Auswirkungen des aktuellen Wetters

mono

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28. Juli 2011
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Hallo Gartenfreunde,

momentan zerbreche ich mir etwas den Kopf, was die Auswirkungen des aktuellen Wetters für meinen Garten und hier insbesondere für die Stauden bedeutet.
Hier knapp vor dem bergischen Land sind momentan Nachts -4 und tagsüber bis zu 5-6 Grad mit viel Sonne, also ein ständiger Wechsel von Frost und "Frühling".
Viele Stauden haben bereits vor 2-3 Woche getrieben, als es milder war. Hierzu zählen Eisenhut, Frühjahranemone, Lilien, Phlox, und das tränende Herz. Sogar die eigentlich nicht so winterharten Montbretien kamen druch und zeigten erste Spitzen. Da war ich noch happy. Durch die Kälterückkehr hängt jetzt der Eisenhut in den Seilen, das tränende Herz hat zwar schon Triebe, die vertrocknen aber zusehends und sehe schlecht aus. Auch die Lilien haben keinen Bock auf Frost. Teile der Montbretien-Triebe sind auf einmal braun und vertrocknet.
Doch was passiert, wenn diese Periode vorbei ist? Kommen beim tränenden Herz/Eisenhut/Phlox neue Triebe von unten oder muss ich fürchten, viele Stauden zu verlieren?
Habt ihr Erfahrungen mit solchen Wetterlagen und den Auswirkungen?
 
  • Hallo mono,
    für alle Stauden kann man nicht garantieren, dass ihnen diese merkwürdige Witterung nicht schadet - für die meisten aber wohl: Phlox, Lilien, Eisenhut, Rittersporn .... erholen sich, wenn's endlich dauerhaft wärmer wird, problemlos.

    Montbretien und Tränendes Herz haben wir nicht.

    Viel Glück und Erfolg mit deinen Stauden und Zwiebelgewächsen
    wünscht
    Moorschnucke:o
     
    Es ist immer Glück, sieh es so, wenns schief geht, hast du Platz für was neues. Aber mein tränendes Herz treibt jedes jahr bis in den Spätsommer aus, das dürfte funktionieren.

    Gruß Suse
     
  • mono das tränende herz erholt sich wieder
    aber der phlox ist viel zu früh der treibt später aus.
    alles andere erholt sich und ich bin im bergischenland
    drinnen.
    warte mal ab wenns dan warm ist und sich alles erholt.
     
  • Doch was passiert, wenn diese Periode vorbei ist?

    Das frag ich mich auch längst, und mit täglich zunehmenden Zweifeln, je länger dieses miese Klima dauert. Geht das überhaupt noch mal vorbei? :mad:

    Meine Anemonen hatten zum Teil schon Blütenknospen, die aber inzwischen erfroren/vertrocknet runterhängen, wie ich erst heute bemerkt habe, da sie erst jetzt schneefrei sind. Erwischt hat's auch meine Taglilien, die gut fünfsechs Zentimeter hoch waren, aber nun allesamt braune Spitzen haben.

    Einzig beim Phlox wär ich optimistisch, dass der es schaffen müsste, der steht schon so viele Jahre hier und hat sich schon durch die seltsamsten Winter gekämpft, der kriegt bestimmt einen zweiten Austrieb hin.
     
    Huhu Rosabelverde,
    Taglilien sind unverwüstlich, Anemonen auch - du wirst sehen, dass irgendwann alle blühen.

    Heimische Gewächse überstehen alle Wetterkapriolen unbeschadet.

    Liebe Grüße
    von
    Moorschnucke:o
     
  • Ach liebste Moorschnucke, danke für deinen optimistischen Zuspruch! Echt, ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, dass in absehbarer Zeit überhaupt irgendwas blüht! :( Die Pflanzen selbst haben längst die Geduld verloren, kommt mir vor, nicht nur ich ... da braucht's so zuversichtliche Menschen wie dich zum Mutmachen. :)
     
    Liebe Rosabelverde,
    mein optimistischer Zuspruch rührt von jahrelanger Erfahrung her: Tatsächlich sind bei uns in all den Jahren nur "exotische" Arten unseren Wetterkapriolen zum Opfer gefallen.

    Unsere Präriekerze - ein mal geretteter Zwerg aus nem Baumarkt -, irgendwann ein Sommerflieder haben schon mal längere Spätfröste nicht überlebt.

    Also warten wir optimistisch auf den Frühling - irgendwann kommt er .... und die Blümchen sprießen dann auch.

    Eine gute Nacht
    wünscht dir
    Moorschnucke:o
     
    Neben Schneeglöckchen stehen bei mir die Narzissen in voller Blüte.

    Aber ein Krokus, der eigentlich hart im nehmen sein sollte, sieht ziemlich schlecht aus. ein anderer blüht aber von den anderen Krokussen ist nichts zu sehen.

    Wirkliche Verluste durch die Kälte konnte ich bislang noch nicht erkennen. Zum Glück sind meine Pfirsiche der Witterung angepasst sehr zurückhaltend und machen noch nicht einmal den Versuch zu blühen.

    Die Blutpflaume, bei der Apfelbeere und bei den Jostas sehe ich jedoch bereits Anzeichen, dass der Frühling kommen soll aber so recht wollen diese auch noch nicht. Wenn es jetzt in den nächsten Wochen wärmer wird und bleibt wird wohl bei uns im Garten kein großer Schaden entstanden sein, sondern allerhöchstens die verlorene Zeit.
     
    ... ein tränendes Herz habe ich nicht im Garten aber ob mein eigenes tränendes HErz jemals wieder fröhlich wird bleibt doch auch die Frage, denn auch dieses ist Frost emfpindlich.
     
  • Hallo und guten Morgen,

    vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich habe den Garten erst seit 2 Jahren und daher fehlt mir etwas die Erfahrung was solche Extreme angeht.
    Die Frühjahrsanemonen kommen jetzt langsam durch und wollen endlich blühen, auch die Herbstanemonen treiben bereits. Das Geranium Rozanne hat sich zum 2. Mal verabschiedet, das werde ich auch nicht mehr kaufen, so schön die Blüten auch sind. Die anderen Geranium, die ich habe, kommen auch schon durch. Meine Campanula Carpatica hats dieses Jahr auch erwischt, schade. Ansonsten sieht es doch verhältnismäßig gut aus.
    Letztes Jahr ist leider viel kaputt gegangen als im April (glaube ich) noch einmal schlimmer Spätfrost kam mit -15 Grad für ein paar Tage. Da war Essig für viele frühtreibende Stauden.
    Ein bischen Wärme wäre trotzdem toll ;)
     
  • Auswirkungen des momentanen Wetters kann ich an meinen Stauden noch überhaupt nicht beurteilen.
    Auf allen Beeten liegen 10 - 15cm Schnee (Wenigstens isoliert dieser gut).

    Als das Wetter vor ca. drei Wochen mal für wenige Tage gut war, habe ich mich gefreut, weil ich keine Schäden feststellen konnte. Jetzt kann ich nur abwarten.

    Die Krokusse, Narzissen haben hier noch nicht geblüht. Ich mache mir Hoffnungen auf eine wunderschöne Blüte im April.
    Lediglich Schneeglöckchen und Winterlinge waren schon da. Die Schneeglöckchen halten sich tapfer und die Winterlinge haben es hinter sich.
     
    Auswirkungen des momentanen Wetters kann ich an meinen Stauden noch überhaupt nicht beurteilen.
    Auf allen Beeten liegen 10 - 15cm Schnee (Wenigstens isoliert dieser gut).

    Mir wäre Schnee lieber, im Moment haben wir den gehassten Kahlfrost. Zum Glück habe ich letztes Jahr noch Rindenhumus aufgetragen. Der gefriert zwar momentan, aber soweit ich sehen konnte friert der Boden nicht mehr durch.
     
    Mir wäre Schnee lieber, im Moment haben wir den gehassten Kahlfrost. Zum Glück habe ich letztes Jahr noch Rindenhumus aufgetragen. Der gefriert zwar momentan, aber soweit ich sehen konnte friert der Boden nicht mehr durch.

    Ja Mono, wegen dem anhaltenden Frost bin ich ganz froh über den Schnee. Aber ich bin da etwas zwiegespalten - für diesen Winter habe ich genügend Schnee geschaufelt. :rolleyes:
    Der Rindenhumus wird deinen Pflanzen jetzt zugute kommen. :cool:
     
    Hallo und guten Morgen,

    vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich habe den Garten erst seit 2 Jahren und daher fehlt mir etwas die Erfahrung was solche Extreme angeht.
    Die Frühjahrsanemonen kommen jetzt langsam durch und wollen endlich blühen, auch die Herbstanemonen treiben bereits. Das Geranium Rozanne hat sich zum 2. Mal verabschiedet, das werde ich auch nicht mehr kaufen, so schön die Blüten auch sind. Die anderen Geranium, die ich habe, kommen auch schon durch. Meine Campanula Carpatica hats dieses Jahr auch erwischt, schade. Ansonsten sieht es doch verhältnismäßig gut aus.
    Letztes Jahr ist leider viel kaputt gegangen als im April (glaube ich) noch einmal schlimmer Spätfrost kam mit -15 Grad für ein paar Tage. Da war Essig für viele frühtreibende Stauden.
    Ein bischen Wärme wäre trotzdem toll ;)
    Ich habe zwar keine Geranien, aber soweit ich weiß werden diese warm überwintert - oder?
     
    ... da hab ich es wiedermal bewiesen

    .. ich halte besser die Klappe wenn es um Nutzloses geht , ich bin eben der Nutzgärtner.

    AUA nicht gleich hauen *lach*
     
    Bei uns ist so eine Wetterlage eher normal. Was ich damit nicht sagen will, daß der März ein Januar ist.:d
    Phlox habe ich nicht. Die Taglilien sind teilweise schon ca.10cm hoch, auch das Tränende Herz. Dieses ist eigentlich winterhart, erwiesenermaßen bis fast -30°. Allerdings zickt es etwas rum, wenn auf die Triebe Frost folgt. Deshalb liegt jetzt auch Reisig drauf.
    Die Krokusse, die schon teils geöffnet waren, liegen nun zermatscht danieder, die Knospen allerdings sind noch in Ordnung und werden sicher noch blühen. Jedes Jahr gehen mir die Tulpen ein, die verfaulen, wenn die großen Schneemassen tauen.
    Meine Hortensie treibt immer sehr spät aus. Auf allem anderen liegt noch teilweise recht hoch der Schnee.
     
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