Klimawandel

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Koi

Guest
Zu was währt ihr bereit den Klimawandel zustoppen?
Nach neuen ausagen haben wir ja nur noch 8Jahre Zeit.
Ich wede mir demnächst eine Solaranlage aufs Dach setzen lassen,eigendlich wollte ich auf Erdwärme umstellen aber das lohnt sich noch nicht bei mir.
Was habt ihr so vor und würdet ihr machen?

Gruß Gerd
 
  • solang die Amis und Chinesen nix tun ... gar nix!!!

    niwashi, der genug tut ...
     
    Wenig verbrauchen, informiert einkaufen (es hängt ja alles zam) also keinen Biodiesel
    für den sie in Asien den Regenwald abholzen, um Palmölpflanzen zu ziehen, usw.
    Ja genau Peter, sche*ss Amis! Muss mal gesagt werden.
     
  • Vorausschauend Auto fahren. Auf der Autobahn mit max. 120 km/h.
    Geheizt wird bei uns zum fast nur mit Holz, die Heizung (Gas-Brennwert) hält das Haus nur auf Grundtemperatur (18 Grad). Abends wird dann immer der Ofen angemacht und alle Zimmertüren auf. Dank guter Isolierung hält sich die Wärme bis weit in den nächsten Tag. Ausserdem ist mit Holz heizen für mich viel günstiger und gemütlicher, zudem verbrennts co2-neutral.
    Der Garten wird ausschliesslich mit Regenwasser gegossen. Endlich, ab Montag solls wieder regnen.
    Auf Flugreisen verzichten wir, b.t.w. Köln - Barcelona per Flugzeug ==> 250 kg co2/Person!!
    Habe gestern im Wartezimmer beim Arzt mal in ein bekanntes Automagazin reingesehen - mir ist echt übel geworden. Neue Autos mit einem co2 Ausstoss von über 250g/km sind da echt keine Seltenheit.
    Was andere machen bzw. nicht machen regt mich zwar tierisch auf, beeinflusst mich allerdings nicht in meiner Handlung. Ich spare meinen Möglichkeiten entsprechend co2 ein. OK, es macht sich nätürlich auch im Geldbeutel bemerkbar, und zwar positiv ;-)
    Nichts desto Trotz, warum müssen wir wieder mal die Vorreiterrolle übernehmen?
     
  • Hallo,

    einerseits regt man sich mit Recht über den zu hohen Co2 Ausstoß von diversen Autos auf, andererseits wird dann ständig mit Holz geheizt. Bei uns hat fast jeder einen Kamin, weil man wohl dachte, so könne man günstiger und natürlicher heizen. Wir haben keinen und ein Fertighaus, was sowieso weniger verbraucht. Jeden Abend im Winter kann man sich das Lüften sparen, weil es dermaßen nach verbranntem Holz stinkt. Ich möchte nicht wissen, was da alles in die Luft geblasen wird.
     
    solang die Amis und Chinesen nix tun ... gar nix!!!

    niwashi, der genug tut ...

    Ist zwar eigendlich nicht die richtige Einstellung aber wo du Recht hast hast du halt Recht!
    Wie schon geschrieben wurde ich würde halt auch dort sparen wo es sich für mich auch lohnt,sonst nicht sehe ich auch nicht ein wir müssen schon genug bezahlen.

    Gruß Gerd
     
  • Bei uns hat fast jeder einen Kamin, weil man wohl dachte, so könne man günstiger und natürlicher heizen. Wir haben keinen und ein Fertighaus, was sowieso weniger verbraucht. Jeden Abend im Winter kann man sich das Lüften sparen, weil es dermaßen nach verbranntem Holz stinkt. Ich möchte nicht wissen, was da alles in die Luft geblasen wird.
    Also bei den Kaminen besteht das Problem doch hauptsächlich in der Feinstaubbelastung der Luft. Der CO2 Ausstoss ist dabei vollkommen unerheblich da lediglich Holz verbrannt wird das ja auch wieder nachwächst. Darüberhinaus habe ich mal gehört das in Deutschland zur Zeit immer noch mehr Holz nachwächst als verbraucht wird.

    gerd mager schrieb:
    Zu was währt ihr bereit den Klimawandel zustoppen?
    Eigentlich zu gar nichts. Das heisst, was kann man den machen und was lohnt sich tatsächlich. Ich bin immer noch der Meinung das man beim Thema Klimawandel und Umweltschutz nicht beim Endverbraucher ansetzen sollte sondern dort wo die Produkte hergestellt wurden und das wiederum ist Sache des Staates.

    Ständig höre ich wie furchtbar schädlich es ist in den Urlaub zu fliegen und wie verwerflich mit dem Auto unterwegs zu sein, wie schlimm es gar ist die eigene Wohnung auch noch im Mai auf 22 Grad zu heizen und so weiter aber niemand unternimmt etwas dagegen das Mineralwasser und T-Shirts um den ganzen Erdball geschafft werden, das Blumen mit dem Flugzeug von Südamerika eingeflogen werden. Und es regt sich auch niemand darüber auf wenn Politiker mal wieder zu ihren 5 täglichen Terminen mit dem Flugzeug kreuz und quer durch die Welt fliegen.
     
    Jeden Abend im Winter kann man sich das Lüften sparen, weil es dermaßen nach verbranntem Holz stinkt. Ich möchte nicht wissen, was da alles in die Luft geblasen wird.

    Das Problem ist doch, dass viele Leute heute gar nicht mehr wissen, wie man richtig mit einem Kamin oder Ofen heizt. Vor allem wird auch oft feuchtes Holz verfeuert.
     
    Holz verbrennt co2 neutral. D.h. bei der Holzverbrennung wird nur soviel co2 freigesetzt wie der Baum beim Wachstum aufgenommen hat. Exakt die gleiche Menge co2 setzt er frei wenn er im Wald verrottet.
    Nicht zu verwechseln mit Braunkohlebriketts! Hierbei handelt es sich um fossile Brennstoffe die eine Unmenge an co2 ausstossen. Eine Problem ist allerdings die Feinstaubbelastung. Apropos Feinstaub, gibts eigendlich schon eine Ab-Werk-eingebaut-ohne-Aufpreis-Feinstaubfilter-Lösung unserer Autoindustrie?
    B.t.w. aussderdem kann man imho den Feinstaubausstoss beim Ofen senken indem man richtig heizt und trockenes, abgelagertes Holz verbrennt.
     
    Hallo,

    die Amis und die Chinesen glauben vielleicht auch nicht alles, was man uns hier durch tägliche Mediengehirnwäschen eintrichtern will, weil man es für politische Zwecke und vor allem für Abzocke verwenden will. Auf der Autobahn dürfen rostige und klapprige Kisten als LKWs von Polen und sonst woher kommen. Da regt sich keiner über Feinstaub auf.

    Ehrlich gesagt halte ich die Feinstaubdebatte für kompletten Schwachsinn. Wer einen normalen und neuen Mittelklassewagen fährt und diesen auch zur Exsistenzabsicherung braucht, der soll nun auch noch ein schlechtes Gewissen gemacht bekommen ER würde die Umwelt kaputtmachen. Wie alle Vorgänge in der Natur unterliegt alles einem Wandel und einem wellenmäßigem Rhythmus. Natürlich sollte man bei den Ressourcen sparen, aber das denke ich - tun wir schon. Die Amis, deren Schleudern oft mehr als 20l verbrauchen, haben da wesentlich mehr zu tun.
     
  • Hallo,

    ich bin da ja offen gestanden ziemlich zwigespalten...

    Zum einen finde ich diese Aussage an sich treffend:

    Die Amis, deren Schleudern oft mehr als 20l verbrauchen, haben da wesentlich mehr zu tun.

    Zum anderen würde uns die Tatsache, dass andere gar nichts - oder verhältnismäßig wenig tun - eigentlich dazu verpflichten, noch mehr zu tun. So frei nach dem Motto: der Klügere...

    Schwierige Frage, als Mieter sind ja Umstellungen der Heizsysteme ohnehin keine Frage. Bewußt unsere Ressourcen einzusetzen hingegen kann jeder - meiner Meinung nach.

    Gruß
    Maren
     
  • Schwierige Frage, als Mieter sind ja Umstellungen der Heizsysteme ohnehin keine Frage. Bewußt unsere Ressourcen einzusetzen hingegen kann jeder - meiner Meinung nach.
    Ich denke darin liegt ja auch derzeit das grösste Problem. Während ca. 40 Prozent der Bevölkerung immerhin noch im eigenen Haus wohnen und zumindest theoretisch über energiesparsame Heizsystheme nachdenken können, können viele Mieter doch nur davon träumen. Der überwiegende Teil vieler Mietwohnungen in Deutschland stammt doch immer noch vom Wiederaufbau in den fünfzigern und sechziger Jahren und an moderne sparsame und Umweltschonende Heizsysteme ist noch nicht mal ansatzweise zu denken. Wozu auch, schliesslich werden die Heizkosten ja schliesslich nicht vom Vermieter bezahlt. Dem kann das ja im Grunde völlig egal sein. :rolleyes:
     
    Hi Gerd!

    Die IPPC-Geschichte wird immer abstruser. Zuerst werden apokalyptische Prophezeihungen in die Welt gesetzt nur um nun - im dritten Bericht - zu behaupten, mit Aufwendungen im Umfang von 0,1% des Bruttoinlandsproduktes sei dies abzuwenden.

    Meiner unmaßgeblichen und laienhaften Meinung nach machen die IPPC-Verantwortlichen mindestens einen großen Fehler: Sie überschätzen den Menschen.

    Sie überschätzen dabei sowohl seinen (angeblich) negativen Einfluss auf das schon immer instabile System "Erde", und sie überschätzen den Einfluss des Menschen was das - wie auch immer geartete - Gegensteuern betrifft.

    Was ich tue? Ich esse nur ca. 10 % dessen an Fleisch, was ein Durchschnittsdeutscher isst, denn:

    ---
    Umweltverschmutzung:
    Die Fleischindustrie verursacht mit die größte Wasserverschmutzung. Alleine in den USA produzierten die Tiere, die für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden, 130 mal mehr Exkremente als die ganze Weltbevölkerung: 39.000 kg pro Sekunde. Eine typische Schweinefarm produziert soviel Exkremente wie eine Stadt mit 12.000 Einwohnern.

    Land:
    Etwa 80% der landwirtschaftlichen Fläche werden dafür benutzt, Tiere zu züchten. Auf einem Hektar Land können 22.500 kg Kartoffeln angebaut werden, doch nur 185 kg Rindfleisch können auf der gleichen Fläche produziert werden.

    Wasser:
    Die tierische Landwirtschaft ist mit eine der größten Wasserverbraucher in diesem Land. Es werden 20.000 Liter Wasser benötigt, um 1 kg Fleisch herzustellen, aber nur 50 Liter Wasser für 1 kg Weizen. Die verbrauchte Wassermenge für 5 kg Fleisch entspricht dem durchschnittlichen Jahreswasserverbrauch von 2 Personen.

    Rodung:
    325.000 km² Regenwald werden jedes Jahr vernichtet, um darauf Tiere für den Verzehr zu züchten. Für jeden "Viertelpfünder"-Hamburger aus Regenwald-Rindfleisch werden 6 m² Land verbraucht.

    Energie:
    Mehr als ein Drittel der gesamten Rohmaterialien und des fossilen Brennstoffes in den USA werden für die Aufzucht von Tieren für den menschlichen Verzehr verbraucht. Die Produktion eines einzigen Hamburgers verbraucht genausoviel fossilen Brennstoff wie ein Kleinwagen für eine Fahrt von 32 km und genug Wasser um 17 mal zu duschen.
    ---

    (geklaut bei Einführung und Fragen und Antworten)

    Bye
    -John
     
    Land:
    Etwa 80% der landwirtschaftlichen Fläche werden dafür benutzt, Tiere zu züchten. Auf einem Hektar Land können 22.500 kg Kartoffeln angebaut werden, doch nur 185 kg Rindfleisch können auf der gleichen Fläche produziert werden.

    Das sehe ich hier, als auf dem Land lebende. aber anders. Denn Tierhaltung auf Weiden ist doch eher selten! Eingepfercht in Ställen tristen sie ihr Dasein, bis es zum Schlachthof geht.
    Hier gibts nur Kartoffeln und Getreide auf den Feldern, die Rindviecher auf der Wiese sind verdammt selten.

    Liebe Grüße
    Petra, die den Klimawandel als nicht unbedingt etwas neues ansieht
     
    Was haltet ihr von Energiespaarlampen den wäre ja auch ein Anfang?
    Ich nicht viel sie bringen nichts meiner Meinung nach im Privathaushalten,da wir keine Dauerbeleuchtung haben außer im Wohnzimmer da hab ich aber Niedervolt.
    Gruß Gerd
     
    Hi Petra!

    Das sehe ich hier, als auf dem Land lebende. aber anders. Denn Tierhaltung auf Weiden ist doch eher selten!

    Man benötigt sieben pflanzliche Kalorien um eine tierische herzustellen. Ob die Rinder auf der Weide stehen ist dabei irrelevant.

    Bye
    -John
     
    Was haltet ihr von Energiespaarlampen den wäre ja auch ein Anfang?
    Ich nicht viel sie bringen nichts meiner Meinung nach im Privathaushalten,da wir keine Dauerbeleuchtung haben außer im Wohnzimmer da hab ich aber Niedervolt.
    Gruß Gerd

    Hallo Gerd,

    es gibt mittlerweile schon Länder, die diese Lampen aufgrund ihrer "Umweltverträglichkeit"

    verbieten!!!
     
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