Hallo.
@Supernovae hat mich mit ihrer Erwähnung zu diesem Thread gelockt. Danke für das Lob. (Oft kommt es aber auch anders als man plant.)
Unsere Kinder sind inzwischen 9, 7 und 5. Unsere Erfahrung: Die Kinder wollen toben, klettern, matschen, entdecken und - früher oder später - Tiere. Außerdem: Es wird nicht nur bei den eigenen Kindern bleiben, die den Garten bevölkern. Für mich, der auch gern einen schönen Garten hat, ist es oft eine Herausforderung, nicht so viel zu schimpfen, wenn bei Toben und Klettern Äste abbrechen und Pflanzen lädiert werden. Vom Fußball sind wir bisher weitgehend verschont geblieben.
Für mich sollte ein Familiengarten also stabil sein. Und außerdem muss man sich wohl als Eltern auch hier etwas in Geduld üben und mit für Erwachsene schönen Gestaltungen noch etwas warten, dies aber bei der anfänglichen Gestaltung im Hinterkopf behalten.
Beispiel 1, Matschen:
@wilde Gärtnerin hat eine Sandgrube mit Wasserzulauf vorgeschlagen. Die Idee finde ich toll. Sandkiste ok. Aber eigentlich wollen die Kinder lieber matschen und nicht nur mit Sand, sondern Suppe und Torten aus verschiedensten Materialien bauen. Also, es wäre super, wenn Ihr da irgendwie Wasser hinbekommen könntet (evtl. sogar bohren?). Dann könnte man eine Schwengelpumpe aufstellen und daneben einfach eine kleine Kuhle ausheben und Sand rein füllen. Später im Leben könnte daraus ein kleiner Tümpel werden. Und schon jetzt könnte man – für’s eigene Auge – dahinter schon verschieden hohe (bestenfalls robuste) Gräser pflanzen, vielleicht sogar eine Weide (denn die brauchen viel Wasser) oder ein kleines Bäumchen, dass zu einem Teich passen würde (Weidenblättrige Birne?). Wir meiden Weiden – wg. Der von
@Elkevogel genannten Gründe. Als Abgrenzung zum Rasen evtl. ein paar Natursteinplatten – auch als Unterlage für die Sand- bzw. Matsch-Kreationen.
Beispiel 2, Toben, Klettern, Tiere: Wir haben einen Rutschenturm – gut zum Klettern und Toben. (Allerdings haben wir in unserem Garten auch ältere Bäume und Hecken

und Schuppen zum Beklettern.) In diesem Jahr wird das EG des Turms zum Hühnerstall. Später werden wir dann die Rutsche und Leiter abbauen und das OG abschaffen. (So der Plan.

)
Beispiel 3, Naschen: Die Ideen von
@wilde Gärtnerin ,
@Elkevogel und anderen – Himbeeren und Spalierobst – finde ich gut. Vielleicht links am Zaun entlang. Unsere Kinder naschen auch gern Erdbeeren und Zuckererbsen. Vielleicht was für die Beete links. Als Hochbeete böten sie etwas mehr Struktur.
Beispiel 4, Tippi: Wie gesagt haben wir uns gegen Weiden entschieden. Im Nach hinein: Man kann aber auch Gänge und Verstecke aus anderen Gehölzen (z.B. Hainbuche, Rotbuche) pflanzen. Früh genug geschehen halten die dann später auch größeren Kindern Stand.
Und noch eine Warnung: Vorsicht, es kommen noch Trampolin und Pool auf Euch zu. Vielleicht gibt es schon so feste Freundschaften, dass Ihr Euch mit anderen Eltern absprechen könnt, damit die Teile nicht in jedem Garten stehen. Einzig der Platz rechts zwischen Sandkasten und Terrassensichtschutz böte möglicherweise genug Platz für eines dieser Monster.
VG heiteck
PS Fußball: Hoffentlich gibt es Raum in der Nähe außerhalb Eures Gartens.
PPS: Für etwas mehr Höhe böten sich auch Blutpflaume und Zierapfel an.