Im östlichsten Zipfel des Glasreichs liegt Madesjö, das Museum dort war so beeindruckend, dass ich mich an viel davon erinnere, das darf keinesfalls fehlen. Es waren Pferdeställe für die Besucher der Kirche, von den einst 700 m Länge sind noch 200 m erhalten.

Das Iscykel, das benutzt wurde um im Winter Eisflächen zu überqueren, Auswanderer-Gepäck und der so echt aussehende Schuhmacher, der sich nur nicht bewegte ..
Waldbrandgefahr ist Teil der schwedischen Wettervorhersagen, und wie real die ist, haben wir 2008 gesehen.
Wir hatten irgendwo einen Plan erhalten, auf dem Runensteine eingezeichnet waren, einer steht in der Nähe von Växjö bei Nöbbele. Hier ehren vier Männer ihren Vater, „damit das Gute in Erinnerung bleibt, solange der Stein steht“. Nun ja, die Dauer von Erinnerung wurde wohl überschätzt .. Den Runenstein bei Replösa errichtete Götrad für seinen Vater Åstrad, „dem bedeutendsten der Sippen und Herren, die in der Vergangenheit in Finnveden lebten“. Der Stein ist Teil eines Grabfeldes, eine passendere Umgebung.

Von den Steinen, die wir auf der Weiterfahrt nach Höör sahen, gefielen mir die, die nicht so lang und dünn sind. Dieser mit der Inschrift „Västen hat dieses Denkmal für Esbjörn, seinen Bruder, gesetzt, dieses Denkmal an der Wegkreuzung“ hat oben drauf ein christliches Kreuz, vielleicht kam das nachträglich dazu oder der Stein war zu klein. Bei einem weiteren hat das Kreuz Platz beim Text gefunden. Bei jedem Stein steht eine Informationstafel. Der letzte Text soll übersetzt heißen „Vemund setzte diesen Stein nach seinem Bruder Sven, gut zu seinen Verwandten, großzügig mit Essen, von allen Männern viel gepriesen.“
