Goodbye Rasen California!

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04. Mai 2014
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Seit Jahrzehnten ist er das Aushängeschild jeder Immobilie entlang der kalifornischen Westküste. Nichts wurde in der Vergangenheit unversucht gelassen, um ihn trotz wochenlanger Dürre grün und saftig erscheinen zu lassen. Denn er gehört mit zum amerikanischen Mythos schlechthin: der makellose Rasen vor dem eigenen Haus.

Als ich mich dieses Jahr wieder auf eine ausgedehnte Tour durch die USA begab, wollte ich eigentlich hier für das Forum die schönsten Rasenanlagen fotodokumentieren. Doch auch nach drei Wochen intensiver Küstentour kam mir eigentlich nur wenig Ansehnliches vor die Linse. Und wenn es einmal der Fall, dann war ich mir nicht so sicher, ob es sich nicht doch um Kunstrasen handelt.
(Siehe auch eine Californische Rasentour 2014 http://www.hausgarten.net/gartenforum/album.php?albumid=3762 )

Wo es früher in den Vorgärten kalifornischer Familien dunkelgrün und saftig vegitierte, sind heute nur noch braune Flächen zu beobachten. Es ist bereits das dritte Jahr ohne nennenswerte Regenfälle hier im Sunshine-State. Meteorologen sprechen bereits von der schlimmsten Dürreperiode seit den Siebzigern und können immer noch keine Aussage treffen, wie lange die Trockenzeit noch anhalten wird. In der Vergangenheit dauerten Dürre-Perioden bis zu sechs Jahre und es wird befürchtet, dass es dieses Mal noch schlimmer kommen könnte.

Aus diesem Grund wurde eine Art Notstand ausgerufen. Einwohner dürfen ab August ihre Bürgersteige und Einfahrten nicht mehr mit dem Gartenschlauch abspritzen, Springbrunnen mit Trinkwasser füllen oder Grünflächen so stark bewässern, dass überschüssiges Wasser abläuft. Denn die meisten Kalifornier verbrauchen mehr Wasser außerhalb des Hauses als innen, etwa für ihren Rasen. Verstöße gegen diese Auflagen können mit einer Strafe von bis zu 500 Dollar am Tag belegt werden. Damit könnte der vielgepriesene Westküstenrasen vorerst dem Aussterben anheim fallen, es sei denn, man ist hier Filmproduzent oder Porno-Star. Das Gehalt eines Schauspielers wird für eine konstante Rasenbewässerung nicht mehr ausreichend sein.

Aber Amerika wäre nicht Amerika, wenn es auch nicht hierfür eine unkomplizierte Lösung geben würde. Im ganzen Staat sind stattdessen "Lawn painters" unterwegs und tünchen Gartenbesitzer den ausgedorrten braunen Rasen künstlich mit grüner Farbe. (Geht auch in Deutschland – Schwab bietet grüne Rasenfarbe an, wenn mal das Haus zum Verkauf stehen sollte oder als Filmkulisse taugt.) Das kostet im Schnitt für einen herkömmlichen Vorgartenrasen rund 175 Dollar (ca. 130 Euro). Aber man kann auch Gewinn aus der Misere schlagen. Die Stadt Los Angeles zahlt 30 Dollar für jeden Quadratmeter Rasen, der durch Kies oder trockenunempfindliche Pflanzen ersetzt wird. Da kommt dann bei einem Golfplatz schon einiges bei rum…

Putzig dagegen die Empfehlungen eines Hotels hier in Santa Barbara, dem Bad Tölz an der Westküste, das früher mit sattgrünen Rasenflächen entlang seiner ausgedehnten Strandpromenade glänzte. Drei einschneidende Maßnahmen zur Lösung dieses globalen Wetterphänomens werden dem geneigten Gast angeraten. Unter anderem auf der Maßnahmenliste: „Lassen Sie das Wasser nicht während des Zähneputzens laufen!“ und „…benutzen Sie das Klo nicht als Mülleimer!“ Aber vielleicht sollte man hier in Amerika gar nicht mehr spülen und das hiesige dünne Bier gleich in die Vorgärten tragen. Das wäre doch mal eine Maßnahme!

Gruss der Rasenmaster
 

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  • Wow - Rasenmaster, danke für deinen Bericht!
    Deine Erzählung plus die Fotos beruhigen mich ungemein... :grins:




    Lieben Gruß
    Emmi
     
    California – Ein dürres Land hebt ab

    Folgende nette Information konnte ich noch im Netz finden...

    Die langanhaltende Trockenheit im Sonnenstaat Kalifornia hat auch noch ganz kuriose Nebenereignisse. Rechnet man den gesamten Wasserverlust eines Monats zusammen, so käme man auf fehlende 240 Milliarden Tonnen. Alleine diese Menge an Wasser würde ausreichen, um eine Fläche von Deutschland, Belgien und den Niederlanden zusammen mit einer zehn Zentimeter hohen Schicht Wasser zu bedecken.

    Wissenschaftler konnten nun aufgrund neuer GPS-Sensoren zum ersten Mal das ganze Ausmaß der Dürre beziffern. In der Fachzeitschrift Science berichten die Forscher von einer extremen Folge der Trockenheit: Im Vergleich zu den Vorjahren hob sich der Boden in Kalifornien um vier Millimeter, in den Bergregionen sogar um 15 Millimeter.



    Dadurch, dass so wenig Wasser im Boden ist, ist die Erdkruste leichter. Man kann sich das so vorstellen, wie in Schiff, das entladen wird und der Rumpf weiter oben schwimmt. Der Boden der amerikanischen Kontinentalplatte hat sich so teilweise angehoben und dringt nicht mehr so tief in den viskosen, bzw. beweglichen Erdmantel ein. Mit den bisherigen Möglichkeiten an Messungen war eine so genaue Analyse, besonders die der Grundwasserschichten, nicht möglich.

    Seit 2003 werden die Zahlen miteinander verglichen. Erst im Jahr 2013 hob sich der Boden dauerhaft.

    Gruss der Rasenmaster
     
  • Sollten nicht Rasen mit Zoysia die Dürre besser verkraften? Oder ist die Dürre so brutal dass die auch braun geworden sind?
     
  • Oder ist die Dürre so brutal


    Ich befürchte, die ist so brutal...
    Ich war letztes Jahr dort. Auf den Rasen in den Vorgärten habe ich zwar weniger geachtet, aber das Bild von Amerikanischer Eiche inmitten brauner Wiese werde ich wohl nie mehr vergessen. Und das meilenweit...
     
    Es ist schon ein Irrwitz, wenn man in solchen Trockenregionen Zierrasen anlegt.

    Zierrasen ist nichts anderes als eine Monokultur die nur durch erheblichen Mitteleinsatz ('Wasser / Dünger") überhaupt überlebensfähig ist.

    Ich habe mich selbst in meinem Garten Jahre lang gegen einen Zierrasen entschieden weil er unnatürlich ist. Jetzt allerdings lege ich selber einen an, weil meine Mutter gegen viele Unkrautgräser allergisch ist.

    Lieber wäre mir aber eine Wiese mit Blumen und Heilkräuttern.

    Immerhin habe ich wenigstens durch meine Zisternen keinen Wassermangel wie in Calefornia.

    FRAGE: Wie sieht es auf öffentlichen Flächen aus z.B. bei Rathäusern etc. Gehen diese mit gutem Beispiel voran, oder dürfen die Gemeinden selbst soviel Wasser verbrauchen wie sie wollen?
     
  • Nach einem gestrigen Radiobericht bei NDR INFO hat es im Jahr 2013 in CAL nur 188 mm geregnet. In 2014 im Monatsvergleich noch weniger.Bei uns regnet es Durchschnittlich fast 700 mm(l/m2).
    Wasserverbrauch pro Person dort 460 l hier 120 ltr je Jahr.
    Ein Vergleich ist nicht Korrekt da Los Angeles auf dem Breitengrad von Marokko/Tunesien/Ägypten liegt.
    Dieses gilt auch für den von uns oft kritisierten Sromverbrauch, der zum großen Teil auf Hausklimaanlagen zurückzuführen ist.
    Ein interessanter Beitrag von Rasenmaster.Danke.
     
    Dürre in C.A. - Wüstenstadt L.A.

    :cool::cool::cool::cool:
    Ein Vergleich ist nicht Korrekt da Los Angeles auf dem Breitengrad von Marokko/Tunesien/Ägypten liegt. Dieses gilt auch für den von uns oft kritisierten Sromverbrauch, der zum großen Teil auf Hausklimaanlagen zurückzuführen ist.

    Hallo Rasendoktor,

    Danke für die zusätzlichen Zahlen. Als man damals zum Beispiel die Region um Los Angeles geplant hat, schaute sich leider niemand diesen Sachverhalt genauer an. Als künstliche Wasserstraßen (Wir kennen sie alle noch aus Szenen von "Terminator 2"), Staudämme und die Stadt an sich projektiert wurden, ging man Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts davon aus, dass es immer so viel regnen wird. Aber genau in dieser Zeit erlebte die Region um L.A. eine ausgedehnte Regenzeit. Nasser wird's nicht wieder...
    So wie das Wetter in den heutigen Tagen ist, wird dann wohl eher der Normalzustand bleiben: "Marokko/Tunesien/Ägypten":cool:.

    Gruss der Rasenmaster
     
    Fast das 4fache an Wasserverbrauch / Person.

    ICh stell mir gerade vor meine Wasserrechnung wäre 4mal so hoch.

    Mich wundert es nur, dass die Technikamerikaner nicht noch stärker auf Meerwasserentsalzungsanlagen setzen. Die Meeresspiegel sollen bereits in den letzten jahrzehnten deutlich angestiegen sein, da würde es wohl nicht schaden wenn man dem Meer Wasser entzieht - oder hab ich da einen denkfehler?
     
    Gefährliches Halbwissen

    Wie ich in einem vorangegangenen Beitrag hier im Forum bereits schilderte, meldete in dieser Woche die Fachzeitschrift „Science“, dass die langwährende Dürre in Kalifornien auch Auswirkung auf die amerikanischen Kontinentalplatten hat. Dadurch, dass so wenig Wasser im Boden ist, wird die Erdkruste leichter. Der Boden der amerikanischen Kontinentalplatte hat sich so teilweise angehoben und dringt nicht mehr so tief in den viskosen, bzw. beweglichen Erdmantel ein.

    Ein heftiges Erdbeben hat am Sonntagmorgen Ortszeit die Menschen nördlich der kalifornischen Metropole San Francisco aus dem Schlaf gerissen. Die Stärke lag bei 6,1, berichtet der Geologische Dienst der USA. Nach Angaben des USGS lag das Zentrum des Bebens neun Kilometer südwestlich der Wein-Stadt Napa in knapp elf Kilometern Tiefe.

    Lässt sich hier vermuten, dass die Dürre bereits größere Ausmaße annimmt als vermutet und nicht nur eine Gefahr für den häuslichen Rasen darstellt? Oder sind diese Dürre und das nachfolgende Beben sogar die beiden ersten Zeichen für das Eintreten der 7 biblischen Plagen in einem Bundesstaat, der weltweit die größte Porno-Industrie beheimatet? Das sind alles so Fragen, die sich nicht mit einem Leistungskurs in Geografie oder Religion so einfach beantworten lassen...

    Gruss der Rasenmaster

    Die 7 biblischen Plagen

    schlimme Geschwüre an denjenigen Menschen, die das Zeichen des Tieres tragen
    Meerwasser wird zu Blut und Tod aller Meereslebewesen
    Flüsse und Quellen werden zu Blut
    Sonne versengt Menschen mit großer Hitze
    Reich des Tieres wird verfinstert
    Austrocknung des Stromes Euphrat
    größtes Erdbeben seit Menschengedenken vernichtet alle Inseln und Berge
    [/B]
     
  • AW: Gefährliches Halbwissen

    [...] in einem Bundesstaat, der weltweit die größte Porno-Industrie beheimatet? Das sind alles so Fragen, die sich nicht mit einem Leistungskurs in Geografie oder Religion so einfach beantworten lassen...


    Donnerwetter, Rasenmaster, das schafft auch nicht jeder: die amerikanische Pornoindustrie und die Bibel gemeinsam in nur einem Satz zu erwähnen...


    I'm deeply impressed! :grins:


    Lieben Gruß
    Emmi
     
  • AW: Gefährliches Halbwissen

    Wie ich in einem vorangegangenen Beitrag hier im Forum bereits schilderte, meldete in dieser Woche die Fachzeitschrift „Science“, dass die langwährende Dürre in Kalifornien auch Auswirkung auf die amerikanischen Kontinentalplatten hat. Dadurch, dass so wenig Wasser im Boden ist, wird die Erdkruste leichter. Der Boden der amerikanischen Kontinentalplatte hat sich so teilweise angehoben und dringt nicht mehr so tief in den viskosen, bzw. beweglichen Erdmantel ein.

    Ein heftiges Erdbeben hat am Sonntagmorgen Ortszeit die Menschen nördlich der kalifornischen Metropole San Francisco aus dem Schlaf gerissen. Die Stärke lag bei 6,1, berichtet der Geologische Dienst der USA. Nach Angaben des USGS lag das Zentrum des Bebens neun Kilometer südwestlich der Wein-Stadt Napa in knapp elf Kilometern Tiefe.

    Lässt sich hier vermuten, dass die Dürre bereits größere Ausmaße annimmt als vermutet und nicht nur eine Gefahr für den häuslichen Rasen darstellt? Oder sind diese Dürre und das nachfolgende Beben sogar die beiden ersten Zeichen für das Eintreten der 7 biblischen Plagen in einem Bundesstaat, der weltweit die größte Porno-Industrie beheimatet? Das sind alles so Fragen, die sich nicht mit einem Leistungskurs in Geografie oder Religion so einfach beantworten lassen...

    Gruss der Rasenmaster

    Die 7 biblischen Plagen

    schlimme Geschwüre an denjenigen Menschen, die das Zeichen des Tieres tragen
    Meerwasser wird zu Blut und Tod aller Meereslebewesen
    Flüsse und Quellen werden zu Blut
    Sonne versengt Menschen mit großer Hitze
    Reich des Tieres wird verfinstert
    Austrocknung des Stromes Euphrat
    größtes Erdbeben seit Menschengedenken vernichtet alle Inseln und Berge
    [/B]

    wenn das so ist, dann müssten andere Länder die 7 Plagen schon alle durch haben ....

    es ist nunmal wies ist, der Klimawandel wird spürbar für uns alle ...
     
    Ich finde das auch etwas überzogen.

    Es gab schon soviele Katastrophen waren diese alle selber Schuld?

    Ich wage sogar die These, dass Gott selbst nur wenig gegen Pornos hat. Schließlich und endlich treiben es auch Kanickel in aller Öffentlichkeit und auch andere Tiere verstecken sich nicht beim Sex.

    Es ist der Mesnch selbst, der in der Darstellung von Sexualität etwas schlechtes sieht.

    Der Mensch tut immer so, als wäre er etwas besonderes und als ob für ihn andere Regeln zählen als für andere Gottes Geschöpfe.

    .... aber wir kommen vom Thema ab;)
     
    Mein Beitrag hatte nix mit dem Kalifoniischen Rasen und den 7 Plagen zu tun und hab den Beitrag nun zur Astronomischen Ereignissen kopiert
     
    AW: Gefährliches Halbwissen

    es ist nunmal wies ist, der Klimawandel wird spürbar für uns alle ...

    und damit hast du auch recht.

    Auch dieser verregnete Sommer kann ein Zeichen für die Klimaveränderung sein.

    Letzlich ist es beruhigend zu wissen, dass der Klimawandel nur sehr langsam voranschreitet. Dabei reden Forcher von 1-2 Grad in 100 Jahren. Dennoch häufen sich bereits jetzt die Katastrophen weltweit.

    Inwiefern jeder dieser Katastrophen (z.B. die erwähnten Erdbeeben in Calefornien) nun umbedingt mit dem Klimawandel in Verbindung stehen oder nicht.

    Als ich noch Jugendlicher war, hieß es .... im Jahre 2014 wird in Deutschland eine wüste sein .... dabei sieht es jedoch eher nach einer Überschwemmung aus. Ich traue jedem Forcher nur soweit wie ich ihn werfen kann und mit meinen Rückschmerzen ist das nicht sehr weit;)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    naja, 1 - 2 Grad bewirkt schon einiges, dass z.b. die Gletscher schmelzen .. und das Wasser muss ja dann auch irgendwohin ..
     
    Regen, Porno und tierischer Sex

    Ich wage sogar die These, dass Gott selbst nur wenig gegen Pornos hat. Schließlich und endlich treiben es auch Kanickel in aller Öffentlichkeit und auch andere Tiere verstecken sich nicht beim Sex.
    Es ist der Mesnch selbst, der in der Darstellung von Sexualität etwas schlechtes sieht. Der Mensch tut immer so, als wäre er etwas besonderes und als ob für ihn andere Regeln zählen als für andere Gottes Geschöpfe... aber wir kommen vom Thema ab;)

    Vielen Dank für die durchaus ernsthaften gesellschaftskritischen, ja nahezu philosophischen Betrachtungsansätze zu meinem eher pseudowissenschaftlich-ironischen gemeinten Beitrag. I'm ebenso ziemlich deeply impressed - Emitar.
    Aber wie thomash richtig bemerkt hat: Wir kommen vom Thema ab und es gibt bald noch die ein oder andere Neuigkeit zu diesem Thema aus dem Sunshine-State, die es so in den Zeitungen nicht zu lesen gibt.

    Gruss der Rasenmaster
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Der öffentliche grüne Daumen

    FRAGE: Wie sieht es auf öffentlichen Flächen aus z.B. bei Rathäusern etc. Gehen diese mit gutem Beispiel voran, oder dürfen die Gemeinden selbst soviel Wasser verbrauchen wie sie wollen?


    Diese Frage lässt sich beantworten: Nein, die öffentliche Hand schert sich nicht um dieses Problem, jedenfalls hier in Santa Monica (Los Angeles) erstrahlt das Grün vor dem Courthouse noch satter als bei einer Aufnahme von vor drei Wochen. Und irgendwie sah der Rasen sogar viel besser aus. Habe im Rahmen den „Californischen Rasentour 2014“

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/album.php?albumid=3762

    genau diese durchaus ansprechende Grünfläche am 06. August fotodokumentiert und heute am 26. August scheint sie auch weiterhin ein Aushängeschild für die Durchhaltekraft des kalifonischen Staates zu sein. Oder möchte vielleicht das Gericht den künftigen Sträflingen der soeben verhängten Strafe mit dem Blick auf ein traumhaftes Grün nur noch mehr Nachdruck verleihen?

    Partiell traurig dagegen die Fahrt nach Santa Monica. Auf dem Highway 101 (auch Ventura Highway genannt und wunderschön besungen von Amerika) säumten im Vorbeifahren etliche Golfplätze den dreispurigen Asphalt, die komplett braun aussahen. Mal schauen, wie lange sich kalifornische Lokalpolitiker diesen Zustand bei ihrer freitäglichen Golfrunde noch gefallen lassen werden und vielleicht dann einknicken...

    Gruss der Rasenmaster
     

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    Typisch - das hab ich mir doch gedacht.

    In Deutschland gingen die Verwaltungsbehörden mit gutem Beispiel voran und würden für ein paar Millionen Euro ihre Gartenlandschaften Luxus sanieren lassen.

    Bin ich böse;)
     
    Goodbye Rasen California! - Dokumenten-Nachreichung

    Hallo,

    in einem früheren Beitrag zu diesem Thema, hatte ich bereits dargestellt, welche "beeindruckenden" Gegenmaßnahmen Hotels gegen das globale Thema der Dürre in Kalifornien parat haben. Hier noch mal das Dokument dazu...

    Gruss der Rasenmaster
     

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