Garten; Bewässerung mittels Regentonne

APOC

Neuling
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02. Mai 2026
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Hallo zusammen.
Ich bin komplett neu hier, daher - falls es im falschen Bereich sein sollte, nicht übel nehmen - einfach passend verschieben :P


Wir haben knapp 1000qm Garten, ~100m Länge/10m Breite (mehr oder weniger) und ich bin es leid, mit einem Gartenschlauch/Gießkanne den Garten im heissen Sommer zu bewässern, es frisst einfach zu viel Zeit, von den Wasserkosten ganz zu schweigen).

Nun haben wir bislang 3 große Regentonnen abwechselnd verwendet, um die Gießkannen zu befüllen.
Brunnen ist hier leider keine Option.

Mit den Kannen immer wieder bis nach hinten rennen, bzw mit Gartenschlauch von 100m Länge ist diese Arbeit absolut unschön.

Daher gedacht; Volle Regentonnen, Wasserhahn unten dran, Lochschlauch verlegen und von selbst versorgen lassen wwenn man den Hahn abends mal öffnet.
Nun hab ich wohl die Wahl zwischen Tröpfchen/Sprühnebel.


Tröpfchen scheidet fast schon aus, da es mir mM zu wenig Wasser sein würde, was die Pflanzen erreichen würde - ist aber bislang dennoch mein Favorit.
Sprühnebel könnte mit dem Eigendruck der Wassertonne ggf zu gering ausfallen (ich möchte ohne zstzl Pumpe arbeiten)- bzw generell dürfte hier mit dem Eigendruck wohl maximal 0,5-1 bar erzielt werden, wenn überhaupt (keinerlei Steigung, aber auch nur ganz geringes Gefälle aufgrund leicht erhöhter Tonnenlage), was das ganze etwas kniffliger macht es gleichmäßig zu halten, zumindest für mein Anfängerdenken im Garten.

Gedacht war hier, den Schlauch 1-2 oder 3 cm in die Erde zu setzen (Sprühvariante) und an die Tonne anzuklemmen. Ggf auf den Boden Boden auflegen (bei Tröpfchen) und "verstecken"

Technische Umsetzung ist kein Problem, bei mir hapert es jedoch grad am Verständniss der Funktionalität, da ich womöglich zu viel auf einmal will und keine Struktur in den Kopf reinbekomme, und dachte mir, vll hat der ein oder andere sowas ja schon im Garten verbastelt und kann mir da Tipps geben - gern auch kostentechnisch, da es sich mit den Ausgaben im Rahmen halten sollte (sonst könnte ich auch sofort ein vollautomatisches Sprinklersystem verbauen *g*).

Die Hauptaufgabe soll sein, die Hecken und Blumen am Rand des Gartens zu bewässern bzw - sofern Hahn geöffnet - feucht zu halten. Irgendwann, wenn es denn funktioniert, soll es dann mittels Schaltung elektrisch zu bestimmten Zeiten öffnen/schliessen.
Der Schlauch bzw das System sollte soweit am Rand liegen, das der Aufsitzrasenmäher da nix zerstückeln kann - es müsste also fast schon in der Hecke liegen.
Die Mitte vom Garten (fast ausschliesslich Rasen) hatte bislang noch keinerlei Feuchtigkeitsprobleme und scheint (toi toi toi) robust zu sein.



Falls jemand Tipps und Ideen hat - immer raus damit =)
 
  • Ich bin kein Profi. Aber zur besseren Verstänsdigung frage ich dennoch mal: sind diese drei Regentonnen alle zusammen am gleichen Ort? Oder schön verteilt? Wie werden sie befüllt? Stehen sie erhöht? (Je höher, desto höher ist auch der Wasserdruck auf den Tropfschlauch.)
     
    Hallo APOC,

    willkommen im Forum.

    Mit Deiner Idee wirst Du nicht viel Glück haben.
    Der natürliche Wasserdruck einer Regentonne reicht nicht aus, um halbwegs vernünftig eine Tröpfchenbewässerung zu betreiben, geschweige denn Sprühdüsen.
    Hinzu kommt, dass der Druck mit abnehmendem Wasserstand sinkt.

    Um eine Pumpenlösung wirst Du nicht herumkommen.

    Grüße,
    Jörg
     
  • Aktuell sind die Tonnen nicht am selben Platze, werden aber demnächst zusammengestellt. Diese werden dann nach und nach befüllt und bei "Voll" mittels Rohr zur nächsten Tonne weitergeleitet werden.
    Grundhöhe...aktuell stehen die auf 3 Gehwegplatten, eine Erhöhung auf Kniehöhe ist aber - für ein bisschen mehr Druck und Fall ,geplant.

    Befüllt werden die durch das Regenwasser auf dem Garagendach (kommt einiges zusammen, schöne Fläche)

    Das ich eine Pumpe brauchen werde, hab ich leider schon befürchtet - will es aber noch nicht abschliessend wahr haben, da es mir tröpfchenweise tatsächlich reichen würde - selbst wenn ich das Ventil über Nacht offen lassen müsste, damit es einen Effekt hätte.
     
  • Diese werden dann nach und nach befüllt und bei "Voll" mittels Rohr zur nächsten Tonne weitergeleitet werden.
    Nur zum besseren Verständnis.....
    Also wird zuerst Tonne 1 gefüllt, wenn die voll ist, Tonne 2 und wenn die voll ist, Tonne 3 ? (2 Rohrstücke oben ?)
    Aus welcher Tonne entnimmst Du das Wasser für die Bewässerung ?
    Zu überlegen wäre, die Tonnen unten zu verbinden. Dann wäre der Wasserstand immer in allen Tonnen gleich hoch.

    Grundhöhe...aktuell stehen die auf 3 Gehwegplatten, eine Erhöhung auf Kniehöhe ist aber - für ein bisschen mehr Druck und Fall ,geplant.
    (y)

    Befüllt werden die durch das Regenwasser auf dem Garagendach (kommt einiges zusammen, schöne Fläche)
    (y)

    Das ich eine Pumpe brauchen werde, hab ich leider schon befürchtet - will es aber noch nicht abschliessend wahr haben, da es mir tröpfchenweise tatsächlich reichen würde - selbst wenn ich das Ventil über Nacht offen lassen müsste, damit es einen Effekt hätte.
    Dann sieht die Sache etwas anders aus.
    Tröpfchenbewässerungen arbeiten häufig mit ca. 1,5-2 bar. Wenn Du durch einfachen Abfluss 1 bar erreichen würdest, fände ich das schon viel. Ich rechne eher mit deutlich weniger.
    Da Du das Tropfrohr sowieso brauchst, kannst Du die Anlage ja installieren, testen und ggfs. eine Pumpe nachrüsten. Die muss auch nicht teuer sein.
     
  • Ich würde ehrlich gesagt woanders ansetzen.
    Braucht es das überhaupt? 1000 qm sind viel. Mit 3 Regentonnen kommt man da eh nicht weit.
    Hecken, sofern nicht gerade frisch gepflanzt, brauchen eigentlich auch nicht gewässert werden. Das Selbe gilt auch für viele Stauden, Rosen, etc.
    Beim Rest der Bepflanzung hat man es doch in der Hand. Ich sag mal, wer alles voller Hortensien setzt (Beispiel!) ist selber schuld.
    Es gibt so viele schöne Blüher, die nie (!) gewässert werden müssen!
     
    Deine Grundstücksform ist nicht gerade beneidenswert, @APOC. Ein Ähnliches hatte ich mal in Pflege. Gleiche Breite, aber nur rund 50 m lang. Zum Glück im hinteren Bereich ohne Bewässerung.

    ich bin es leid, mit einem Gartenschlauch/Gießkanne den Garten im heissen Sommer zu bewässern
    Hast Du denn bewässerungsintensive Pflanzen ?
     
  • Geum chiloense
    Margariten
    Mädchenauge
    Ziersalbei
    Färberhülse
    Katzenminze
    Zistrosen
    Madonnenlilie
    Fackellilie
    Orangenblume
    Winterharter Agapanthus
    Spanisches Gänseblümchen
    Hibiskus syriakus (nach Einwachsen)
    Calamintha
    Storchenschnäbel (verschiedene Arten)
    Teucrium austriacum
    Monbretien
    Islandmohn

    Und das sind jetzt nur die, die ich selbst habe und die mir gefallen. Die Liste ist noch wesentlich länger. Alles, was unter „Prairiepflanzung“ oder „Kiesbeet“ gehandelt wird.
     
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  • Geum chiloense
    Margariten
    Mädchenauge
    Ziersalbei
    Färberhülse
    Katzenminze
    Zistrosen
    Madonnenlilie
    Fackellilie
    Orangenblume
    Winterharter Agapanthus
    Spanisches Gänseblümchen
    Hibiskus syriakus (nach Einwachsen)

    Und das sind jetzt nur die, die ich selbst habe und die mir gefallen. Die Liste ist noch wesentlich länger.
    Mädchenauge habe ich auch. Ist schon mehrfach dem Trockentod nahe gewesen.
     
    das ist Bestandteil von Wildblumenmischungen….da gießt auch Keiner!

    P.S. Das Mädchenauge nehme ich aus obiger Liste jetzt eingeschränkt raus. Habe eben selbst ne Kanne hin gegossen, weil es so blass und schlapp war! 😂
    Aber immer noch weit weg von „ständig“.
     
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    3Kubikmeter als Volumen die bei 1000qm reichen sollen? Ich weiss nicht ob ich dich beneiden soll? Zum einen müsste es täglich regnen um die IBC füllen, zum anderen müsste das Grundstück nahezu Wüstenmässig aussehen? Ohne Rasen sind im Hochsommer bei mir 2-3Kubikmeter weg... Am Tag.

    Vllt machst du uns eine Skizze, wo das Regenwasser einströmt, wo die Behälter hin sollen, wo der Strom vorhanden ist.

    Bei Pumpe dran denken, Schwimmschalter etc gegen Trockenlauf.

    @JoergK Tropfer ab 0,5bar
     
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