Percoche (Pfirsich x Marille) hat Probleme!

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19. März 2012
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Hallo Garten-Freunde,
Meine Percoche, Sorte Romea hat Probleme!
Der Baum müsste jetzt ca 3- 4 Jahre alt sein und hat letztes Jahr getragen.
Doch jetzt im Frühjahr hat er einen schlechten Zustand.
Er steht im Topf und war dem Winter über drinnen.
Der Baum harzt an den Knospen (so ein klebriger roter Schleim) und die Äste schauen abgestorben aus.
Vielleicht zuviel gegossen? Oder doch Schädlinge?
Anhang anzeigen 260529
Photos:
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Danke fürs Lesen,
Flumpfi

Ps: bei den Links das "w" ergänzen nicht vergessen ;-)


Anhang anzeigen 260530
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Photos: .............
    ....mhh, Eierschalen farbiger Münchner Rauputz, waagerecht strukturiert, aber das meintest Du sicherlich nicht.....

    Gummifluss

    Auch wenn es sich vorrangig um die als Valsa-Krankheit bekannte Krankheit handelt und diese vornehmlich als Pilzinfektion (Leucostoma cincta) einzustufen ist, hätte ich mir ein Foto des gesamten Baumes gewünscht (nicht, dass ich was gegen scharfe Nahaufnahmen gehabt hätte, wenn sie den scharf gewesen wären). Denn Gummifluss ist eben auch das Burn out bei div. Steinobstsorten. Einfacher ausgedrückt, eine Stresskrankheit. Kälte, Wärme (z.B. in der Vegetationsruhe), zu trocken, zu nass, Staunässe, Frost, Pilze, tier. Schädlinge, Überdüngt?,zu eng, etc. Daher wäre ein Ganzkörperakt hilfreich gewesen.

    Nun, die physiologischen Stressfaktoren gälte es als erstes zu beseitigen.

    Um´s Schnippeln wirst Du aber auch nicht drum rum kommen.

    Denn, der Gummifluss an sich stresst den Baum schon ungemein genug! Es ist ein ständiger Kampf, die Wunden überwallen zu müssen. Manches mal wurde schon Baumkrebs an jungen Zweigen diagnostiziert, dabei waren es diese Verwucherungen, dieses ständige Überwallen, die Wunde verschliessen zu müssen.

    Darum empfehle ich Dir, vor allem die bereits sichtbar abgestorbenen Zweige ordentlich weit ins gesunde, gelblich weiße Holz zurück zuschneiden. Sollte dies nicht möglich sein, da am Stamm o.ä., könnte man (da es sich ja um eine Rindeninfektion handelt), die betroffene Rinde ausschälen und, entgegen meines normalen "Handelns", die Wunde mittels Wundverschluss verschliessen. Es handelt sich schliesslich um Pilzinfektion und den einhergehenden Pilzsporen.

    Ich möchte aber auch so ehrlich sein, dass eine vollständige Ausheilung fast unmöglich ist. Eigene leidige Erfahrung. Bei mir ist ein wunderschöner Pfirsich davon betroffen. Eingedämmt ja, aber ganz mag er nicht aufhören zu heulen. Aber dank "All-you-can-do-Wellness" Behandlung und nach mehrfacher Aussprache erfreut er mich nun schon seit etlichen Jahren jedes Jahr zur Blütezeit auf´s Neue.

    Also, drück die Daumen.
     
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