Gartenplanung 2022/ Unkraut verringern

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Hallo,

mir ist bewusst, dass es bereits ähnliche oder bereits identische Frage gestellt worden ist aber ich habe einfach zu viele Fragen und hoffe ihr seid mir nicht böse.

also es geht um meinen Garten. Ich habe diesen bereits 5 Jahre und ich muss sagen es wird nix. Es wächst gar nix bis wenig. In meinen Augen hat er eigentlich einen Perfekten Standort. 60 % Sonne 40% Schatten. Ich habe letztes Jahr zusätzlich erde eingearbeitet aber und es war deutlich besser vom Wachstum. Das Problem ist einfach das Unkraut. Anfangs hällt es sich in Grenzen aber wenn es Regnet wird es einfach übermächtig.

Ich arbeite und habe schon Zeit aber halt nicht immer. Und das demotiviert mich ja doch sehr. Von der diesjährigen Tomatenplage reden wir am besten gar nicht.

So jetzt habe ich im Internet die Variante mit Pappe Komposterde und Mulch gesehen. Anfangs dachte ich ok das könnte was sein.

- Weniger Wasser (ich habe einen leichten Hang deswegen habe ich immer Töpfe eingearbeitet aber naja ist auch nicht so das perfekte)
- Es soll keins bis wenig Unkraut wachsen.

Nach 10 Minuten Recherche habe ich jedoch die Idee schnell verworfen wegen Schadstoffen .... also kommt das nicht in frage.

aber würde alleine Kompost und Mulch den Unkraut ein wenig eindämmen? oder eine Unkrautvlies?

Auch sollte man den Garten nicht umgraben? Stimmt das?

Die Gartenfläche beträgt ca 30 qm.

Was ich mir auch schon überlegt habe wären Hochbeete aber bin mir da noch nicht sooooo sicher ob ich den Aufwand betreiben soll..(bauen etc.)

Bzgl dem Geld bin ich bereit zu investieren!!
Vielleicht gibt es auch ein gutes Buch für mich den ich glaube, und das sage ich ehrlich, ich habe keine Ahnung was ich da eigentlich im Garten mache...... So viel habe ich mir schon eingestanden.

Würde mich über euer Feedback freuen.
 
  • Hallo @AlfaRomeo147 !


    30m² sollten durchaus zu händeln sein, auch neben der Arbeit. Was hast du denn für einen Boden? Eher Lehm, eher Sand, guten Humus? Da könnte schon viel dran liegen, ob deine Pflanzen wachsen wollen, oder nicht.

    Was soll denn auf dieser Fläche wachsen? Gemüse? Blumen? Wiese?

    Mit Mulchen kann man sehr viele Beikräuter zurückdrängen, und ansonsten hilft es auch, nicht zu pedantisch zu sein. ;) Mal ein ungeplantes Kräutchen zwischendurch schadet nun wirklich nicht.

    Wenn du eine Blumenrabatte hast, kannst du natürlich schauen, dass du langlebige Stauden setzt, dann ist die Fläche belegt und es bleibt nicht viel Platz für Giersch und Co.

    Beim Gemüse kannst du gut mit einer dünnen Schicht Grasschnitt mulchen, das hält dir den Boden feucht und hilft, Humus aufzubauen. Ich bin kein Freund von Unkrautvlies, besonders, wenn du Gemüse anbauen willst, was du ja auch aus dem Boden ernten willst, ist es im Weg.

    Ein Hochbeet hat - vom Unkrautfaktor her - eigendlich nur den Vorteil, dass du das Kraut im Stehen zupfen kannst. Das ist natürlich deutlich angenehmer, wenn du mit Rücken oder Knien Last hast. Zusätzlich startest du noch einmal mit einer völlig freien Fläche mit Erde deiner Wahl.

    Was war denn mit den Tomaten dieses Jahr so schlimm? Ich weiß nicht, ob du hier hin und wieder mitgelesen hast, aber dieses Jahr hatten viele Probleme mit Pilzerkrankungen und Ähnlichem. Da bist du nicht alleine, wenn es dich getroffen hat.

    Wenn du gezielte Hilfe haben möchtest, ist es natürlich immer gut, wenn alle Ratgebenden ein Bild vor Augen haben. Wenn du also mal ein paar Fotos von deinem Garten hochladen könntest (was du da mit den Töpfen gemacht hast, kann ich mir z.B. nicht so recht vorstellen) und erzählen würdest, was du in deinen Beeten wachsen sehen möchtest, bekommst du bestimmt noch mehr Ideen geliefert.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    Hallo pyromella

    Vielen Dank für deine erste Einschätzung 🤗

    Also was will ich im Garten.

    Ich habe die üblichen Verdächtigen angepflanzt

    Zucchini (immer Probleme mit Mehltau)
    Radischen
    Karotten
    Eigentlich auch Paprika aber das wird einfach nix im freien
    Chilli
    Salat

    Tomaten wachsen nur die kleinen gut. Dieses Jahr hatte ich ebenfalls braunfäule. Man muss dazu sagen dass ich die Tomaten alle im freien lasse (Überdachung werde ich mir nun zulegen)

    Also mit dem Topf darfst du sie so vorstellen. Ich Pflanze die z.b. Tomate in die Erde. Davor Grabe ich ein Plastiktopf in die Erde. So kann ich giesen und das Wasser haut nicht ab.

    Ich mache Mal Fotos. Vom Gelände und von der Erde ( ich glaube es ist eher lehmig).

    Naja ich bin ja ein Freund von Natur. Habe Bienen und lasse eigentlich viel stehen. Manchmal sieht's bei mir aus als ob ich gar nix mache. Aber es ist sehr wichtig für die Bienen und Insekten.

    Blumen blühen bei mir. Da habe ich eher keine Probleme....
     
  • Hallihallo. Also Unkrautfreien Garten sehe ich bei uns in der Region eigentlich nur bei Pensionierten oder wenn grad frisch gejätet wurde.🤣
    Meine Erfahrung besagt folgendes: 1. Dranbleiben und im Idealfall dann jäten wenn die Pflänzchen gross genug sind zum fassen aber noch klein. 2. Aufs Wetter achten, da du in trockenem Boden schlechter jäten kannst als in feuchtem und wie du bemerkt hast ist Regen ein enormer Wachstumsfaktor. 3. Es braucht ein paar Jahre bis man eine wirkliche Reduktion bemerkt. Das auch nur wenn man es nicht zwischedurch wieder schleifen lässt. 4. Ganz los wirst du es absolut niemals!

    Das Mulchen hilft viel, ist aber kein Allheilmittel. Unkrautvlies kann teilweise Sinn machen, würd ich aber jetzt auch nicht grossflächig anwenden.

    Tomaten unbedingt unter Dach stellen. In Mitteleuropa gibt es wohl wenig bis gar keine Orte wo du ohne Unterstand Tomaten hinbekommst. Irgendwann kommt eine Regenphase und macht dir alles zur Sau. Hab schon erlebt das einer es besser wusste. Hatte wunderschöne Tomatenstauden, 100Früchte in grün dran, dann hats ende Juli knapp 2 Wochen geregnet bei knapp über 20Grad - zack nur noch ein brauner Haufen.
     
    @AlfaRomeo147 verstehe ich das richtig, dass du eigentlich nur den Nutzgarten (Gemüsegarten) meinst? Da stimme ich zu, es hilft nur jäten und mulchen.......
    Beim Ziergarten/Stauden muss man anfangs mehr jäten, aber wenn vernünftig gepflanzt wird, dann wird es mit der Zeit dicht und das Unkraut weniger.
     
  • Hallöchen

    Vielen Dank für die ersten Antwort.
    Ja es ist so dass ich Anfangs voller Tatendrang an die Sache gehen. Umgrabe und sauber halte. Aber es demotiviert mich wenn nicht viel oder langsam wächst oder alles vom Mehltau kaputt geht.

    Also ich hab ein paar Fotos. Ich habe aktuell natürlich nichts gemacht also wieder Mal verunkraut. Ich besorge mir mal eine elektronische Hacke damit ich Mal richtig alles umgrabe
    Ganz rechts vor den Bienen kommen nach meinen Plan Wildblumen für die Bienen
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    Ja schon nur wenn es Mal wachsen würde wie das Unkraut wäre das toll.

    Also ich notiere mir Mal Mulchen ich glaube das könnte mir helfen das ganze zu verbessern.

    Ich wollte Mal die ganze Fläche umgraben sollte ich das jetzt noch machen oder im Frühjahr?
     
    Bei Lehmboden jetzt. Trotzdem kommt das Unkraut wieder.
    Wenn Du die Beete dann im späten Frühjahr mit Rasenschnitt mulchst ist es weniger Arbeit.
     
  • Das erinnert mich an meinen Nachbarn . Der ist immer mal wieder hektisch aktiv und läßt es dann wiederum wochenlang schleifen.

    Ein Garten will jeden Tag seinen Herrn sehen.
     
  • Wenn du Kompost hast, würde ich ihn einarbeiten.

    Im Gemüsebeet würde ich lieber Grasschnitt als Rindenstückchen mulchen, der verrottet schneller und du kannst etwaige Reste im Frühjahr einfach mit unterharken.
     
    Dein Boden braucht wohl ein bsschen bis er in die Gänge kommt. Mit gut Mulchen und Kompost jedes Jahr wirds aber bestimmt immer besser. Eine Gründüngung wäre vielleicht auch mal ne Idee. Und für den Anfang vielleicht etwas anspruchslosere Gemüsepflanzen als Zucchini und Tomaten nehmen. Dieses Jahr ist bei mir z. B. der Salat und das Kohlzeugs gut gewachsen, das meiste Andere eher mikrig. War aber auch ein schwieriges Jahr, das ging nicht nur dir so!
     
    Mit einer Grabegabel würde ich Stück für Stück hochholen, auf Unkraut untersuchen/rausziehen und vor allen die Gierschwurzeln vorsichtig entfernen-sonst hast du nächstes Jahr das selbe Problem wieder. Und die Gierschwurzeln können auch tiefer liegen....

    Dann viel Laub auf das Beet legen, die Bodenlebewesen werden behilflich sein den Boden zu verbessern.
     
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