Giant Beefsteak Tomate. Etwas läuft falsch.

Ohne eine gewisse Fehlertoleranz würde ich auch nicht den Mistgaufen automatisch als Misthaufen lesen. :LOL:

g und h liegen direkt nebeneinander. Das passiert mir in letzter Zeit öfter. :poop: grauer Star. Aber ich habe bereits eine Überweisung zum Augen-Operateur. Nun muss ich nur zügig einen Termin bekommen.
 
  • Ich bin halt fehlertolerant.
    Und ich von vielem Korrekturlesen verdorben. :giggle:

    Lieber @Heino80 , entschuldige bitte unsere Schwatzhaftigkeit! Wir sind nicht immer so ... ;)

    Hast du für dein Problem die richtigen Antworten bekommen? Ich habe nach einem Jahr mit viel Blütenendfäule für meine Tomaten noch extra Calcium-Dünger gekauft. Dieses Jahr war keine einzige Tomate befallen.
     
  • Hallo Rosabelverde, ja alles gut:) Die Schwatzhaftigkeit stört mich überhaupt nicht.
    Ich lese da immer gerne mit(y) Ja meine Eltern die haben jetzt wunderschöne große
    Tomaten, ich habe schon 4 Stück bekommen. Zum Sandwiche machen sind die ideal,
    Salat machen ist auch super und Soße kann man viel damit machen. Aber am besten
    schmecken die großen Tomatenscheiben auf einem gesunden Sandwiche oder in einem
    Salat. Und der Geschmack ist 1000 mal besser als wie aus dem Supermarkt.
     
  • Na ja, aber viele der Giant Beefsteak Tomaten sind eben nichts geworden, wegen dem Regen.
    Viele sind da aufgeplatzt und haben übelste Risse bekommen und dann innen so einen leichten
    weißen Schimmel. Denke mal die bräuchten wirklich ein Dach drüber. Aber ist das wirklich der
    Regen der da so viel Schaden anrichtet?
     
    Na ja, aber viele der Giant Beefsteak Tomaten sind eben nichts geworden, wegen dem Regen.
    Viele sind da aufgeplatzt und haben übelste Risse bekommen und dann innen so einen leichten
    weißen Schimmel. Denke mal die bräuchten wirklich ein Dach drüber. Aber ist das wirklich der
    Regen der da so viel Schaden anrichtet?
    Ja. Fleischtomaten sind besser unter Dach anzubauen.
     
  • Dachte ich mir schon, aber das der Regen so extreme Ausmaße auf die Tomaten hat, hätte ich nicht gedacht.
    Aber die wachsen doch sonnst normal überwiegen in den USA, Mexico oder Südamerika oder liege ich da bissel falsch?
     
    Also da kommen mehrere Themen-Komplexe zusammen.

    Ja, Tomaten haben ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika. Noch heute wachsen dort Wildtomaten.

    Und das Platzen der Früchte haben unsere heutigen Kulturtomaten von ihren wilden Vorfahren geerbt. Das steckt ganz tief in ihrer DNA, denn dieser Mechanismus dient dem Arterhaltungsprinzip.

    Und der funktioniert so: Die Haut schützt die Frucht, damit diese nicht schimmelt. Und der Glibber in der Frucht haben eine keimhemmende Wirkung, welche dafür sorgt, dass die Samen nicht schon in der Frucht keimen.

    Soweit zur Ausgangslage.

    Regnet es nun, erkennt das die Pflanze und die Frucht. Es ist Zeit für den Nachwuchs, nun herrschen optimale Feuchtebedingungen für die Keimung. Also platzen die Früchte, Schimmel ist jetzt erwünscht, durch die Gärung wird der keimhemmende Glibber abgebaut, gleichzeitig fallen die überreife Früchte zu Boden.

    Und so sät die Mutterpflanze ganz automatisch selbst ihren Nachwuchs.

    Die Tomate hat dabei zwei unabhängige "Regen-Sensoren".

    Einmal die Frucht selbst: Sicher kennt manch einer das Phänomen bei platzanfällige Sorten, welche sofort platzen, sobald man die Früchte unter den Wasserhahn hält. Daher Früchte immer erst dann waschen, wenn man sie verzehren will. Und im Garten gilt: Die Früchte trocken halten damit der Sensor taub bleibt.

    Trockene Pflanzen und Früchte haben dann auch den Nebeneffekt, dass Pilzkrankheiten wie Braunfäule nicht keimen können.

    Der zweite Sensor sind die Wurzeln: Werden Tomaten zu unregelmäßig gegossen, dann wechseln sich Trockenphasen und Nassphasen zu intensiv ab. Folgt dann eine intensive Nassphase (manche fluten regelrecht ihre Pflanzen in der Hoffnung damit den Durst ihrer Pflanzen zu lindern) löst das den Sensor aus: Die Pflanze denkt, die Trockenzeit ist vorbei, es regnet.

    Für den Garten gilt daher folgende Regel: Ein Welken der Pflanzen nach Möglichkeit vermeiden (= kein Trockenreiz). Gleichzeitig für gleichmäßige Grundfeuchte der Erde sorgen (= verhindert Regenreiz). Lieber öfters gießen, dabei für jede Gießrunde moderat wässern. Mulchen schützt den Boden vor Austrocknung und Tröpfchenbewässerung ist die optimale Gießform für Tomaten (aber nicht zwingend erforderlich).

    Auch hier gibt es einen süßen Nebeneffekt: Kommen die Pflanzen nicht ins Welken, kommt die Nährstoffversorgung mit Calcium nicht ins Stocken: Das Risiko für Blütenendfäule sinkt.

    Jo, so ungefähr ist das mit den Tomaten. ;)
     
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