Ich äußere mich nicht…. zum einen, weil ich die „Spectabilis“ pflege und das hier eine Glabra ist. Die unterscheiden sich schon ein wenig, vor Allem in der Winterhärte.
Und zum Anderen, weil ich beim Schnitt auch noch nicht den optimalen Dreh raus habe. Irgendwie machen die immer nicht das, was sie machen sollen….

Jedenfalls ist Schnitt, gerne auch starker Schnitt, bei Bougainvillea ein Muss. Die ist ja von Natur ein Spreizklimmer, hangelt sich an Bäumen empor bis in luftige Höhen und macht dann dort oben ein paar dürftige Blümekens.
Die prächtigen B., die man aus dem Urlaub so kennt, an Häuserfassaden etc, die werden 3 bis 4 Mal im Jahr zurück“gekrotzt“. Quasi mit der Heckenschere. Die treiben danach neue Kurztriebe, die üppig blühen. Bei uns kriegt man vielleicht 2-3 Blütenschübe hin.
@elis schneidet ihre glaube ich ziemlich radikal runter, hat dann Langtriebe, die am Ende blühen. Da sie schon ältere Pflanzen hat, sind das ziemlich viele, so dass das Ergebnis wie ein üppiger Blumenstrauß wirkt.
Sind einfach 2 grundsätzlich verschiedene Vorgehensweisen….
Ach so, sie blühen immer nur am Ende des Neutriebes. Es macht also wenig Sinn, altes Holz zu erhalten. Es sei denn, man braucht es, um das Astgerüst aufzubauen. An dem dann (nach Schnitt!) die Kurztriebe erscheinen.