Meine Tomaten sind krank

Ach was. Ist doch niemand bei gestorben. Wühlmaus im Melonenbeet ist auch nicht netter...
Nach zwei Jahren Pause versuche ich es dieses Jahr wieder mit Melone.
 
  • Kein bisschen.

    Linderung brachte Schwefel. Aber sobald man mit dem Spritzen aufhörte, waren sie wieder in alter Stärke da.

    Bekämpfung damit kaum möglich.

    Grüßle, Michi
     
  • Bei der Braunfäule bin ich entspannt. Grabe kranke Pflanzen einfach unter. Gewinne notfalls auch mal aus matschigen, braunfäuligen Früchten Samen. Oder ähnliches. Die Braunfäule ist zwar ähnlich zerstörisch. Aber sie macht mir nicht Angst.

    Aber bei der Rostmilbe dreh ich komplett am Rad.

    Grüßle, Michi
     
  • Bei mir hat der Netzschwefel Wunder bewirkt. Schlimmer ging auch kaum noch. :(

    Ich weiß nicht wie viele Pflanzen ich an die Rostmilben verloren habe, aber es ging in die Hunderte.
    Was dafür spricht sind die abfallenden Blätter, der olivfarbene Stamm und die Kristalle, die ich da am Stamm entdecken kann.
     
    Wieso, wird die Rostmilbe mit der Saat weitergegeben? :confused:

    Ein USB Mikroskop hat bei mir das ganze Elend zu Tage gefördert.
    Man glaubt es kaum, aber die können an den Samen überwintern. Und ernähren sich praktisch von der "flauschigen Hülle". Wenn man dann wieder in die Samentüte greift, nimmt man die Gäste gleich mit.
    Man glaubt es kaum, oder will es nicht wissen, aber der menschliche Körper (die Kleidung) kann mitunter die Milbe munter weitertragen.

    Man sollte wirklich keine Samen von Rostmilbetomaten abnehmen, es sei denn man mag denjenigen nicht, dem man die Samen zukommen lässt. :d:d
     
    Die Rostmilben transportieren sich auch mit dem Wind. :(

    Hier ein Best-of 2012:
     

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  • Und hier der Trailer... :D

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    Aufnahme mit einem Mikroskop. Mit bloßem Auge oder Lupe sind die Rostmilben nicht zu sehen.

    Grüßle, Michi
     
  • Man glaubt es kaum, oder will es nicht wissen, aber der menschliche Körper (die Kleidung) kann mitunter die Milbe munter weitertragen.

    Ja, das ist schon 'n komischer Gedanke. Dass wenn man solche kranken Pflanzen entsorgt, man am ganzen Körper auf der blanken Haut, die ganzen Kleider übersät sein könnten mit unsichtbaren, weißen Würmern. Die eigentlich Spinnentiere sind.

    Grüßle, Michi
     
    Es ist zwar ein verdammt unschönes Thema - aber vielen Dank für eure umfassende (und anschauliche) Darstellung zum Thema Rostmilbe!
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    Ich hoffe auch sehr, dass sie nicht so schnell bei irgendjemandem wieder kommt... das wünscht man wirklich seinem ärgsten Feind nicht.

    Milben sind wirklich ein blödes Thema, allein die roten Spinnmilben sind übel genug... Wobei die sich natürlich weder so absolut zerstörerisch verhalten (wenn man ihnen Einhalt gebietet, indem man betroffene Pflanzen nach draußen in die kühle Luft & in den Regen stellt, da verschwinden sie bei mir in der Regel sehr schnell), noch sich so extrem verbreiten.
    In der Wohnung meiner Mutter hatten wir z.B. ein Fensterbrett, wo einmal eine Pflanze mit roten Spinnmilben stand - und es war absolut unmöglich, dieses Fensterbrett jemals so zu säubern (mit wirklich ALLEN Maßnahmen habe ich es damals versucht), dass man jemals wieder Pflanzen darauf halten konnte, die nicht ebenfalls rote Spinnmilben bekamen.
    Die anderen Fensterbretter waren jedoch nie betroffen - d.h. es gab keine Verbreitung innerhalb der Wohnung, obwohl wir das Fensterbrett nicht auf Dauer mieden wie der Teufel das Weihwasser, also über Kleidung etc. hätten sie sich theoretisch durchaus übertragen können... aber es passierte zum Glück nicht.
    Jetzt, über 15 Jahre später, kann man wieder Pflanzen an diesem Fenster halten - ohne Milbenbefall...)

    Samen nehme ich von befallenen Pflanzen aber dennoch nicht (auch wenn der Befall durch Frischluft & Regen vollständig verschwunden ist), denn ich war aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Fensterbrett ohnehin davon ausgegangen, dass sie an den Samen "überwintern" bzw. kleben bleiben... was ihr nun (am Beispiel Rostmilbe) eindeutig bewiesen habt.
     
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