Erdbeeren schwammig

Ursel

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05. Juni 2009
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174
Hallo!
Folgendes ärgerliches Problem würde ich gerne lösen:
Meine üppig blühenden und fruchtenden Erdbeeren (sehr viele davon"Mara des bois", aber auch "Schindlers Mieze") werden, bevor sie vollständig rot werden, von irgendetwas oder irgendwem befallen und sind dann schwammig, ganz weich, wenn man sie anfasst.
Zusatzinfo: Sie sind von einem Schneckenzaun umrahmt; innerhalb des Beetes sind keine gro´ßen roten Schnecken - dafür aber kleine graue Ackerschnecken und kleine (maximal 2 cm) schwarze Schnecken.
Wen oder was muss ich dafür verantwortlich machen, dass ich Hunderte dieser wabbeligen Erdbeeren in die Wiese schleudern muss statt sie essen zu können?
Um Hilfe bittet
Ursel
 
  • Wenn die Früchte dabei braun oder grau werden ist jeweils ein pilz verantwortlich.
    Ansonsten könnte es noch

    • an der Sorte liegen
    • an beginnender Fäulniss
    Da ich bei den genannten Sorten noch nie etwas von zu weichen Früchten gelesen habe, vermute ich eine beginnende Fäulnis. Im Gegensatz zu Pilzerkrankungen ist die geinnende Fäulnis weniger problematisch. solange die Früchte noch schmecken kannst du sie auch essen. Werden einige braun oder grau würde ich auch die weichen nicht mehr essen wollen.
     
    Vielen Dank für diese Überlegungen. Allerdings haben mich die vorgeschlagenen möglichen Ursachen nicht überzeugt:
    Die Früchte sehen nicht faul aus, sind auch zunächst nicht grau oder braun (das passiert nur bei denen, die ich unter den Blättern übersehe), sondern sehen völlig normal aus. Erst, wenn man sie in die Hand nimmt, merkt man, dass sie ganz weich sind.
    Mir hat jetzt eine Obstbäuerin gesagt, dass in diesem Jahr Essigkirschfruchtfliege ihr Unwesen treibt und außer in Kirschen eben auch in anderes Obst - also auch in Erdbeeren - winzige Löcher sticht, die dann mit der Zeit von ihren Larven bevölkert werden. Vielleicht ist es ja das. Es soll bisher kein Mittel gegen den oben genannten Schädling geben. Aber der Schaden, den er in diesem Jahr angerichtet hat, soll verheerend sein.
    Ich denke immer noch, dass es möglicherweise doch die kleinen Ackerschnecken sind, die da zugange sind. Jetzt habe ich außer Biertöpfchen, die von ihnen gerne angenommen werden, sie aber offensichtlich nicht ausrottet, Schneckenkorn gestreut - und das innerhalb meines teuren Schneckenzauns! Verrückt. Aber ich habe ohnehin den Eindruck, dass die kleinen Schnecken unbeeindruckt sind vom Schneckenkorn.
    Resignierter Gruß von
    Ursel
     
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