Gestaltungsideen Kindgerechter Garten

  • Vielleicht hat jemand doch noch eine Anregung für eine (etwas Schatten spendende) Bepflanzung, um den direkten Blick von vorne abzulenken? So ganz eins bin ich mir da noch nicht.
    So ganz draus komme ich nicht, welchen Ort du da meinst? Wieder den zwischen Korkenzieherhasel und Thuja oder mehr dort, wo du auf dem ersten Bild stehst und eine Thuja von links herankommt? Möchtest du quasi den Eingang zum Garten (ich nehme an, die Stelle, wo du stehst, gehört noch der Allgemeinheit, erst dort, wo die Thuja steht, beginnt dein "Alleinnutzungsrecht"?) mit einem Strauch / einer Pflanze schmaler machen?

    Auch da könntest du einen Beerenstrauch hinpflanzen oder einen Säulenobstbaum, der schmal bleibt (allerdings käme dann wiederum die jährliche Schnitttechnik dazu).
     
    Für Kinder gehört eine Wiese dazu. Nicht alles zu pflanzen! Und schon gar keine Hecken entfernen.

    Es dauert nicht mehr lange und die Kinder wollen Ball spielen. Aber bei manchen Leute dürfen sie das nicht.
    Unsere Enkel haben ca. 400 qm, die sie sehr viel nutzen (Fußball). Die Wiese sieht dann eben eher wie ein Bolzplatz aus. Aber gerade in der jetzigen Zeit ist sie sehr wichtig.
     
  • @Frau B aus C
    Stimmt, von der Seite habe ich das noch gar nicht gesehen. In die Nachbargärten kommen wir schnell, wenn der Ball über den Zaun fliegt. Hinter der großen Hecke ganz hinten ist ein Hauptfußweg und wir müssen komplett außen rum um dorthin zu gelangen. Danke für den Einwand!
     
    Hallo mamaleben, die Kinder sind ja noch ziemlich jung mit 1,5 und 3,5 Jahren. Ich würde erst mal die Installation des Sandkastens und der Schaukel abwarten. Die Beschattung mit Sonnenschirm(en) ist auch gut, denn bis Sträucher eine entsprechende Höhe haben, dauert es. Den Schirm aber kippsicher im Boden verankern!
    Zum Spielen könnte man ja ein Outdoortipi oder anderes Kinderzelt im Garten aufstellen. Die Sandmuschel eignet sich bestimmt auch als Planschbecken im Hochsommer. Vielleicht wäre ein niedriger Matschetisch noch eine Idee - aus einem alten, vom Sperrmüll gerettetem z. B. oder einem kleinen Kunststoff-Gartentisch. (Evtl. Beine kürzen, im Garten kommt's nicht soooo drauf an.) Zum "Sandkuchen" Backen würd's sicher reichen. Es gibt auch bunte Kinder-Gartenstühle.
    So könnt Ihr sehen, wieviel Platz für eine künftige Bepflanzung wirklich zur Verfügung steht, was sich eignet und Ihr könntet in Ruhe im Netz recherchieren und planen.
     
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  • Das Schaukelgerüst hat doch sicher eine Querstange (wie bei den früher üblichen Teppich-Klopfstangen).
    Darüber haben wir im Sommer immer mal wieder große Tücher/Decken gehängt - darunter entstand dann ein "Zelt" auf Zeit:-)
     
    Hallo.

    @Supernovae hat mich mit ihrer Erwähnung zu diesem Thread gelockt. Danke für das Lob. (Oft kommt es aber auch anders als man plant.)

    Unsere Kinder sind inzwischen 9, 7 und 5. Unsere Erfahrung: Die Kinder wollen toben, klettern, matschen, entdecken und - früher oder später - Tiere. Außerdem: Es wird nicht nur bei den eigenen Kindern bleiben, die den Garten bevölkern. Für mich, der auch gern einen schönen Garten hat, ist es oft eine Herausforderung, nicht so viel zu schimpfen, wenn bei Toben und Klettern Äste abbrechen und Pflanzen lädiert werden. Vom Fußball sind wir bisher weitgehend verschont geblieben.

    Für mich sollte ein Familiengarten also stabil sein. Und außerdem muss man sich wohl als Eltern auch hier etwas in Geduld üben und mit für Erwachsene schönen Gestaltungen noch etwas warten, dies aber bei der anfänglichen Gestaltung im Hinterkopf behalten.

    Beispiel 1, Matschen: @wilde Gärtnerin hat eine Sandgrube mit Wasserzulauf vorgeschlagen. Die Idee finde ich toll. Sandkiste ok. Aber eigentlich wollen die Kinder lieber matschen und nicht nur mit Sand, sondern Suppe und Torten aus verschiedensten Materialien bauen. Also, es wäre super, wenn Ihr da irgendwie Wasser hinbekommen könntet (evtl. sogar bohren?). Dann könnte man eine Schwengelpumpe aufstellen und daneben einfach eine kleine Kuhle ausheben und Sand rein füllen. Später im Leben könnte daraus ein kleiner Tümpel werden. Und schon jetzt könnte man – für’s eigene Auge – dahinter schon verschieden hohe (bestenfalls robuste) Gräser pflanzen, vielleicht sogar eine Weide (denn die brauchen viel Wasser) oder ein kleines Bäumchen, dass zu einem Teich passen würde (Weidenblättrige Birne?). Wir meiden Weiden – wg. Der von @Elkevogel genannten Gründe. Als Abgrenzung zum Rasen evtl. ein paar Natursteinplatten – auch als Unterlage für die Sand- bzw. Matsch-Kreationen.

    Beispiel 2, Toben, Klettern, Tiere: Wir haben einen Rutschenturm – gut zum Klettern und Toben. (Allerdings haben wir in unserem Garten auch ältere Bäume und Hecken :mad: und Schuppen zum Beklettern.) In diesem Jahr wird das EG des Turms zum Hühnerstall. Später werden wir dann die Rutsche und Leiter abbauen und das OG abschaffen. (So der Plan. 😉)

    Beispiel 3, Naschen: Die Ideen von @wilde Gärtnerin , @Elkevogel und anderen – Himbeeren und Spalierobst – finde ich gut. Vielleicht links am Zaun entlang. Unsere Kinder naschen auch gern Erdbeeren und Zuckererbsen. Vielleicht was für die Beete links. Als Hochbeete böten sie etwas mehr Struktur.

    Beispiel 4, Tippi: Wie gesagt haben wir uns gegen Weiden entschieden. Im Nach hinein: Man kann aber auch Gänge und Verstecke aus anderen Gehölzen (z.B. Hainbuche, Rotbuche) pflanzen. Früh genug geschehen halten die dann später auch größeren Kindern Stand.

    Und noch eine Warnung: Vorsicht, es kommen noch Trampolin und Pool auf Euch zu. Vielleicht gibt es schon so feste Freundschaften, dass Ihr Euch mit anderen Eltern absprechen könnt, damit die Teile nicht in jedem Garten stehen. Einzig der Platz rechts zwischen Sandkasten und Terrassensichtschutz böte möglicherweise genug Platz für eines dieser Monster.

    VG heiteck


    PS Fußball: Hoffentlich gibt es Raum in der Nähe außerhalb Eures Gartens.

    PPS: Für etwas mehr Höhe böten sich auch Blutpflaume und Zierapfel an.
     
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    Hallo,
    mit dem "kindgerechten Garten" ist das ein unerschöpfliches Thema. Aber, schon einmal daran gedacht wie schnell 4-5 Jahre vorbei sind? Dann steht der Garten voll mit vielen Spielsachen, die viel Geld gekostet haben! Die Hüpfburg wird noch gebraucht, sonst sind die Kinder unterwegs.
    Wenn man ländlich wohnt, sind die Vorschläge toll, aber so wie ich aus dem Bild sehe, dürfte das mehr Stadt sein. Oder? Wenn Stadt, würde ich ganz schnell in der Umgebung mir 1-2 Spielplätze suchen!
    Das macht mehr Spaß, auf dem Platz, für Mutter und Kind.
     
    Hallo @ruppi
    Ganz genau. Der nächste richtige Spielplatz ist für die Kinder sehr weit zu laufen, der andere nur mit dem Auto machbar (noch). Deshalb habe ich mich für die Schaukel entschieden, ich denke die ist recht langlebig, sonst kann ich das Gestell für mich nutzen 😬 der Sandkasten auch. Mit einem großen Spielturm wäre der Garten voll. Mir ging es auch mehr um das drumherum und Vorschläge für die Struktur, denn wir brauchen definitiv Schatten, sonst wird der Sommer unerträglich und wir können den Garten gar nicht nutzen. Ich habe ehrlich gesagt auch nicht mit so viel Vorschlägen für "Kinderspielgeräte" gerechnet. Dennoch habe ich ein paar Ideen zur Beschäftigung mitgenommen, zum Beispiel das Tipi. Dann aber eben aus Stoff für die heißen Sommertage und am Abend wird es wieder eingeräumt. Ein paar mehr Teile zum matschen habe ich auch nochmal beiseite gelegt. Und auch die Anregungen für die Bepflanzung 😊
     
  • Spielzeugbagger ist auch immer ein Hit
     

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