Welches Herbizid gegen portulaca oleracea (Tellerkraut)

Zauberpilz77

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09. Juli 2022
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Hallo zusammen.

ich hab am Grab meines Vaters das Problem mit diesem portulaca oleracea (Tellerkraut).

Es wächst immer wieder. Schon alles versucht. Sogar ganze Erde abgetragen bis 40cm Tiefe.

Ich möchte es loswerden da es auch über die Steine und alles mögliche wuchert. Aber es ist so hartnäckig und kommt immer wieder zurück.

Ich habe normales Unkrautmittel benutzt aber das wirkt nicht. Jetzt mir klar warum. Das Zeug ist ja kein Unkraut.

Welches Herbezid hilft? Setze ich zwar ungern ein aber es gibt keine andere Möglichkeit mehr.

Grüße
 
  • Hallo schwarze Katze,

    Danke für die Antwort aber nein das möchte ich nicht und beantwortet meine Frage nicht. Wie gesagt 30% des Grabes sind Steinfelder und das Zeug wächst da drüber. Will ich nicht. Sieht scheußlich aus. Und das Zeug nimmt meinen blühenden Pflanzen die Nährstoffe weg. Und der Nachbar hat schon Angst dss das Zeug auch sein Grab befällt. Also nein.
     
  • Sieht dann so azus
     

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    Ich habe normales Unkrautmittel benutzt aber das wirkt nicht. Jetzt mir klar warum. Das Zeug ist ja kein Unkraut.


    Was bitte ist "normales Unkrautmittel" ?

    Ein Herbizit kann nicht zwischen den Pflanzen unterscheiden, maximal zwischen einkeimblättrigen (Gräsern) und zweikeimblättrigen. Die Unterscheidung zwischen Zierpflanze (von dir bewusst hingesetzt) und Unkraut (ungewolltes Begleitgrün) bekommt kein Mittel hin.

    Am Einfachsten dürfte sein, dass du von Hand jätest, und zwar nicht einmal, sondern immer wieder. Die Fläche ist nicht riesig, das sollte zu schaffen sein. Anschließend pflanzt du etwas hin, was dir gefällt, offener Boden schreit doch danach, dass irgendwas, was gerade anfliegt, dort Wurzeln schlägt. Und nein, die Steine halten nichts ab, die erschweren dir nur die Arbeit beim Jäten.
     
  • ...und dem Tellerkraut gefällt es besonders gut auf, zwischen Steinen.
    Hier in der Einfahrt in den Fugen der Platten und draußen auf dem Gehweg zwischen Teer und Granitstein-Fugen.
    In den Gartenbeeten mit dichtem Bewuchs ist es nicht zu finden.
    Also mein Ratschlag: alle jäten und dann das Grab mit Bodendeckern bepflanzen...
     
    Ich bin der Meinung wie Pyromella. Ich 'nutze' das Kraut im Garten als Anzeige wann der Boden warm genug ist für Bohnen😅 wenn du schon am jäten bist, macj gleich einen Salat damit. Davon gehts zwar auch nicht für immer weg, aber du hast wenigstens was davon. Ps: ich jäte seit über 10 Jahren dieses Kraut raus. Es wurde weniger, aber weg ist es noch immer nicht.
     
    Was bitte ist "normales Unkrautmittel" ?

    Ein Herbizit kann nicht zwischen den Pflanzen unterscheiden, maximal zwischen einkeimblättrigen (Gräsern) und zweikeimblättrigen. Die Unterscheidung zwischen Zierpflanze (von dir bewusst hingesetzt) und Unkraut (ungewolltes Begleitgrün) bekommt kein Mittel hin.

    Am Einfachsten dürfte sein, dass du von Hand jätest, und zwar nicht einmal, sondern immer wieder. Die Fläche ist nicht riesig, das sollte zu schaffen sein. Anschließend pflanzt du etwas hin, was dir gefällt, offener Boden schreit doch danach, dass irgendwas, was gerade anfliegt, dort Wurzeln schlägt. Und nein, die Steine halten nichts ab, die erschweren dir nur die Arbeit beim Jäten.

    Ok danke. Das Problem ist nur: Ich jäte seit 2 Jahren!! Ich kann jedes Pflänzchen ausreißen und mit der Lupe suchen. 2 Wochen später ist es wieder da. Das die Steine etwas abhalten habe ich nie behauptet.
     
    Ich bin der Meinung wie Pyromella. Ich 'nutze' das Kraut im Garten als Anzeige wann der Boden warm genug ist für Bohnen😅 wenn du schon am jäten bist, macj gleich einen Salat damit. Davon gehts zwar auch nicht für immer weg, aber du hast wenigstens was davon. Ps: ich jäte seit über 10 Jahren dieses Kraut raus. Es wurde weniger, aber weg ist es noch immer nicht.

    Das ist ein Grab. Kein Garten!
     
  • Gibt es jemanden der ein Herbezid kennt das gegen diese Pflanze wirkt? Das war nämlich meine eigentliche Frage. Nicht ob ich Salat draus machen kann oder wie ich mich mit dieser Pflanze anfreunden tu. 😁
     
  • Ok danke. Also es gibt kein Herbizid das gegen diese Pflanze wirkt?

    Ich hab jetzt nämlich was gefunden:
     

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    Doch, da gibt es sicherlich genug Mittel. Aber die bekämpfen halt immer nur den Ist-Zustand. Und einen Unterschied zwischen den Portulak- und gewollten Pflanzen macht es auch nicht.

    Irgendwie lässt sich der Link wohl nicht öffnen. Ich versuche es nochmal.
    https://www.*************.net/portulak-bekaempfen

    Werde mal mit eigenen Worten versuchen den Inhalt wiederzugeben.

    Jede Portulakpflanze produziert ungefähr 10.000 Samen, welche ca. 30 bis 40 Jahre ihre Keimfähigkeit behalten. D.h. Du kannst jäten bis zum Umfallen und es treiben permanent neue Samen aus. So viel Unkrautvernichter kannst Du da dauerhaft garnicht ausbringen, dass es dauerhaft von Nutzen ist..
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Das heisst? Einmal portulak immer portulak?

    Heisst jeder Gärtner gibt seinen Rasen auf wenn er portulak hat?

    Jeder Gärtner gibt sein blumembeet auf wenn er portulak hat?

    Das heißt in 20 Jahren wächst überall portulak? 😁
     
    Nein, aber jede Fläche, wo nicht alles Mögliche wächst (ob nun Portulak oder ein anderes Kraut) wird regelmäßig von der Krautschicht befreit. Es ist unmöglich, eine freie Erdfläche dauerhaft frei von Bewuchs zu halten. Selbst, wenn du asphaltierst und grün anmalst, wirst du irgendwann Moos auf der Fläche haben.

    Wenn du mit was für einem Mittel auch immer die Fläche so vergiftet hast, dass da kurzfristig nichts wächst, dann erholt sich die Natur in relativ kurzer Zeit und die noch vorhandenen Samen (oder was Wind, Vögel usw gerade frisch vorbeibringen) treiben aus.

    Nervenschonender - und auch besser für die Umwelt - ist es, dass du auswählst, was du an der Stelle wachsen haben möchtest. Denn wenn dort etwas anderes wächst, hat das Tellerkraut keinen Platz mehr.

    In einem Rasen wird das Gras so gestärkt, dass kein Platz für andere Kräuter bleibt. In einem Beet werden die Zierpflanzen so gefördert und die Zwischenräume immer wieder geduldig gejätet, dass das Tellerkraut auch nicht überhand nimmt. Und glaub mir, es gibt Pflanzen, die deutlich lästiger zu jäten sind, als so ein bischen Portulak.
     
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