Hallo,
so, um mal wieder ganz kurz zum Thema,
ich wollte schon immer einmal ein Garten haben. Aus Liebe zog ich vor über 30 Jahren nach Ludwigshafen und da war nichts mit Garten. Zum Einem hatte GGin Bedenken, Schichtarbeit und Garten und sie hatte auch keine Ahnung, was und wieviel Arbeit so ein Garten macht. Hatte mit der Bandscheibe Schwierigkeiten.
Nun sind wir vor 3 Jahren wieder in meine eigene Wohnung zog mit einem Gartenanteil. Auch hier hatte sie Bedenken, aber ich konnte sie überzeugen, wenn ich täglich 2 - 3 Stunden in den Garten gehe, daß es mit der Bandscheibe keine Problemen gibt.
Heute sieht sie, was für ein Vorteil so ein Garten mitsich bringt, frisches Gemüse und frische Kräuter.
So zum "Unterthema" Schlachten.
Wie war es den früher mit Hausschlachtungen? Es war kein Geld da, um immer Fleisch auf den Tisch zu bringen. Also wurde eine Hausschlachtung durchgeführt, aber überwiegend auf dem Land. Stallhasen, Hühner und Tauben wurden nur dann in der Stadt gehalten, wer einen Garten hinter dem Haus hatte. Tauben und Hühner wurden zu einer Suppe verarbeitet, das Fleisch wurde an einem anderen Tag gegessen und somit hatte man zwei essen.
Zur Kindheit:
KiMi, es war so wie Du es schriebst, wir sind auf Bäume gekletter, möglichst ganz nach oben, je dünner der Ast, um so besser, wer runter fiel, na der hatte eben Pech gehabt und ist dann wieder hoch. Wer mit dem Fahrrad umfiel, was solls. Sandkasten und im Schlamm spielen, man wurde eben gewaschen, hat man sich selbst gewaschen, war mehr Dreck am Handtuch als im Wasser, denn Seife war ja teuer und für was gibst denn Handtücher.
Ja, wir waren Gesund, hatten weniger Erkältungen, Schürfwunden - Pflaster drauf und fertig wars und wir leben heute noch.
Was haben zu den "Unfällen" die "Alten" gesagt: "Paß das Nächste mal halt besser auf."
Als Beispiel über die Hygiene:
Eine Kollegin von meier GGin bekam ein Kind. Na, man sprach darüber was der Kleine so macht. Sie klagte, daß er immer krank sei, bis sich rausstellte was sie macht. Sie wascht den Kleine immer mit Sagrotan ab, sowiee die ganze Wohnung und Spielzeug. Als das meine Frau mir erzählte, konnten wir nur den Kopf schütteln.
Wenn es drausen kein 25 Grad warm war, wurde der Junge eingepackt, als sei es Winter.
Das Ergebnis: der Junge hatte mit
5 Jahre Asthma und war kronisch krank.
So nun mache ich mal Schluß, will nicht Dieter Schlabbelschnut heißen
