Brachland für Wildblumenwiese herrichten

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07. Feb. 2008
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Ort
Hessen
Hallo,
Neben dem Haus habe ich eine Brachfläche, die seit Jahren wild wachsen konnte (Gräser und Wildwuchspflanzen ) und nur ab und zu gemäht wurde. Der Boden ist jetzt steinhart und schwer.
Jetzt will ich ihn sanieren für eine Wildblumenwiese. Dazu muss der Boden gelockert werden und das ziemlich tief verwurzelte Unkraut entfernt werden.
Das Problem ist, dass der harte Boden mit einer Forke gelockert werden kann; die Soden aber voll mit Erde behaftet sind. Diese zu entfernen ist sehr mühsam.
Darum der Gedanke, einfach die Soden mit dem Bewuchs nach unten wieder hinlegen.
Frage: ist das eine gute Idee, oder kommt dann sofort das Unkraut wieder zum Vorschein?
 
  • Hallo @hobby66

    Eine schöne Idee!

    Zunächst mal die Frage: was wächst denn jetzt ausser dem Gras noch so da? Hast du ein oder zwei Fotos?

    Beim Umdrehen der Soden kommt es noch drauf an wie dick du die Soden ausstichst. Wenn sie zu dünn sind, wird vorallem das Gras fröhlich wieder spriessen.

    Bei einer Wildblumenwiese musst du regelmässig schauen, dass offener Boden vorhanden ist, denn die meisten Wildblumensamen keimen nur auf offenem Boden. Wenn du nur mähst, wird sich einfach das durchsetzen, was mit dem Bedingungen am besten zurecht kommt, vermutlich dasselbe wie jetzt bereits.

    Mit Sand kannst du den Boden gut etwas abmagern.
     
    Dort wächst jetzt alles, was so an Unkrautsamen angeflogen kam, z.B. Spitzwegerich, und tief wurzelnder und verzweigter Klee
     
  • Ich möchte empfehlen, die Wiese tief zu mähen, das Schnittgut zu entfernen und dann mit einer gegenläufigen Bodenfräse zu fräsen.
    Bei hartem Boden klappt das mit mehreren Fräsgängen und langsam zunehmender Frästiefe.
    Die letzten 1-2 Fräsgänge können zur Einarbeitung von Sand genutzt werden.
     
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