Billas Schnackschnack-Zackzack

  • Wir fahren ab Merzig die Saar runter und wenn die Saar in die Mosel mündet, folgen wir der Mosel bis Bernkastel-Kues. Es ist mal wieder meine gut bekannte Paddelgruppe, mit der dein Sohn ja auch schon mitgefahren ist.

    Ich bin mir sehr sicher, dass ich morgens wieder Kaffee vernünftig von Hand filtern werde und bessere Dinge als Ravioli werden auch gekocht. Aber seltsam, als Kind fand ich das auch schon ganz toll, wenn die Eltern bei Tageswanderungen einen kleinen Gaskocher und Ravioli mithatten, und man dann irgendwo auf einem großen Stein kochte.

    Nesskaffee hatten wir zu Kindertagen auch im Urlaub mit, aber den habe ich nie getrunken, ich war da noch im Kakaoalter.
     
    1983 sind wir mit dem Fahrrad von Porto bis Lissabon gefahren.
    Da konnten wir nur begrenzt Lebensmittel mitnehmen.
    Aber der Pulverkaffee war immer dabei. Lebensmittel zum Kochen
    haben wir unterwegs auf Märkten gekauft.
     
  • Wir waren viel in Schweden und Norwegen unterwegs. Da war besonders Gemüse teuer und wir haben hauptsächlich von Müsli, Knäckebrot und der reichhaltigen Auswahl an Joghurt gelebt. Dazu haben wir natürlich Walderdbeeren, Waldhimbeeren, Blaubeeren und Preisselbeeren gesammelt. In manchen Jahren auch Pilze.
    Wenn wir wieder zu Hause waren, war sogar die Zucchinischwemme erst mal lecker.
     
  • Durch Südschweden sind wir auch schon geradelt.
    Ja, das war wirklich teuer. Unser Speiseplan sah ähnlich
    aus. Knäckebrot gab’s nicht, statt dessen gab’s Zwieback.
    Das Brot in Schweden schmeckte immer sehr süß.
     
    Oh ja, dieses süße Brot mit salziger Butter (ungesalzene bekam man kaum) und dann Marmelade oben drauf - Kindheitserinnerungen werden wach.

    Es gab auch ein besonders dünnes Knäckebrot, das wir von Zuhause nicht kannten. Da haben wir dann Stapelbrote draus gebaut. Einmal kam Butter zwischen die Brotschicht, beim nächsten Mal Marmelade, dann wieder Butter, wieder... Mein Bruder hat den Wettbewerb, wer den höchsten Fladbrödturm essen konnte, meist gewonnen. Mir fehlte die Geduld zum Schmieren und Bauen.
     
  • Als wir mit dem T2 in Skandinavien unterwegs waren , haben wir speziell in Finnland festgestellt das Bier das beste Zahlungsmittel war .. Der Bulli war gut gepackt mit Büxenbier.
    Ich erinner mich an ewig lange einsame Fahrten .. da gabs für den Fahrer schon mal Maxwell aus dieser kleinen Alutüte direkt oral verabreicht und mit Mineralwasser runtergespült
     
    Ein paar Flaschen Schwelmer Bier zum Tauschen hatten die Eltern auch eingepackt, das weiß ich. (Und Rotwein für den Eigenkonsum.) Die Flaschen haben uns z.B. einen Ausflug ermöglicht, bei dem wir alle unseren ersten Elch gesehen haben. Ich weiß gar nicht, wie meine Eltern an den Kontakt mit diesem ortskundigen Schweden gekommen sind - immerhin war ich bei unserer ersten Nordlandfahrt 8Jahre alt, im besten Astrid-Lindgren-Fanalter und eigendlich schon glücklich damit, wenn ich Walderdbeeren wie die Kinder aus Bullerbü auf Grashalme auffädeln durfte.
     


    So(!) Schön.
    Doro Pesch mit Heavysaurus.
    Der heavymetal Dinosaurier Kinderband.

    Tschüss Mammuts....
     
  • jo Pühro sowas taugt ... wir waren ja zur Mitsommerzeit dort .. Norwegische Küste rauf bis zum Nordkapp
    nach 3 bis 4 Tagen Dauerhelligkeit verliert man völlig das Zeitgefühl .
     
  • Bis zum Nordkapp haben wir es nie geschafft. Bei uns mag niemand aus der Familie lange Autofahrten und so haben wir immer ganz viel rechts und links geschaut. Die nördlichste Tour ging bis zum schwedischen Kiruna hoch und dann über das norwegische Narvik wieder runter. Da waren wir "Kinder" aber schon groß und mein Bruder konnte meinen Vater beim Fahren ablösen. (Ich hatte noch keinen Führerschein.) Dafür hatten wir uns ein Wohnmobil geliehen und haben manches Mal uns gefreut, dass der Mobilverleher nicht gesehen hat, über welche Holperstrecken wir sein Gefährt gesteuert haben.
     
    aber die schönste Teilstrecke war in Finnland von Kuopio südlich über Savolinna bis runter nach Lappeenranta
    da erschlägt dich die Natur ..dafür findest du kaum Worte vor allem die Strasse nach Punkaharju ..
    Inselhopping ..es kommt dir vor wie ein riesiges Gewässer , aber es sind 1000 Seen ...wahnsinn
     
    Da war unsere Zeit aber so begrenzt, dass wir, wären wir bis zum Nordkap durchgefahren, den Rückweg relativ direkt hätten fahren müssen, also ohne hier eine Tageswanderung, da zwei Tage Pause an einem See mit Wanderweg...
    Und dann haben wir überlegt, ob wir wirklich zum Nordkap fahren wollen, nur weil alle Welt meint, dort gewesen sein zu müssen, und haben im Familienrat beschlossen, dass wir nicht alle Welt sind. :cool:

    Finnland fehlt mir leider noch komplett auf der Landkarte der schon bereisten Nordländer.
     
  • Zurück
    Oben Unten