Beerenernte verarbeiten

Dampfentsafter ruinieren auch viele Vitamine, wegen der Hitze. eigentlich sind die nur gut, wenn man den Saft lange aufbewahren will, und ihn sowieso kochen müsste.
 
  • Hallo kdb,

    deine Presse ist ja eine Wucht. Sowas in kleiner wäre für meine Bedürfnisse ideal. Ich werde mal die Augen offen halten.

    Hallo Pflanzbert,

    ich muss dir zustimmen. Deshalb mag ich Saft aus dem Dampfentsafter nicht. Er ist total verwässert.

    LG
    Ingrid
     
  • Das mechanische Verfahren ist eine schlechte Wahl zum Entsaften der meisten Beeren, da die Zellen ihren Inhalt nicht gut freigeben (Pektin). Dafür müsste man die Beeren vorher richtig einfrieren, sodass die Zellen aufbrechen, was aber immer noch keinen guten, vollaromatischen Saft ergibt.
    Einen guten, vollaromatischen Saft bekommt man mechanisch bei der Verwendung von Pektinase (Enzym), was aber nunmal das wünschenswerte Pektin zerstört.

    Mit Heißdampf gehen die Zellen kaputt, was zu einer guten Saftausbeute, vollem Aroma und Pektingehalt führt. Ein weiterer Vorteil von Heißdampf ist, neben der Temperatur und dem Pektin für die Verarbeitung, dass man den Saft einfach durch den Wechsel des Gefäß' in wässrigen Vorlauf (z.B. für Tortenguss) und starkaromatischen, zuckrigen Dicksaft trennen kann.
     
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