das hier warscheinlich unter 1.000 Usern vielleicht einer dabei ist der schonmal so früh seine Gurken angezogen hat und damit Erfahrung gesammelt hat.
    Generell die Tomate und Paprikas machen sich ziemlich gut (lediglich rollen sich die obersten Blätter, was vermutl. an zu trockener Luft liegen könnte, daher mal mit nem "Foliendeckel" nen Test laufen um zu sehen, was passiert
    Diagnose und Abhilfe, keine Ahnung was ich da noch dazu sagen soll, dazu fehlt mir die Erfahrung
     
  • Hallo @Bibo163
    Wie die Vorschreiber schon geschrieben haben, bist du sehr früh dran.
    Schau mal in unsere Gemüseabteilung, da gibt es für fast jedes Gemüse einen Anzuchtthread.
    Ließ da am Besten mal mit, da gibt es ziemlich viel an Erfahrung und Tips 😉
     
    Okay sorry.. mein Fehler :D

    Tut mir leid.

    Dann versuche ich es nochmal von vorn und diesmal möglichst richtig :D


    Bezüglich der Chance die Gurke durchzubringen: Versuche mein Bestes..vllt wage ich Anfang April mal das aussetzen mithilfe von Fließ? Mehr als mir eingehen wird sie wohl nicht können. Dennoch nehm ich gern die Erfahrung mit und bin jetzt schonmal etwas schlauer als voher. Danke euch!:D

    Anzucht werde ich dann auch im gleichen Zuge nochmal im April starten (Wie es auch auf dem Kalender steht, wenn man auch bei der richtigen Pflanze den Hinweis beachtet und nicht jener, die rechts daneben steht. *Facepalm* für meine Wenigkeit.)


    Also zu den genannten Punkten:
    Lampe: eine Vipar Spectra P600 ( hat 100 WATT auf 100% Leistung)
    Belichtungsdauer: Schwankt etwas zwischen 11-13h täglich. Hatte Anfangs 18h (Nach den Hinweisen auf der
    Nutzungsanleitung- Folgen waren Brandschäden bei den ersten Pflanzversuchen).
    *kleiner Edit:* Der Abstand zur Gurke beträgt etwa 43 cm. ist nun etwas weiter Weg als vor 2 Wochen(zuvor waren es ca 35cm, da die Chayote sich doch gut hochgezogen hat und sonst die Blätter gelitten hätten.

    Temperatur:
    Raumtemperatur im Schnitt um die 19/20 Grad.. (täglich lüfte ich 2x mit je 10 Minuten um die Trockene Luft zu welzen) Bodentemperatur ist konstant 18 Grad, nachts 16 Grad.

    Zur Erde:
    Angezogen wurden sie in einer Mischung aus Kokoshum und Gemüseerde (von ********) etwa 50/50 Verhältnis. Grund dafür waren viele Posts im Netz die beschrieben, es braucht nährstoffarmen Boden für ideales Wurzelwachstum, viele wiederrum, es brauch nährstoffreiche Erde. Da mir voherige Probierversuche mit dem reinen Kokoshum eingegangen sind, habe ich den 50/50 Weg versucht. Bisher zumin. die Keimung und Wachstumsphase (bis hier hin jedenfalls) schien soweit zu klappen. Habe dadurch bei der Tomate und den Paprikas wohl überdüngt (da ich dennoch den Tipp mit dem wöchendlichen Düngen mit Vinasse befolgt habe). Dadurch bildeten sich auch bei der einen Gurke "Ödeme" (hoffe das Wort gibts nu wirklich und beschreibt diese Verdickungen an den Blattadern) daher hatte ich die nochmals umgetopft gehabt.

    Sie stehen jetzt in der Gemüseerde von ********.


    "Nodienabstand" muss ich gestehen..hab ich mir aus dem Internet abgelesen, bin häufig drüber gestolpert und nahm an, dass sei die gängige Bezeichnung für den Abstand der Blattachsen. Da an der Stelle mein Fehler, auch hier, tut mir leid :D
     
  • Hallo @Bibo163
    Wie die Vorschreiber schon geschrieben haben, bist du sehr früh dran.
    Schau mal in unsere Gemüseabteilung, da gibt es für fast jedes Gemüse einen Anzuchtthread.
    Ließ da am Besten mal mit, da gibt es ziemlich viel an Erfahrung und Tips 😉
    Danke sehr..werd ich gleich mal reinlesen!
     
    Wer im Januar anfängt mit Gurke, zieht die zum ernten dann im April wieder. Die Gurke braucht Wärme. Kümmert sie drinnen läuft viel falsch. Fängt mit den Minitöpfen an.
     
    Nodienabstand ist der Abstand zwischen den Blättern. Oft auch als Internodien benannt.
    Wenn der gering ist, ist doch alles paletti. Zu groß wäre ein Indiz für Lichtmangel. Zu gering kann nicht verkehrt sein, außer dass du evtl. unnötig Energie verballerst. 😎
     
    Nodienabstand ist der Abstand zwischen den Blättern. Oft auch als Internodien benannt.
    Wenn der gering ist, ist doch alles paletti. Zu groß wäre ein Indiz für Lichtmangel. Zu gering kann nicht verkehrt sein, außer dass du evtl. unnötig Energie verballerst. 😎
    Alles klar :D
    Hatte die Sorge, da es ja eine Rankenpflanze ist, sie tatsächlich zu geringe haben kann.
    Die Chayote daneben hat relativ kurze Abstände, aber halt keine so extremst kurzen.

    Hatte (bitte nicht Lachen *grins*) im November schonmal Gurken gesäht. Allerdings nicht mit dem Ziel der Anzucht, sondern sie gänzlich Indoor zu halten. Wie die Chayote hier :D
    Die ist aber total verkümmert und hat super schnell Blüten ausgebildet nach dem 1. Blattpaar und da ging gar nix mehr. Da wars aber ziemlich sicher eine Kombination aus zu warm (waren immerhin 28 Grad und 24 nachts), Wassermangel und zu wenig Licht, da die Lampe fast nen Meter drüber hing. Und da diese hier auch so flach das Blattwerk bildet, dachte ich, dass ich irgendwie die gleichen Fehler gemacht hab, obwohl ich alle Parameter neu gesetzt habe. Zudem sehen die Blätter sehr kräftig aus und wachsen auch ziemlich groß (im Vergleich zu dem 1. Versuch im November)

    Dann sehe ich das hier jetzt einfach mal als absolutes Hürdenexperiment an...sollte ich die Pflanze wirklich im April noch raussetzen können, weil sie bis dahin überlebt hat, dürfte einer Pflanze im Sommer nurnoch wenig entgegenstehen.


    Hab auch nochmal ein wenig gelesen die letzten Stunden und muss gestehen, dass ich das mit der Indooranzucht für viel zu "einfach" gehalten habe. Scheinbar ist eine Indooranzucht (also selbst die Bedingungen zu schaffen und zu halten) deutlich schwerer, als sie im Freiland im Sommer anzubauen (generell die meisten lichtdurstigen Starkzehrer).

    Da mir letztes Jahr so ziemlich alles an Gemüse an allen Arten von Pilzen und Käfern zugrunde gegangen ist, wollte ich mir im Winter zu Lernzwecken die Pflanzen im Zimmer anbauen..beobachten...lernen und die Erfahrung mit in dieses Jahr nehmen und das ohne Schädlinge und Pilzbefall.

    Allerdings entstanden dadurch halt ganz andere Hürden, die ich defenitiv unterschätzt habe.
    Durch diese Umstände kann ich allerdings immerhin wieder Dinge lernen, auf die ich bei der Freilandhaltung ggf. nicht gekommen wäre.
    Wer im Januar anfängt mit Gurke, zieht die zum ernten dann im April wieder. Die Gurke braucht Wärme. Kümmert sie drinnen läuft viel falsch. Fängt mit den Minitöpfen an.
    Ist denn der Topf für die Gurke im aktuellen Stadium schon zu klein? Habe tatsächlich nach Recherche im Internet bewusst zu dem kleineren (habe sonst noch 3 und 5L Töpfe hier) gegriffen. Zum einen ist er Durchsichtig und ich kann die Durchwurzelung sehen (da ich bisher auch kaum Ahnung von Wurzelentwicklung und Ballenbildung habe) und zum anderen, damit sie zunächst dicht verwurzelt, damit ein Umtopfen ins Freiland später nicht so schädigt. Habe gelesen, dass Gurken (generell Kürbisgewächse) wohl absolut kein Umtopfen mögen und man daher möglichst gar nicht umtopfen sollte.


    Aber so wie ich das hier generell lese, hab ich mir glaube viel zu viel Input über alles Mögliche reingezogen, ohne diesen richtig anwenden zu können. Oder wie meine Oma damals sagte "Min Jung, kümmerst dich zuviel um die Pflanzen, geht es ihnen genauso gut als würdest du dich gar nicht um sie kümmern". Da ist wohl was wahres dran :D
     
  • Nährstoffarm macht man zum anfang um die pflanze zum wurzelwachstum anzuregen.

    Du willst sicher ernten etc. Also musst du die pflanze auch versorgen.

    Sie jetzt für April oder Mai zu retten ist utopisch.

    Um Mehltau zu vermeiden, wählt man Züchtungen. Mein Favorit ist „Diamant F1“. Eine rein weibliche Pflanze, jede Blüte eine Gurke! Geringe Anfälligkeit gegen Krankheiten.
    F1 bedeutet erste Generation. Sprich aus dem Samen kommt auch kein verwertbares Saatgut raus. Aktuell im edeka für 3€.
     
  • Wo lebst du denn, bei diesen Temperaturen! 😳 Brasilien?
    Wenn Deutschland, hast du da ein gehöriges Einsparpotenzial!
    Und ja, es liest sich sehr verkopft , was du so schreibst. Bist du Informatiker?
     
    Nährstoffarm macht man zum anfang um die pflanze zum wurzelwachstum anzuregen.

    Du willst sicher ernten etc. Also musst du die pflanze auch versorgen.

    Sie jetzt für April oder Mai zu retten ist utopisch.

    Um Mehltau zu vermeiden, wählt man Züchtungen. Mein Favorit ist „Diamant F1“. Eine rein weibliche Pflanze, jede Blüte eine Gurke! Geringe Anfälligkeit gegen Krankheiten.
    F1 bedeutet erste Generation. Sprich aus dem Samen kommt auch kein verwertbares Saatgut raus. Aktuell im edeka für 3€.
    Auch wieder interessant. Ich hatte letztes Jahr noch gar keine Ahnungen von Sorten und hab natürlich meist das günstige Saatgut aus verschiedenen Märkten geholt.

    Hatte Anfang letztes Jahr wegen den Depressionen eine Therapie begonnen und ich sollte mir ein Hobby suchen was mich täglich aufstehen lässt. Habe dann aus Spontanität das Gärtnern gewählt, weil ich mich auch gesünder ernähren möchte. Und entgegen meines sonstigen Wesens, sofort alles liegen zu lassen, was nicht sofort klappt, bin ich hier dann irgendwie immernoch dran. Bin mit allem auf die Klappe gefallen was ging und probier dennoch rum. Find ich mega.
    Meine Sozialkompetenzen sind aber nach wie vor Verbesserungswürdig (siehe ersten 2 Posts)- Ich arbeite dran.

    Habe mit Sorten auch jetzt noch gar nicht soo viel zutun gehabt sondern eher nach Lust und Laune aus den Regalen gegriffen, was für mich interessant aussah.

    Sollte da also auch mal eher ansetzen.

    Gut. Die Gurke ist hin, weis ich bescheid. Mal sehen wie lange sie macht, bis sie schlappmacht. Schon irgendwie schade, war mit abstand der prächtigste Keimling, den ich bisher hatte.
     
    Du kannst schonmal neue raussuchen. Ich lasse wie du klein treiben, dann 1l mit ordentlicher Erde, dann gwh.

    Bis Mai retten wird nichts, schon geschrieben. Also groß ziehen und ernten. Blüten ab, dann wächst es weiter. Blüte und Frucht braucht viel Energie.

    Ich würde neben normaler Erde auch die halbe Dosis für flüssigdünger einsetzen.

    Ansonsten zählt: je wärmer, umso mehr Licht. Zimmertemperatur wäre ich schon bei locker 15h am Tag.
     
    Wo lebst du denn, bei diesen Temperaturen! 😳 Brasilien?
    Wenn Deutschland, hastdu da ein gehöriges Einsparpotenzial!
    Und ja, es liest sicheres sehr beklopft, was du so schreibst. Bist du Informatiker?
    Ne, in Deutschland.
    Niedersachsen um genauer zu sein. Nutze mein Schlafzimmer als Pflanzenzimmer (hat sich so ergeben). Wohl nicht das idealste..aber nun.. habs einfach mal probiert.

    Wo lebst du denn, bei diesen Temperaturen! 😳 Brasilien?
    Wenn Deutschland, hast du da ein gehöriges Einsparpotenzial!
    Und ja, es liest sich sehr verkopft , was du so schreibst. Bist du Informatiker?
    Öhm..okay?Oo
    Wie genau kann ich das verbessern? Ich weis nicht, wo genau das Problem besteht. :oops:
     
    28 Tags und 24 Nachts ist irre!
    Das Problem ist, je wärmer, desto lichtbedürftiger. Und desto mehr Schädlinge. Nur eine Frage der Zeit, bis Spinnmilben deinen Gurken den Garaus machen…..
     
    Du kannst schonmal neue raussuchen. Ich lasse wie du klein treiben, dann 1l mit ordentlicher Erde, dann gwh.

    Bis Mai retten wird nichts, schon geschrieben. Also groß ziehen und ernten. Blüten ab, dann wächst es weiter. Blüte und Frucht braucht viel Energie.

    Ich würde neben normaler Erde auch die halbe Dosis für flüssigdünger einsetzen.

    Ansonsten zählt: je wärmer, umso mehr Licht. Zimmertemperatur wäre ich schon bei locker 15h am Tag.
    Okay..also Temperatur ein wenig drosseln - so etwa auf 18 Grad Zimmertemperatur, so sollte sie im Boden um die 16 haben-

    Licht werde ich dann mal auf 14h anheben und schauen wie es sich auf die Pflanzen auswirkt. Habe jetzt eine Woche Urlaub, da kann ich das nochmal präziser ansteuern (Die voherigen Schwankungen in der Beleuchtungsdauer kommen durch die wechselnden Schichten- Arbeite im Einzelhandel).

    Das mit dem Dünger werd ich beherzigen. Eignet sich Vinasse aus deiner Sicht gut? Habe hier Pallets (Tomatendünger 6-3-8)
    Dann einmal Vinasse NPK(4-1-7) Dünger und noch einmal Zimmerpflanzen NK(3-4) Dünger.
    Oder brauchst du da ggf. nochmal genaue Inhaltsstoffangaben?
     
    28 Tags und 24 Nachts ist irre!
    Das Problem ist, je wärmer, desto lichtbedürftiger. Und desto mehr Schädlinge. Nur eine Frage der Zeit, bis Spinnmilben deinen Gurken den Garaus machen…..
    Jup..hat man auch an den vergeilten Pflanzen gemerkt.
    War allerdings der Stand im November.. danach hab ich sie auf knapp unter 20 Grad reguliert (gehe jetzt nochmal etwas weiter runter).
    War zuviel Sorge vor dem Erfrieren der Pflanzen.
     
    28 Tags und 24 Nachts ist irre!
    Das Problem ist, je wärmer, desto lichtbedürftiger. Und desto mehr Schädlinge. Nur eine Frage der Zeit, bis Spinnmilben deinen Gurken den Garaus machen…..
    Danke übrigens sehr für den Tipp mit den Milben!
    Habe eben mal gegoogled wie diese aussehen und hatte hier sogar welche auf der Chayote.
    Da ich die Pflanzen ja super gern beobachte, schau ich da jeden Tag mehrmals drüber und hab da rote Pünktchen entdeckt und direkt mitm tuch weggestreift (wohl zerschliffen an den rauen Blättern).
    Seitdem schau ich immer wieder drauf und gucke nach den roten Punkten, da ich mich schon fragte, wo das herkommt.
    Seitdem aber gottseidank nix mehr gesehen.
    Hatte da wohl einfach mächtig Glück mit?
     
    .....viele wiederrum, es brauch nährstoffreiche Erde......

    Du machst nichts falsch, wenn Du grundsätzlich in nährstoffarmes Substrat aussäst.
    Sämlinge brauchen zur Keimung keine Nährstoffe und sind meist salzempfindlich.

    Erst, wenn sie deutliches Wachstum zeigen, geht die geringe Nährstoffmenge im Aussaatsubstrat zur Neige und es muss mit der Düngung begonnen werden.
    Ich dünge Sämlinge beim 1. Mal mit 1/4 der für erwachsene Pflanzen angegebenen Konzentration, beim 2. Mal mit der halben und danach mit der vollen Konzentration.
    Das mag vielleicht zu vorsichtig sein, bin aber immer gut damit gefahren.

    .....Habe dadurch bei der Tomate und den Paprikas wohl überdüngt (da ich dennoch den Tipp mit dem wöchendlichen Düngen mit Vinasse befolgt habe). Dadurch bildeten sich auch bei der einen Gurke "Ödeme"......

    Flüssigdünger auf Vinasse-Basis ist zwar ein Biodünger und wirkt daher relativ langsam, für Sämlinge halte ich wöchentlich die volle Konzentration aber für zu hoch.

    Ich finde es übrigens gut, dass Du dich so in die Materie eingräbst und Dich von Misserfolgen nicht entmutigen lässt. Das wird schon (y)
     
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