Bambus jetzt im Juli umziehen, lange Strecke, ausgewachsene Pflanzen

Das ist eine wunderschöne Streuobstwiese mit Bergpanorama im traditionell ländlichen Raum.
Mag sein, dass du von dort stammst, und es nicht recht zu schätzen weißt, weil du es kennst.
Der Bambus würde sich darin ausnehmen wie ein Senegalese in Lederhosen.
Wenn überhaupt, dann würde ich den dort hinsetzen, wo du „ hier ist es trocken“ hingeschrieben hast. Und dort eine Bewässerung verlegen. Denn Bambus ist recht durstig.
Entlang der Grundstücksgrenze oder neben dem Brunnen würde ich tatsächlich eher auf heimische Gehölze zurückgreifen.
Eine gemischte Pflanzung aus Holunder und Wildrosenbüschen könnte sich dort unauffällig in die Landschaft einpassen und dir Sicht/Lärmschutz von der Straße aus bieten.
 
  • Da kann ruhig viel Bambus mal wachsen, auch gerne 20-30qm.
    Ich denke da so wie Du, wenn ich es leiden mag, dann möchte ich das auch so haben.
    Ich hab auch Bambus ( Fargesia ) immergrün, am ganzen Teichrand entlang.
    Dahinter ist direkt mein Laubwald. Da sieht nichts fremd aus ( für mich )
    Am liebsten hätte ich noch einen ganzen Bambuswald, da ich Bambus einfach mag.
    Ich würde mich für die ausgewachsenen Planzen entscheiden, und abholen .
    Gut gewässert überstehen die das.
     
  • Ja, jetzt wo ich den Garten und die Umgebung sehe, würde ich keinesfalls Bambus dorthin pflanzen. Ich weiss nicht, wie winterhart er ist, aber wenn ihr mal einen Winter mit wenig Schnee habt, kann der Boden ganz schön durchfrieren.

    Und alleine vom Aussehen her sehe ich es so wie @Platero & Co.

    Aber es ist dein Garten und deine Entscheidung.

    Mit Holunder hast du auch eine recht schnelle blickdichte Hecke und er passt besser in dieses wunderschöne Panorama hin.
     
  • Ich habe hinter unserem Grundstück / außerhalb einen verwilderten Streifen mit Bäumen und Sträuchern, dort gibt es Holunder, Haselnuss und Trauben-Kirsch Sträucher. Wenn ich den Bauern frage wird er mir sicher erlauben diese umzupflanzen... das Zeugs dort wachst ja sowieso gleich mal wieder nach. Sie sind 2-2,5 m hoch. Muss ich fast das ganze Blattwerk entfernen damit diese den Umzugüberleben? Die Pflanzen stehen dort nur in der Vormittagssonne unter schattigen Bäumen.


    Holunder wird solitär ein riesiger Strauch, aber macht keine unterirdischen Rhizome? Also kein riesiger Problemstrauch?

    Wie sieht es mit Trauben-Kirsch aus (die wird mal zum Baum)
    Wie sieht es mit dem Haselnuss Strauch aus, der wird sich eher überall im Garten verbreiten oder?

    Manches davon braucht extrem viel Wasser, der Hang vor unserer Terasse ist kompliziert da er ein angeschütteter Haufen aus Schotter ist.
     
    Haselnuss und Holunder verbreiten sich nicht über Ausläufer, höchstens über Samen, aber die kriegst du von den Vögeln/Eichhörnchen eh eingetragen.
    Beide sind schnittverträglich und profitieren von einem harten Rückschnitt. Sie treiben dann dichter wieder nach, und das ist es ja, was du willst.
    Holunder ist meiner Erfahrung nach so robust, den kriegst du nicht umgebracht, selbst wenn du wollen würdest.
    Hasel und Traubenkirsche habe ich noch nicht umgesetzt, da weiß ich nicht, ob es da was zu beachten gibt.

    Generell würde ich mir nicht ganz so hohe Pflanzen aussuchen, auch wenn der „Instant-grün“- Effekt dann nicht sofort da ist. Spätestens nächstes Frühjahr dann.....
    Bei sehr großen Sträuchern müsstest du eh zurückschneiden, damit sie halbwegs handelbar sind und einen möglichst großen Wurzelballen ausheben. Ob das ohne Maschineneinsatz machbar ist? 🤔

    Fang halt mal mit der Hecke am Brunnen oder entlang des Zaunes an. Vielleicht stellst du dann fest, dass du direkt an der Terrasse keinen wuchernden Sichtschutz mehr brauchst.
    Dann käme für diesen Bereich eine Pflanzung in Betracht, die genau so was wollen. Andere Leute karren sich tonnenweise Sand und Kies in den Garten, um eine Trocken-Flora ansiedeln zu können......pflegeleicht und im allgemeinen sehr hübsch bunt und dekorativ!
     
  • Ja, jetzt wo ich den Garten und die Umgebung sehe, würde ich keinesfalls Bambus dorthin pflanzen. Ich weiss nicht, wie winterhart er ist, aber wenn ihr mal einen Winter mit wenig Schnee habt, kann der Boden ganz schön durchfrieren.

    Ich hatte das schon hinterfragt und bedacht. Gut -23 Grad (für Fargesia) ist aber tatsächlich ein eher 30-jähriges Ereignis hier, wobei wir auf der Sonnenseite sind und ich vermute es wird nie so kalt im Boden. Tatsächlich war es heuer einmal so kalt, nur da lagen wieder 1,5m Schnee als Isolierung. (Also Kalt und kein Schnee wäre eher seltsam).
    Zurzeit sind eher 3 Winter sehr warm und 1 normal.
     
    Wir haben vier Haselnusssträucher im Garten. Wurzelausläuer habe ich noch nicht großartig beobachten können - Keimlinge aus den von Eichhörnchen bis Eichelhäher versteckten Nüssen gibt es natürlich reichlich. Wenn man sie nicht groß werden lässt, geht das mit dem Rausziehen ganz gut.
     
  • Ich zeige euch mal den ganzen Garten, es sind so viele Flächen, dass wir da nicht in eine Gärtnerei gehen können und tausende Euro für mehrer 40cm Sträucher ausgeben wollen.

    Holunder ist tatsächlich absolut unser Wunsch, sofern wir die 3-4 Stück hinter unserer Grundstückgrenze ausgraben können wäre das am einfachsten.
    Ich denke wir können da auch einiges Setzen das frühestens in 15 Jahren mal viel zu groß wird. Ich finde einzelne solitäre Pflanzen am schönsten.

    Zurzeit stört uns die Straße sehr, es wird hier gerast. Das ist ein anderes Problem (es stört alle Bewohner im Umkreis), die 50er Beschränkung ist ein Witz, hier fahren manche mit 80 runter. Nur bis so etwas bewilligt wird vergehen gut und gerne 2 Jahre selbst wenn der Bürgermeister willig ist. Daher dachte ich "Bambus" hin und wir sehen die mal nicht.

    Nach Süden kennt ihr ja vom Foto oben.

    Bild 1
    www.ibb.co/hD51vP9
    Westlich zur Straße, ab 12 ist hier überall Sonne.
    Zum Abend hin wird es zur zeit unheimlich heiß in der Küche, da hier gar keine Pflanzen stehen und es rein brennt.

    Bild 2
    www.ibb.co/GcFKynW
    Der Garten nach Süd-Osten hin. Die Bäume hier sind super, dahinter wuchert es auf der Rückseite (Holunder, Haselnuss, Trauben-Kirsch Strauch)


    Bild 3
    Nord-Ost:
    www.ibb.co/5BTb5tX
    Im Grunde der ruhigste Platz im Garten, hinter dem Haus. Leider gar keine Pflanzen dort aber auch genügend Schatten ab 13 Uhr. Laut Besitzer haben sie es nie geschafft dort vorne links etwas anzusetzen, es ist zu trocken.


    Bei diesen 2 abgeschnittenen Bäumen + 1 Strauch hätte ich die Hoffnung, dass diese sehr schnell wieder nachwachsen. Aber was ist da schnell...?

    www.ibb.co/LR9TdjR
    Das war eine Ulme. Treibt jetzt wieder aus.

    www.ibb.co/DrnL0f9
    Das hier kenne ich nicht, die frischen Triebe wirken etwas gelb / kränklich?

    www.ibb.co/TMGD1R8
    Das wurde vor unserer Terrasse abgekappt. Kommt aber wieder. Vielleicht ist das nächstes Jahr schon halbwegs groß. (es hat gestern geschüttet, trotzdem hängen dem die Blätter schon...)

    (ich darf keine Links laut Forenregeln setzen :) <— Ich hab’s mal für dich gemacht. 😊
     
  • Deine Bilder kann ich leider nicht sehen.....😔

    Holunder und Hasel werden nur so groß, wie du sie lässt. Sie müssen auch nicht unbedingt jährlich zurückgenommen werden, wie andere Heckenpflanzen. Sollte es dir in ein paar Jahren zu hoch werden, können sie auch sehr stark eingekürzt werden, ohne Schaden zu nehmen. Auch das vertragen nicht alle Heckenpflanzen.

    Insofern solltest du eine gute Balance zwischen Arbeitsaufwand und Ergebnis hinbekommen können.

    Mähstreifen zum Zaun hin freilassen, wie von Marmande angesprochen, ist eine gute Idee und erleichtert dir das Leben. Bei so viel Platz kommt es dir ja vermutlich nicht auf einen Meter an.
     
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