Frage zum teilen vom Strom im Garten

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13. Jan. 2012
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Hallo liebe Community, folgende Situation: Ich habe mir von der Stadt einen Stromanschluss legen lassen und da mein "armer" Nachbar keinen eigenen Anschluss hat war ich so nett und hab ihn mit auf meinen Zähler genommen (inoffiziell), allerdings unter der Vereinbarung, dass er sich an die Stromkosten beteiligt. Da die Zahlungsmoral (zahlt mal nicht, dann doch mal wieder) von meinem Nachbarn allerdings unter aller Kanone ist, will ich ihn die Sicherung raus drehen und ihn nicht mehr auf meiner Leitung haben. Nun zur eigentlichen Frage: Ist mein handeln rechtlich i.O. oder hat mein lieber Nachbar ein Anrecht auf den Strom von mir? Vielen Dank für Eure Hilfe!
 
  • Hallo Ronny,

    mal ganz davon abgesehen, dass man solche Vereinbarungen am besten schriftlich macht, stellt sich die Frage, wieso er ein Anrecht auf Deinen Strom haben sollte.
    Allerdings könnte die Tatsache, dass sein Stromnetz an Deinem Zähler hängt, zu Verwicklungen führen.
    Frage: ist es Dein privater Garten oder ein Garten in einem Verein?
    Bei einem privaten Garten würde ich den ganzen Anschluss entfernen.
    Aber die Frage aller Fragen ist: Was habt ihr wie vereinbart. Davon hängt eigentlich alles ab.
     
    Hallo danke für deine Antwort.

    Der Garten befindet sich in einem Verein.
    Vereinbart wurde, dass er von mir Strom bekommt und er sich im Gegenzug an den monatlichen Abschlägen beteiligt.
    Vertraglich wurde das nicht abgeschlossen.
     
  • Das Problem kenne ich, weil ich selbst über 30 Jahre einen Kleingarten hatte und dort ähnliche Probleme auftraten. Hier ist der Vorstand des Vereins gefragt. Vorsorglich, um den Schaden in Grenzen zu halten, würde ich zunächst erstmal die Sicherung herausschrauben und den Vorstand (Gartenwart) über die Nichtzahlung informieren. Ich gehe davon aus, dass der Vorstand über euer Abkommen informiert ist.
     
  • Nein ist er nicht.
    Für Strom und Wasser ist jede Parzelle für sich selbst verantwortlich. Dem Vorstand geht es mehr oder weniger nichts an bzw. Kann uns nicht dazu zwingen, da die Leitung auf unsere Kosten gelegt wurde.
     
    Schon, aber der Verein muß doch Genehmigung für die Anlage erteilen.
    Ansonsten, wie schon gesagt: Sicherung aus und dann soll er kommen.
     
  • Wie ist denn die Aufteilung der Verbräuche von euch geregelt? halbe halbe ?
    Teilt ihr euch die Gedingemiete auch 50/50. Hat sich der Nachbar an den Kosten des Stromanschlusses beteiligt?
    Zweckmässig wäre hier ein Zwischenzähler natürlich zu Lasten des Nachbarn.
     
    Bei solchen Gegebenheiten ist der Ärger immer vorprogrammiert. Wenn der Nachbar eine schlechte Zahlungsmoral hat, dann hilft auch ein Zwischenzähler nichts. Der Stromversorger wird sich immer an seinen Kunden halten. Der muss selbst sehen wie er damit klar kommt. Wenn der Nachbar sich einen eigenen Anschluss nicht leisten kann, dann muss er eben Campinggas nehmen. Das klingt zwar sehr unfreundlich, aber es erspart eine Menge Ärger, wie hier zu erkennen ist.
     
  • Hallo,
    Ich würde dem Nachbar sagen,so selber schuld hättest bezahlt könntest von mir Strom haben. Nun mußt dir halt eine eigene Leitung vom Stromanbieter legen lassen . Für dich ist nichts verpflichtend .Wie der Verein so sagt ,jeder hat für sich selbst zu sorgen ! Du hast deine Ruhe und zahlst auch nur noch deinen Verbrauch .Wir haben alle ein Stromaggregat und es gab noch nie Ärger über Ruhestörrung untereinander.
    Gruß
    Klaus
     
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