Terrasse mit Natursteinen Fugen ausbessers und Steine behandeln

ogghi

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Landkreis Waldshut-Tiengen
Hallo Zusammen,

es geht im meine Terrasse die mit Kalkstein-Platten gemacht wurde 2016.
Da ich damals lange Zeit ausser Gefecht war aufgrund Krankheit es es damals liegen geblieben.

Die Fugen sind nicht eben mit den Platten, somit sammelt sicher viel Wasser und somit Moos darin. Auch die Platten werden jeweils mit der Zeit / über den Winter dunkel.
Es braucht relativ lange mit dem Hochdruckreiniger, und ausserdem war ja geplant das anders zu machen.

Die eigentliche Frage:
Kann ich die fehlenden 2-4mm einfach nach-fugen?
Oder wird das eher nicht halten weil zu dünn?
Das verfugen ist eh nicht einfach, da die Steinplatten ja nicht behandelt sind, und somit die Fugenmasse schnell aufnehmen.
Also doch lieber erst Steinplatten behandeln, dann nach-fugen?

Danke für Ideen
David
 

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  • Hi David

    Ja, da hast Du ein Problem. Deine Einschätzung übers Nachverfugen treffen zu.
    Die 2 - 4 mm sind nicht nur zu dünn, auch entsteht zwischen bereits abgebundenen Zementmischungen, wie Beton, Mörtel und Fugenmassen keine stabile Verbindung, schon gar nicht wasserdicht.
    Deshalb wird beim Auf- und Nachbetonieren immer die Oberfläche stark aufgeraut, damit der "Neu-Beton" sich festkrallen kann – ohne dass die Verbindung wasserdicht wird.

    Es gibt hochwertige Beschichtungen für Balkone- und Terrassenflächen auf Polyurethan-Basis,
    die auch tiefere Fugen, wie bei Dir, ausgleichen – UV-beständig und dauerhaft – siehe Anhang.
    Nachteil, das Zeug ist teuer und danach sieht es aus, als hättest Du einen Kunststoffbelag mit Natursteindeko auf der Fläche – also wenn, dann nicht glänzend, sondern seidenmatt wählen.

    Falls mir ein wöchentliches sauber spritzen und die jährliche Grundreinigung zu aufwendig wären oder noch andere Gründe für eine Fugenerneuerung sprechen, dann würde ich es so machen.
    Angefangen an der Hauswand, den Fugenmörtel mit Diamant-Werkzeugen usw. entfernen und Meter für Meter neu ausfugen.

    Die Platten vor der Verfugung zu imprägnieren hätte zwar den Vorteil, diese während des Verfugens leichter reinigen zu können, aber dort, wo die Imprägnierungsflüssigkeit über die Kanten gelaufen ist und die Plattenseiten benetzt hat – da haftet hinterher auch nicht die Fugenmasse.

    Also besser imprägnieren, wenn alles fertig und trocken ist.
     

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  • Hi David und willkommen im Forum.

    Ja, da hast Du ein Problem. Deine Einschätzung übers Nachverfugen treffen zu.
    Die 2 - 4 mm sind nicht nur zu dünn, auch entsteht zwischen bereits abgebundenen Zementmischungen, wie Beton, Mörtel und Fugenmassen keine feste Verbindung, schon gar nicht wasserdicht.
    Deshalb wird beim Auf- und Nachbetonieren immer die Oberfläche stark aufgeraut, damit der "Neu-Beton" sich festkrallen kann – ohne dass die Verbindung wasserdicht wird.

    Es gibt hochwertige Beschichtungen für Balkone- und Terrassenflächen auf Polyurethan-Basis,
    die auch tiefere Fugen ausgleichen, UV-beständig und dauerhaft – siehe Anhang
    Nachteil, das Zeug ist teuer und danach sieht es aus, als hättest Du einen Kunststoffbelag mit Natursteindeko auf der Fläche.

    Wenn mir ein wöchentliches sauber spritzen und die jährliche Grundreinigung zu aufwendig wären oder noch andere Gründe für eine Fugenerneuerung sprechen, dann würde ich es das machen.
    Angefangen an der Hauswand den Fugenmörtel mit Diamant-Werkzeugen usw. entfernen und Meter für Meter neu ausfugen.

    Die Platten vor der Verfugung zu imprägnieren hätte zwar den Vorteil, diese während des Verfugens leichter reinigen zu können, aber dort, wo die Imprägnierungsflüssigkeit über die Kanten gelaufen ist und die Plattenseiten benetzt hat – da haftet hinterher auch nicht die Fugenmasse.

    Also besser imprägnieren, wenn alles fertig und trocken ist.
    Vielen Dank für die Antwort :)

    Somit kann ich mal planen!

    Viele Grüße und hoffentlich besser Wetter als hier unten...
     
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