Gastherme unterm Dach?

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fanfan

Guest
Hallo Haus(garten)freunde!

Meine erste Frage im Forum betrifft nicht mich sondern eine Bekannte. Falls sich jemand damit auskennt, wäre sie dankbar für eure Auskunft.

In ihrem Haus soll eine Gastherme eingebaut werden.
Spricht etwas aus technischer, gesundheitlicher Sicht dagegen, die Therme nicht im Keller sondern im Dachstuhl einzubauen?
Wie weit sollten Wohnräume/Schlafzimmer von so einer Therme weg liegen?
Ist so eine Gastherme laut bzw. macht sie überhaupt Geräusche?

Ich bzw. meine Bekannte danke für fleissige Antworten.

have fan!
fanfan
 
  • Hallo
    es spricht überhaupt nichts gegen eine Aufstellung von Gas -Heizgeräten im Dachgeschoss (Dachzentrale). Meiner Meinung nach hat es sogar überwiegend Vorteile-Kein Kamin nötig (Abgasführung direkt durchs Dach), Guter Raumluftverbund-direkte Verbrennungsluftzuführung bei Brennwertgeräten.

    MfG
    MG
     
    Hallo oemmes,

    das ist die Begründung des Architekten, es so zu machen.

    Meine Bekannte sorgt sich, dass es in unmittelbarer Nähe zur beabsichtigten Gastherme zu unangenehmen Belästigungen kommen könnte.

    Kannst Du sie auch in dieser Hinsicht beruhigen?

    ff
     
  • meine Schwima hat damit beste Erfahrungen gemacht, sie lebt allerdings in einem eher kleinen Reihenhaus - quasi ohne große Wege für Warmwasser und Heizung. Im Bad ist so eine Therme doch immer nur im Wege. Geräuschentwicklung: keine für mich in den darunterliegenden Räume wahrnehmbare (wie es allerdings nächtens, ohne weitere Nebengeräusche aussieht, weiß ich nicht)

    Grüße, Sabine
     
  • Ja, ich kann sie beruhigen.
    Meine Heizung+WW-Erwärmung ist auch als Dachzentrale gebaut.
    Keine Lärmbelästigung bei Pumpe oder Brennnerbetrieb
    Keine Geruchsbelästigung (Neue Geräte sind gekappselt)

    MfG
    MG
     
    Vielen Dank, das wird sie beruhigen.
    Auch keine gesundheitlichen Bedenken?

    ff.
     
  • Was denn für gesundheitliche Bedenken?

    Wir leben seit 1982 in einem Haus wo die Gastherme auf dem Dachboden steht und sind alle rundum gesund.
     
    Hallo!

    Bei uns ist die Gastherme und der Warmwasserspeicher auch auf dem Dachboden. Unmittelbar darunter ist das Kinderzimmer und von der Therme ist absolut nix zu hören.

    Worauf ich allerdings achten würde ist das die Bodenluke (falls eine geplant ist) groß genug ist das man ggf. das Teil auch wieder runter kriegt.
    Wir hatten das Problem das wir einen neuen Wasserspeicher brauchten und erst nachdem die Verkleidung und Isolierung abmontiert war haben wir das Teil runter gehieft bekommen. War ein riiiiesen Aufwand so mit Leiter abbauen usw.:rolleyes:
    Außerdem würde ich den Statiker fragen ob es später möglich ist eine Solaranlage nachzurüsten. Wir bräuchten dann einen größeren Wasserspeicher und das würde Probleme mit der Statik geben.
    Also ggf. besser vorher nachfragen.

    LG Andrea
     
    es gibt glaube ich keinen raum, wo eine gastherme nicht stehen kann.
    ich unserem haus ist sie in der küche. diese war früher übrigen das schlaffzimmer meiner großeltern. das heißt das sie die therme in ihrem schlafraum hatten.
    und ein kamin kann eigentlich auch kein argument für oben, mitte oder unten sein. unsere therme hängt an einer außenwand, mit direktem abzug durch die wand nach außen.
     
  • Also sind keinerlei Beeinträchtigungen zu befürchten?
    Das wird meine Bekannte beruhigen. Der Kostenvorteil dieser Methode ist enorm. Teuer würde es nur, wenn sich später heraus stellt, dass die Therme doch Geräusche macht und man alles wieder umbauen oder verlegen müsste. Ein Schlafzimmer befindet sich ebenfalls unterm Dach. Das Kopfende des Bettes befindet sich dann direkt hinter der Wand mit der Therme.

    Der Warmwasserspeicher wird übrigens im Keller bleiben und die vorhandene Verteilung nutzen.

    ff.
     
  • das dürfte überhaupt keine probleme bereiten.
    die heutigen modernen thermen sind absolut flüsterleise. ich kann mir nicht vorstellen das man die in einem anderem raum hört.
     
    jetzt kommt mal jemand aus der "aber"-fraktion: ich habe meine therme - ein 3 jahre altes hochmodernes brennwertgerät (ein teures gerät!) auch unterm dach, aber leichte geräusche macht das schon. wobei ich bei der auswahl natürlich auch nicht dezidiert auf ein leises gerät geachtet habe. ich habe im dach nur noch ein gästezimmer, in dem ich selber manchmal schlafe, die therme steht in einem abgetrennten raum mit tür. mich stört das kein bißchen, wenn sie morgens anspringt und auch sonst kam bisher keine gästekritik, aber mein schwager (so einer, der mit immer geschlossenen fenstern in vollständig abgedunkelten räumen schläft - also leicht "neuro" ;)), hat sich natürlich beschwert....
    bei mir ist es allerdings auch so, dass ich ein sehr altes haus und ergo holzbalkendecken habe, die geräusche und schwingungen auch anders übertragen als ein feste decke.
    von daher kann ich nur raten, sich den geräuschpegel mal irgendwo bei irgendwem anzuhören.
    gesundheitlich braucht deine freundin dagegen null bedenken zu haben, die geräte sind ja vollkommen raumluftunabhängig, es gibt keinerlei austuausch zwischen raumluft und gerät.
    nich vergessen sollte man natürlich auch den warmwasserspeicher - ich habe 120l. 120l im ernstfall im keller sind etwas anderes als 120l im dach...von daher sollte man auf jeden fall eine wanne einkalkulieren, die zumindest kleinere defekte auffängt. auch wenn man natürlich im normalfall versichert ist oder die wartungsfirma dafür haftet - ärgerlich ist es trotzdem.
     
    Danke für Eure Infos dazu.
    Der Wasserspeicher wird, wie schon gesagt, im Keller bleiben.

    ff.
     
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