Felsenbirne nach Rückschnitt tot?

Toggi

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04. Aug. 2011
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Hallo,
wir haben letztes Jahr ein Haus mit kleinem Garten gekauft, in dem eine ca. 25 Jahre alte Felsenbirne steht. Sie wurde nie wirklich geschnitten und ist recht unvorteilhaft gewachsen: 4 Stämme, die ineinander verschlungen sind, Äste die sich gegenseitig behindern und sehr stark in Nachbars Garten ragten. Nun habe ich letzten Herbst die Säge angesetzt und die Teile, die arg den Nachbarn störten und einen Stamm, der mich störte entfernt. Letztes Jahr in dem heißen Sommer haben wir im Garten leider gar nichts gemacht und auch kaum gewässert, das musste der Baum dann auch wegstecken. Außerdem haben wir eine dicht bei ihm stehende Tanne entfernt und den ganzen Boden ausgetauscht, ich will nicht ausschließen, dass wir ihm ein paar Wurzeln beschädigt haben. Er hat dann sehr früh sein Laub in Herbstfärbung gebracht und es auch viel früher abgeworfen als die umliegenden Felsenbirnen. Jetzt blüht er nur an ganz wenigen Ästen und treibt auch noch kaum Blätter aus, während die umliegenden Bäume schon grün sind und mit der Blüte durch.
Hab ich den Baum nun getötet oder braucht er nur ein Jahr um sich zu erholen? Wie stehen unsere Chancen? Er ist nun auch am Bewässerungssystem angeschlossen und wird regelmäßig mit Wasser versorgt.
Danke für eure Einschätzung.

VG
Toggi
 
  • Du hast eigentlich schon alles gemacht, was es zu machen gibt. Der Baum wird sich mit der Zeit wohl wieder erholen, er braucht einfach etwas Zeit. Sollte es dieses Jahr wieder so einen trockenen Sommer geben, dann braucht er unbedingt genügend Wasser in der Zeit. Ich drücke dem Baum die Daumen.
     
    Danke für deine Antwort und für's Daumendrücken, wir drücken auch ganz dolle.
     
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