A tiny house...

  • Auf der anderen Seite vom Freischütz, da sind die Strecken länger.
    Später haben wir uns einen ultraleckeren Kakao beim Freischütz an der Theke gebechert.

    Das Laufen war sehr schön, aber irgendwie bin ich etwas angeschlagen. Egal, ab Donnerstag hab ich zwei Tage frei, da kann ich auch chillen.
     
  • Hat man ein großartiges Buch, einen Bettschal von Mutter (im Schlafzimmer gibt es keine Heizung) und genügend Zeit, kann man durchaus noch liegen bleiben und ein, zwei Stunden lesen bevor man sich dem Tag in die Arme wirft.
     
  • Während des Frühsports habe ich beobachtet, dass die Nachbarin wohl auch den SZ-Artikel (Warum das Unbequeme oft gesünder ist) gelesen hat. Noch in Schlafanzughosen (3/4 lang), aber mit Jacke und Mütze ist sie barfuß eine Runde durch den Schnee gestapft.
    Schnee.webp
     
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    Während des Frühsports habe ich beobachtet, dass die Nachbarin wohl auch den SZ-Artikel (Warum das Unbequeme oft gesünder ist) gelesen hat. Noch in Schlafanzughosen (3/4 lang), aber mit Jacke und Mütze ist sie barfuß eine Runde durch den Schnee gestapft.
    Anhang anzeigen 816705
    Wenns nur Schnee ist, mach ich das auch, nicht aber bei heftigen Minusgraden und kaltem Wind.
     
    Zeit für ein Gedicht

    Winterliche Stanzen

    Nun sollen wir versagte Tage lange
    ertragen in des Widerstandes Rinde;
    uns immer wehrend, nimmer an der Wange
    das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.
    Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,
    die schwache Lampe überredet linde.
    Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereiten
    die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.

    Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden
    vergangnen Sommers? Fühle, überlege:
    das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,
    den leichten Gang in spinnverwebte Wege?
    Stürz in dich nieder, rüttele, errege
    die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.
    Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,
    sei froh, es ganz von vorne anzufangen.

    Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,
    ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,
    ein Blumenblick (man übersieht die meisten),
    ein duftendes Vermuten vor der Nacht.
    Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,
    wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht.
    Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,
    verhielte sich, erfüllt in seine Hände.

    Verhielte sich wie Übermaß und Menge
    und hoffte nicht noch Neues zu empfangen,
    verhielte sich wie Übermaß und Menge
    und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,
    verhielte sich wie Übermaß und Menge
    mit maßlos übertroffenem Verlangen
    und staunte nur noch, daß er dies ertrüge:
    die schwankende, gewaltige Genüge.

    Rainer Maria Rilke
     
    Ich werde langsam anfangen Schubläden, Schränke u.a. aufzuräumen. Eine Weile funktioniert es mit der Ordnung ganz gut und dann geht es wieder los mit der Vollstopferei. Schlimm!
     
    Dabei bin ich gerade auch - im Erdgeschoss fast alle Schränke und Schubladen durch - vor dem Obergeschoss graut mir...v.a. vor den Kleiderschränken (hab ja immer noch Tochterinventar).
     
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