Probleme beim Anbau von Gemüse

kekstrommel

Neuling
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29. Juli 2023
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Ich bin dieses Jahr ganz neu mit dem Anbau von Gemüse beschäftigt. Leider sind meine Tomaten, Gurken, Radieschen, Möhren und Paprika schnell eingegangen. Daraufhin bin ich wie ein Detektiv auf Spurensuche gegangen. Ich habe Pflanzensäcke. Leider habe ich die Erde fest zusammen gepresst. Es war also ein echter Klotz. Problem Nummer 2 es hat sich Staunässe gebildet. Problem Nummer 3 ich habe ein arges kleine Fliegenproblem. Kann ich die Erde noch mal retten und wieder verwenden für neuen Anbau? Ich "gärtner" nur auf einen kleinen Balkon und habe Katzen. Deswegen habe ich Pflanzensäcke, da ich diese rein nehmen kann, wenn die Katzen den Balkon nutzen oder ich sie mal weg schieben kann. Meine Erde roch auch richtig nach Jauche. Ich habe nachgemessen. Sie ist nun nur noch mittelnass und hat einen PH-Wert von zwischen 7 und 6. Lieben Dank für euer Feedback.
 
  • Ich habe auch mal einen Sack stinkende "Erde" erwischt. Es war das gleiche Produkt wie schon mal zuvor gekauft, aber möglicherweise (zu) nass geworden. In diesem Fall verrottet das enthaltene Material weiter (teilweise ist es das ja schon) und setzt zu viele Nährstoffe frei, die dazu führen, dass die Pflanzen, die darin wachsen sollen, nicht richtig Wasser aufnehmen können und verkümmern. Leider ist das, was wir als "Erde" kaufen können, ja nicht wirklich Erde und somit ein unfertiges Produkt, das sich verändern kann.
     
  • Habe ich dennoch eine Chance?Oder muss ich die Erde dann leider komplett austauschen?
    Ich habe auch mal einen Sack stinkende "Erde" erwischt. Es war das gleiche Produkt wie schon mal zuvor gekauft, aber möglicherweise (zu) nass geworden. In diesem Fall verrottet das enthaltene Material weiter (teilweise ist es das ja schon) und setzt zu viele Nährstoffe frei, die dazu führen, dass die Pflanzen, die darin wachsen sollen, nicht richtig Wasser aufnehmen können und verkümmern. Leider ist das, was wir als "Erde" kaufen können, ja nicht wirklich Erde und somit ein unfertiges Produkt, das sich verändern kann.
     
  • Immer mit der Ruhe, das ist kein solches Drama. :freundlich: (Es gibt schlimmeres als Trauermücken)
    Du solltest deine Pflanzen, sofern möglich, in frische, nicht stinkende Erde setzen.
    Ist das nicht möglich oder bringt es noch nicht den gewünschten Erfolg, kannst du mit Nematoden gießen (die Nematoden vernichten die Larven der Trauermücken in der Erde) und mit Gelbtafeln (für die adulten Tiere) nachhelfen.
    Ich hatte mal eine Trauermückenplage und die Nematoden haben mich gerettet. Einfach nach Anleitung ins Gießwasser geben... und bald ist die Sache erledigt. Bei mir flog keine Trauermücke mehr.
     
  • Habe ich dennoch eine Chance?Oder muss ich die Erde dann leider komplett austauschen?
    Tja, da Du nur diese Säcke hast, ist es wahrscheinlich schwierig, das Material mit was anderem zu mischen um die Nährstoffkonzentraton zu senken. Ich weiß nur leider nicht, wie man es vermeidet, dass man wieder was "überreifes" bekommt.
     
    Also das mit den Trauermücken .. .. ich kannte die überhaupt nicht, ehe ich so eine "Blumenerde" kaufte. In richtiger Erde (so wie sie im Garten auf dem Boden rumliegt ;)) hatte ich nie Trauermücken, und in Hydrokultur kommen sie auch nicht vor. Deswegen glaube ich, dass sie in erster Linie von dem sich zersetzenden Material des Pflanzsubstrats leben. Mag sein, dass sie dann auch noch die Wurzeln der Pflänzchen annagen, denen es in dem verrottenden Substrat sowieso nicht so besonders gut geht. Von den Wurzeln allein können sie nicht leben, denn sonst wären sie in Hydrokultur ja auch .. .. und da ist eine Menge Platz zwischen den Kugeln, es wäre also kein Problem zu den Wurzeln zu gelangen für die Larven.
     
    ALs ich sie kennenlernte, wuchsen meine pikierten Tomaten in der Anzuchterde nicht weiter...
    Ein anderes Mal hat ein Geschenk allen Zimmerpflanzen Trauermücken verteilt. Inzwischen kaufe ich keine Erde mehr...und Geschenke kommen erst in Quarantäne. Notfalls würde ich auch Maulwurfhaufen suchen und Erde dämpfen. Meine eigenen Komposterden hatten noch nie Trauermücken.
    Man muß nur einfach frühzeitig wissen, womit man es zu tun hat um schnell Abhilfe schaffen zu können.
     
  • Du weißt, dass Trauermücken Staunässe lieben und sich dann besonders gut vermehren, oder? Wenn du sie los werden willst, solltest du auf jeden Fall deine Pflanzen trockener halten. Ob die Erde von Anfang an befallen war, oder ob sich die Trauermücken erst bei dir so gut vermehrt haben, wirst du selbst wahrscheinlich eher wissen als ich.

    So ganz habe ich den Vorteil der Pflanzsäcke ja noch nicht begriffen. Ich würde an deiner Stelle Töpfe auf Rollbretter stellen, dann könntest du die Töpfe leicht zur Seite schaffen, wenn die Katzen den Platz brauchen, hast es aber einfacher mit einem Bodenabfluss, damit deine Pflanzen nicht baden gehen.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
  • Die Pflanzensäcke haben Griffe. Ich kann sie also tragen. Bei Packet mit Rollbretter habe ich Angst vor Kratzern.
     
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