Bundespräsidentenwahl

  • Schmalzlocke Wulf ein guter Partei Soldat nur kein guter B P dann schon eher Gauck

    Gruß
    Roreu
     
    für mich ist das ganze kindergarten!!!!!!!
    es sollte nur eine ordentliche backpfeife für die regierung werden, anders kann ich mir das nicht vortsellen.
    im ersten wahlgang gab es 15 enthaltungen.
    im zweiten wahlgang derer nur 7.
    jetzt frag ich mich natürlich, wie man bei solch einer tragenden und wichtigen abstimmung seine meinung innerhalb von 2 stunden ändern kann.
    entweder ich habe eine meinung oder ich habe keine.
     
  • Politspektakel bzw. -schauspiel.

    Schlimm ist nur, daß sicher die meisten Zuschauer denken, das wäre Demokratie. :rolleyes:

    Passt, heute ist Fußballfrei :grins:
     
  • Wer in die Politik geht, sollte wenigstens eine Meinung zu einem Thema haben, sie auch äußern und sich nicht enthalten. Und das noch bei einer Versammlung, die nur zu diesem einen Zweck zusammengerufen wird.

    Beschämend!
     
  • der einzige der mir bei diesem ganzen theater leid getan hat ist hr. gauck.
    den haben sie schön vor sich hergeschoben und sich einen gefeixt, obwohl er nach meiner meinung nie eine echte chance hatte.
    und wenn ich dann dieses scheinheilige grinsen von mister arroganz und selbstherrlichkeit hr. steinmeier sehe wird mir echt übel. die haben den armen herrn gauck in meinen augen mißbraucht.

    und auch find ich es sehr bedenklich wenn bei einer freien wahl von der parteispitze empfehlungen ausgesprochen werden.
     
    Hallo,

    Ob BP Wahl eine freie Wahl überhaupt sein kann?

    Soll irgendein Mandantenträger eine eigene Meinung vertreten (schließlich soll Er/Sie m.M.n. die Meinung der Wähler in seinen Wahlkreis vertreten - auch wenn vom Parteilinie divergierend)?

    Letztendlich wie meistens in der Politik- sind alle Sieger.

    Gruß,
    Mark
     
    @ Bernd,
    du schreibst:
    Zitat 1:
    für mich ist das ganze kindergarten!!!!!!!
    es sollte nur eine ordentliche backpfeife für die regierung werden, anders kann ich mir das nicht vortsellen.
    im ersten wahlgang gab es 15 enthaltungen.
    im zweiten wahlgang derer nur 7.
    jetzt frag ich mich natürlich, wie man bei solch einer tragenden und wichtigen abstimmung seine meinung innerhalb von 2 stunden ändern kann.
    entweder ich habe eine meinung oder ich habe keine. Zitat ende.


    es ist kein Kindergarten,
    ja man kann innerhalb von so kurzer Zeit seine Meinung ändern,
    denn der Serviese vom Essen hat gesagt, daß die 3000 Bockwürste und 3000 belegte Brötchen von der und der Partei sind, sie haben gut geschmeckt, also wird der Vorschlag von diese Partei gewählt.

    Zitat 2:
    und auch find ich es sehr bedenklich wenn bei einer freien wahl von der parteispitze empfehlungen ausgesprochen werden. Zitat Ende.

    Sollte die Wahlberechtigte nicht so wählen wie die Spitze es mepfiehlt, droht der Parteiausschluß!
    Die ist gelebte demokratische Diktatur.

    @Mark,
    Zitat:
    Soll irgendein Mandantenträger eine eigene Meinung vertreten (schließlich soll Er/Sie m.M.n. die Meinung der Wähler in seinen Wahlkreis vertreten - auch wenn vom Parteilinie divergierend)?

    Letztendlich wie meistens in der Politik- sind alle Sieger. Zitat Ende.

    Das geht nicht, denn es war ja keine Landtags/Bundestagswahl,
    denn nur hier sind mündige Bürger.

    @ Bernd,
    was wäre passiert, wenn der erste Wahlgang ein Erfolg gewesen wäre?
    Hätten dann die Wahlmänner/frauen dann von Essen sich einpacken lassen sollen: " Ach würden Sie mir bitte 100 Brötchen, von den Belegten bitte, hier in die Plastetüte tun?" "Ach ja, einen Moment, ich hole schnell meinen Topf aus dem Auto, da können Sie mir dann die Suppe und die Bockwürstchen rein tun."

    Oder meist Du, das Essen käme den Berliner Bedürftigen zu gute?

    NEIN NEIN mein Freund so nicht, du weißt, selber essen macht satt. Erst muß das Essen weg, dann kommt das richtige Wahlergebnis
     
    Wer in die Politik geht, sollte wenigstens eine Meinung zu einem Thema haben, sie auch äußern und sich nicht enthalten.
    Das sehe ich etwas anders, Sorry :rolleyes:
    Meine Meinung: Wenn man vor der Wahl steht zwischen 2 Übeln zu wählen, muß man schon das Recht haben, sich zu enthalten. Das ist auch ne Meinung.
    Mit den 'Übeln' meine ich jetzt nicht Personen, die zur Wahl standen.

    der einzige der mir bei diesem ganzen theater leid getan hat ist hr. gauck.
    den haben sie schön vor sich hergeschoben und sich einen gefeixt, obwohl er nach meiner meinung nie eine echte chance hatte.
    und wenn ich dann dieses scheinheilige grinsen von mister arroganz und selbstherrlichkeit hr. steinmeier sehe wird mir echt übel. die haben den armen herrn gauck in meinen augen mißbraucht.

    und auch find ich es sehr bedenklich wenn bei einer freien wahl von der parteispitze empfehlungen ausgesprochen werden.
    Meine Meinung. Obwohl, der Herr Gauck hat es mit sich machen lassen :rolleyes:
    Aber keine Bange, Partei Steinm.... gibt's in 20 Jahren nicht mehr :D
     
  • Nein, nein, Hansj, für mich hat DieLinke wieder einmal gezeigt, dass sie sich immer noch nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat.

    Selbst wenn sie Gauck ihre Stimme gegeben hätten, wäre er nicht gewählt worden. Trotzdem wäre es ein Signal gewesen.

    Das haben sie vertan.

    Nicht ganz unschuldig an der Misere ist natürlich auch die SPD. Wenn ich mit drei Oppositionsparteien einen Kandidaten durchbringen möchte, suche ich den auch gemeinsam.

    Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass DieLinke Gauck nicht gewählt hat, weil er der Chef der Stasiaufkärungsbehörde war. Alles andere sind vorgeschobene und hochgespielte Gründe.

    So, jetzt habe ich genug politisiert. Ich gehe wieder in meinen Garten. Na ja, Morgen früh. ;)
     
  • Das sehe ich ein klein wenig anders:
    Die Linke ist wenigstens bei ihren Aussagen geblieben und ist beim dritten Wahlanlauf nicht umgekippt. Außerdem wurde den Abgeordneten der Fraktion nicht "befohlen", für den einen oder anderen Kandidaten zu stimmen, was bei CDU und SPD sehr wohl der Fall war. Das empfinde ich als zutiefst undemokratisch.

    Wie hätte die Linke ihrer Basis erklären sollen, wieso sie plötzlich für einen Mann stimmen, der nachweislich der CDU und FDP weitaus näher steht, als der SPD?

    Ich fand es so korrekt.
    Welches Signal hätte die Linke denn setzen sollen: "Wir kippen um und wählen Gauck?" Nee, das wäre für mich gar nicht gegangen. So sind sie wesentlich glaubwürdiger aufgetreten, als so manche "große Partei", die ihre Fahnen nach den Geldbeuteln hängen.

    Ich brauche doch nur nach NRW zu schauen .... wenn man das Spiel der SPD und der Grünen betrachtet, dann wird einem ganz schlecht. Die wären sogar mit der FDP in die Regierung gegangen, wenn es notwendig gewesen wäre. Und das, obwohl die Wähler genau das NICHT wollten.
     
    DieLinke, da hast du ja Recht, ist ihrer Linie treu geblieben.

    Das habe ich nicht bestritten, jedoch kritisiert.

    Sie lernen nicht - schade!

    Und dass bei denen kein Fraktionszwang herrscht? Ja, was glaubst du denn???
     
    Nein, nein, Hansj, für mich hat DieLinke wieder einmal gezeigt, dass sie sich immer noch nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat.

    Selbst wenn sie Gauck ihre Stimme gegeben hätten, wäre er nicht gewählt worden. Trotzdem wäre es ein Signal gewesen.

    Das haben sie vertan.

    etc. etc. Lieschen, das sehe ich genauso. Zumal ja ein BP parteipolitisch enthaltsam ist und Präsident aller Deutschen zu sein hat und das auch problemlos schafft.
    Aber die Politik insgesamt hat da eine Chance vertan. Parteien oder Koalitionen die die Mehrheit haben nominieren immer Kandidaten aus den eigenen Reihen. Nur in der Opposition nominiert man unabhängige Scheinkandidaten, die so oder so keine Chance haben - welcher Parteisoldat opfert sich für eine schon von Anfang an verlorenen Wahl? So etwas ist Parteilogik und wird in Parteien so erwartet. Eine Partei ist schließlich auch ein Apparat zur Beförderung von Karrieren. In diesem speziellen Fall wurde sogar der wohl einzige ernst zu nehmende innerparteiliche Konkurrent auf Merkels Chefsessel für alle Zukunft aus dem Rennen genommen und neue Weichen für die Zukunft gestellt. Wer nun wie und wo platziert wird kann mit Spannung beobachtet werden.

    Gruß Apisticus
     
    DieLinke, da hast du ja Recht, ist ihrer Linie treu geblieben.

    Das habe ich nicht bestritten, jedoch kritisiert.

    Sie lernen nicht - schade!

    Und dass bei denen kein Fraktionszwang herrscht? Ja, was glaubst du denn???
    Sorry, aber das finde ich lustig :)
    Was sollen sie lernen?

    Mit dem Strom schwimmen?
    Die Fahne nach dem Wind wehen?
    Für ein Pöstchen die eigene Meinung aufgeben?
    Das ist Politik, zum Glück bin ich kein Politiker :-P
     
    Sorry, aber das finde ich lustig :)
    Was sollen sie lernen?

    Mit dem Strom schwimmen?
    Die Fahne nach dem Wind wehen?
    Für ein Pöstchen die eigene Meinung aufgeben?:-P

    Ganz genau! Sie sollen sich schön "anpassen". Aber ist das die Aufgabe einer Oppositionspartei: Anpassung an die Regierungsparteien? :d Mir reicht schon, wenn ich sehe, dass die Bevölkerung immer mehr "angepaßt" wird und sich nicht mehr wehrt. Haben sie alle "dazu gelernt"? Ich denke: Nein! Die Leidensfähigkeit scheint mir eindeutig zu hoch. Statt auf die Straße zu gehen, wird im stillen Kämmerlein gejammert.
     
    In diesem speziellen Fall wurde sogar der wohl einzige ernst zu nehmende innerparteiliche Konkurrent auf Merkels Chefsessel für alle Zukunft aus dem Rennen genommen und neue Weichen für die Zukunft gestellt. Wer nun wie und wo platziert wird kann mit Spannung beobachtet werden.

    :grins:ja, das war ein absolut kleverer schachzug von angie.:grins:

    jetzt muss sie nur noch die frau westerwelle los werden.

    gruß geli....
     
    Hallo....

    Ich möchte hier gar nicht politisieren.
    Bei meiner Unwissenheit in diesem Bereich kann ich nicht so ganz mitsprechen.
    Möchte nur anmerken das Herr Wulf in keinster weise arogant ist.
    Habe ihn im letzten Dezember kennen gelernt und ein sehr nettes Gespräch mit ihm geführt.
    Er macht zwar einen distinguierten Eindruck....aber ist wirklich nicht arogant.
    Ich freu mich das er BP geworden ist.

    LG Elke
     
    Äpfelchen, privat mag er ja ein ganz netter Kerl sein. Er ist aber nicht als Privatmann BP geworden, sondern als Vertreter einer ganz bestimmten Klientel.

    Und ob er da wirklich ein unparteiischer Präsident aller Deutschen wird?

    Ich bezweifel es.
     
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