Test zu 5 Pflanzsubstraten

JoergK

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Bochum / NRW
Der Test ist bei der Vielzahl von Blumenerden, Pflanzerden usw. nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Viele Infos werden Euch bekannt sein und auch ich teile nicht jede Aussage in dem Bericht.
Trotzdem enthält das Video (06:32) interessante Informationen und vergleicht das Wachstum von Hornveilchen und Feldsalat in allen 5 Substraten.

 
  • Am Zustand der Pflanzenwurzeln lässt sich am besten die
    Qualität von Erden ableiten. Der Presstest eignet sich immer
    noch gut, um schnell die Struktur der Erden zu ermitteln.
    Die Tests wurden wahrscheinlich in der kalten Jahreszeit durchgeführt,
    bei höheren Temperaturen zeigt sich die Bodenaktivität dann ganz
    anders, organischer Dünger wird dann viel schneller den Pflanzen verfügbar
    und kann so zu Wurzelschäden führen.
    Ein Kressetest wäre noch interesssant gewesen.
     
    Ich hätte mir noch mehr Pflanzsubstrate gewünscht. Verbreitete Markensubstrate und Eigenmarken großer GCs und Baumärkte. Außerdem ein paar mehr Pflanzenarten.

    Auffallend sind noch die immensen Preisunterschiede der 5 Substrate - zwischen knapp 2 und 13 € pro 10 l.
    In größeren Säcken werden die Substrate dann zwar verhältnismäßig preiswerter, aber ein deutlicher Unterschied wird wohl bleiben.
     
  • Kresse reagiert sehr empfindlich auf Unstimmigkeiten mit der Erde. Man achtet auf die Keimrate, beurteilt die Wurzeln und die Blattfarbe der Keimlinge nach 5 Tagen.

    Die Keimrate sollte hoch sein, die Wurzeln weiß, lang mit feinen Wurzelhärchen und die Keimblätter sattgrün.

    Wenn das nicht passt, weg mit der Erde.

    Nebenbei kann man die Kresse dann essen, wenn man mit dem Experiment fertig ist.
     
  • Braucht sie nicht unbedingt, kann man aber machen und wäre auch nicht unnatürlich.

    @Sunfreak schreibt eher über Kresse zur "Diagnostik", nach der die Versuchsobjekte bedenkenlos verspeist werden können. :D
     
    Nicht umsonst eignet sich der Kressetest zum groben Ermitteln guter Erden.
    Keimt die Kresse gleichmäßig innerhalb einer Woche, passt alles und die Erde
    eignet sich sogar zum Aussäen.
    Schlechte Erden (gerade die schweren aus dem Kompostwerk) besitzen zu hohe Phosphor-
    und Kalianteile und genau durch diesen zu hohen Nährstoffgehalt kann es bei anderen
    Pflanzen zu Wachstumsstörungen kommen.
     
    Ich wünschte ich hätte einen Kressetest gemacht. Meinen Tomaten gefällts überhaupt nicht! Wirkt wie N-Mangel im Primärblattstadium.

    Textur der Erde ist ganz anders wie in den Vorjahren. Fühlt sich an wie vom Kompostwerk und Plastik- und Tontopf-Stückchen beweisen das.

    Ja, ich tue mich schwer mit diesen neuen Torffreien oder Torfreduzierten Erden.
     
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