Geranien - Frage zum richtigen Dünger

Naase

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13. Mai 2009
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408
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Sachsen
Hallo zusammen,

sorgt spezieller Geraniendünger tatsächlich für mehr Blüten bzw. größere Blütenköpfe?

Auf manchen Seiten ist die Rede davon, dass Geranien gar keinen speziellen Dünger benötigen, sondern dass normaler flüssiger Volldünger oder auch Blumendünger völlig genügen würde.

Was stimmt denn nun und wie sollte ich meine Geranien am besten pflegen?
Welcher Dünger wäre denn am besten geeignet?

Meine Geranien haben seit Jahren viel mehr Blätter als Blüten. Die Blätter werden schnell blass bzw. gelb und die Blüten wachsen nur langsam nach.

Danke schon mal im voraus!
 
  • Probleme hab ich nur immer nach dem Kauf, bis die in dem Balkonkasten angewachsen sind und durchstarten... nehme dann nur wöchentlich Brenneseljauche, man muss die aber gut verdünnen, sonst verbrennen die Knospen.
    Wenn ich das nicht zur Hand habe, hab ich auch schon Blaukorn ran.
     
    Hallo Ditschy,

    mit Blaukorn hab ich es auch schon versucht. Davon bekommen die Geranien schöne große Blätter und kräftig Stiele. Aber die Blüten bleiben so lala.

    Schön wäre ein Dünger mit weniger Stickstoff, dafür mehr Kalium und Phosphor.
    Die Flüssigdünger für Blühpflanzen die ich kenne haben allerdings nicht viel Phoshor drinnen, so scheint mir. N-P-K halten sich fast die Waage.
     
  • Zuviel ist manchmal auch falsch.
    Sie werden fett und blühen wenig.
    Da Du jetzt laufend gedüngt hast, einfach mal nichts tun (außer gießen) und abwarten.
     
    Im Frühjahr, beim frisch Eintopfen (egal ob gekaufte oder überwinterte) arbeite ich in die Blumenerde (da was gescheites nehmen) Vorratsdünger ein. Kann ruhig von A..i sein.

    Man muss kaum nachdüngen (so ab Mitte Juli etwa).

    Was ihnen allerdings nicht bekommt: wenn man es mit dem Gießen zu gut meint.
    Gerade wenn Vorratsdünger eingearbeitet wurde. Hab ich schon manchmal erlebt und auch heuer hab ich davor ein wenig Angst (auch wenn jetzt die Wurzelballen schon groß sind und damit nicht mehr so empfindlich).

    Momentan ists für Geranien einfach zu nass.

    Liebe Grüße ;)
    Beni
     
  • Hallo Beni,

    wie definierst du "gescheiten Dünger"?

    Langzeitdünger hatte ich schon, auch den vom "A". Doch da unser offener Balkon zur Wetterseite zeigt, lösen viele Regentage die Düngerkugeln zu schnell auf und die Geranien verbrennen.

    Regnet es nicht, ziehen die Pflanzen ihr Wasser aus dem Wasserbehälter unten im Kasten. Da kein Wasser von oben kommt, kann sich der Dünger nicht auflösen. Darum wäre Flüssigdünger besser geeignet.

    Und wegen dem nassen Wetter: hab in diesem Jahr Männertreu und Studenten dazwischen. Die haben einen riesigen Durst, sodass die Geranien gar nicht zu nass stehen können. ;)

    Der Phosphatbedarf ist vergleichsweise gering, weiteres siehe hier (Seite vier)
    http://www.hortigate.de/bericht?nr=61309

    prima Link, danke dir! :cool:
     
    Ich habe bislang gute Erfahrungen mit moderaten Gaben von Blaukorn erzielt. Kann aber schon sein, dass die Pflanze dann vor allem in Blätter investiert, mit den Blüten war ich aber zufrieden.

    Wenig Wasser scheint mir ein guter Rat, ich habe meine Geranien schon zweimal fast ersäuft.
     
    Ja eben, Hajo, das meinte ich: mit Blaukorn gedüngt und die Pflanzen schießen in die Höhe, aber die Blüten bleiben auf der Strecke.
    Hühnermist und Co bekomm ich hier in der Stadt leider nicht.

    Werd wohl weiter suchen müssen :rolleyes:
     
    Langzeitdünger hatte ich schon, auch den vom "A". Doch da unser offener Balkon zur Wetterseite zeigt, lösen viele Regentage die Düngerkugeln zu schnell auf und die Geranien verbrennen.

    Regnet es nicht, ziehen die Pflanzen ihr Wasser aus dem Wasserbehälter unten im Kasten. Da kein Wasser von oben kommt, kann sich der Dünger nicht auflösen. Darum wäre Flüssigdünger besser geeignet.


    Wäre es in dem Fall nicht möglich, z.B. einen Langzeitdünger (Blaukorn) in den Wasserbehälter zu geben?
     
  • Von alleine löst sich Blaukorn schlecht in Wasser, aber man kann durch Rühren nachhelfen. Es dauert dennoch eine Weile bis es sich sauber aufgelöst hat.
     
  • Hallo Beni,

    wie definierst du "gescheiten Dünger"?

    Langzeitdünger hatte ich schon, auch den vom "A". Doch da unser offener Balkon zur Wetterseite zeigt, lösen viele Regentage die Düngerkugeln zu schnell auf und die Geranien verbrennen.

    Regnet es nicht, ziehen die Pflanzen ihr Wasser aus dem Wasserbehälter unten im Kasten. Da kein Wasser von oben kommt, kann sich der Dünger nicht auflösen. Darum wäre Flüssigdünger besser geeignet.

    Und wegen dem nassen Wetter: hab in diesem Jahr Männertreu und Studenten dazwischen. Die haben einen riesigen Durst, sodass die Geranien gar nicht zu nass stehen können.

    Hallo Naase,

    sorry, ich pflege keine Threads und bin erst jetzt auf die Idee gekommen, mal zu schauen ob sich hier was getan hat.

    Mit 'gescheit' war die Blumenerde gemeint (hab ich auch oben geschrieben).

    Ich selbst habe halt gute Erfahrungen gemacht mit dem A...Dünger. Den kauf ich immer im Vorjahr ein, damit ich gleich fürs nächste Jahr habe. Meine Eintopfereien fangen meist im halben März oder Ende März an, mit Geranien und sonstigem, da hat der A... den Dünger noch nicht im Angebot.

    Aber es stimmt, wenn das Angebot an Wasser zu groß ist, sind mir auch schon Pflanzen verbrannt. Deshalb habe ich mir notgedrungen angewöhnt, die Kästen und Pötte bei anhaltendem Regenwetter unter Dach zu stellen (zumindest, bis die Pflanzen größer sind und den meisten Regen durch ihre Blattmasse abweisen) Gestern habe ich mir die Situation an einer bestimmten Stelle angesehen und beschlossen, wenn die zukünftigen Sommer auch mit solchen Güssen von oben verwöhnen, dann bau ich eine leicht zu entfernende 'Überdachung' für Regenperioden.

    Um nochmal auf 'gescheite' Blumenerde zurückzukommen: werde hier natürlich keine Namen nennen, aber von den absoluten Billigerden halte ich gar nichts. Habsch einmal ausprobiert und genau einmal zu viel. (Obwohl in meinem Bekanntenkreis einige dieses 'Zeuch' nehmen)

    Und noch ein letztes Wort zu den höherpreisigen Erden. Habe in diesem Jahr mal einen Teil von dieser 'leichteren' Erde genommen Das mache ich auch nicht mehr, das Zeug hat dermaßen gestaubt, ich dachte, ich spinne. Natürlich kann man dieses Substrat nach dem Eintopfen der Zöglinge auch nicht problemlos angießen.

    P.S. Männertreu hat bei mir noch keinen einzigen Sommer durchgehalten, bzw. durchgeblüht.

    Liebe Grüße :pa:
    Beni
     
    Wäre es in dem Fall nicht möglich, z.B. einen Langzeitdünger (Blaukorn) in den Wasserbehälter zu geben?
    Von alleine löst sich Blaukorn schlecht in Wasser, aber man kann durch Rühren nachhelfen. Es dauert dennoch eine Weile bis es sich sauber aufgelöst hat.

    Hab Blaukorn bisher vorher in einer extra Schale in Wasser aufgelöst und ihn dann zum Geißwasser bzw. in den Wasserbehälter gegeben.
    Aber wie schon erwähnt werden davon nur Blätter und Stiele kräftig, nicht aber die Blüten.

    Deshalb habe ich mir notgedrungen angewöhnt, die Kästen und Pötte bei anhaltendem Regenwetter unter Dach zu stellen
    Bei meinen 2 je 1m großen Blumenkästen ist das wohl eher schwierig, weil zu schwer.
    Außerdem müsste ich immer hinterher sein und das wetter beobachten. So ein spontaner Schwub aus Südosten und schon steht der Kasten im Wasser.
    Trotzdem danke ich dir für diesen Tipp.

    Mit meiner (Billig)Blumenerde bin ich eigentlich zufrieden. Hatte früher auch die aus der gehobenen Preisklasse. Ist allerdings für den Balkon nicht nötig.

    :cool: :cool:
     
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