Gemüsedünger?

@Desperado
Finde du bist unverschämt mit deiner Aussage " naivem Geschwätz ".
Jeder hat seinen Beitrag zu deiner Frage geleistet .
Die einen verwenden Organischen , die anderen Blaukorn , der andere Organischen und Hakaphos und jeder hat seine Meinung dazu geleistet .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dieses naive Geschwätz von "organischen Dünger ist gut und chemischer Dünger ist schlecht" ist ja kaum zu ertragen.



    boah , ist da einer mit dem falschen Fuss aufgestanden,

    jeder sollte doch für sich entscheiden was er nimmt,

    grins die Plädierung für chemischen Dünger , gerad Blaudünger, ist für mich einfach nur die kostengünstigste Alternative , aber für mich kommt sowas nicht ins Gemüsebeet !
    Einfach aus Prinzip, ja auch das Ei vom gequälten Huhn kann man zum Kuchenbacken nehmen, nimm es , ich tu es nicht. Wäre die selbe Diskussion auf anderer Ebene.

    Weiss nicht wo du wohnst, aber muss anscheinend zu viel Sonne ohne Sonnenschutz gewesen sein :d, ich rate zum Düngen egal ob Blaudünger, erstmal einen Sonnenhut benutzen, Folgen sind sonst noch schlimmer für den Düngenden !!

    Ich verabschiede mich aus diesen Tread bevor ich noch gefressen werde, rrr.

    Liebe Grüße
     
  • @kapha

    ich kann auch die vielen Antworten nicht ertragen :D, sie sprengen meinen Horizont , bei manch anderen anscheinend auch .:grins:

    soo viele Dünger und noch genauso viele verschiedene Firmen, unerhört wie ich finde :grins:

    also alles Gute beim Düngen,

    UND NEIN; SIE ODER ER MEINT NICHT DICH; ER MEINT UNS!!! :pa::pa:

    muss jetzt erstmal am Hornmehl schnüffeln gehen, auch ein Vorteil gegenüber Blaukorn:), es duftet**

    Bis denn
     
  • Bitte informiere dich, unter welche Umständen die Hornspäne in Bangladesch oder Pakistan hergestellt werden. Der Witz mit dem Ei kann da nicht ernst gewesen sein, oder doch? (dann wäre ich allerdings entsetzt)
     
    Desperado - ich gebe Dir recht. Leider wollen das manche nicht hören.

    Übrigens - Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass die meisten Gärten völlig überdüngt sind!
     
  • @Stina hast eine PN von mir :pa:


    Desperado - ich gebe Dir recht. Leider wollen das manche nicht hören.

    Übrigens - Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass die meisten Gärten völlig überdüngt sind!

    Na warum wohl ?:rolleyes:
     
    @Stina du bist keinem auf die Füsse getreten und eigentlich war es trotz verschiedener Meinungen auch sehr interessant ....bis einer kam ohne Kinderstube ;)

    Aber ein Forum ist zum Diskutieren da und ich denke wir alle kommen trotz verschiedener Meinungen klar miteinander...

    Lass uns zu deinem Thema zurück kommen :pa:
     
    Aus den unterschiedlichsten Gründen.
    Unter anderem deshalb, weil der eine oder andere aus Unwissenheit große Mengen Kompost oder Mist auf den Gemüsebeeten verteilt, ohne sich darüber im Klaren zu sein, welche Riesenmengen an Nährstoffen man damit jedes Jahr hinzufügt.
    Ein Eimer Kompost (10Liter) enthält deutlich mehr Phosphat als 1 Kilo(!) Blaukorn 15-3-20.
     
  • Lass uns zu deinem Thema zurück kommen :pa:

    Gern. :)

    Nachdem ich bei uns im Gartencenter keinen Flüssigdünger gefunden hab, der mich besonders angelacht hätte, fiel mir ein, dass ich einen uralten Sack Dünger vom Vorgänger noch im Glashaus stehen hab. Das ist so weißes Pulver, und scheint mir von der Zusammensetzung nicht ganz falsch zu sein - ok, das war nun ein bisschen experimentell aber ich hab mal ein bisschen davon verwendet und schau mal, ob jetzt alles eingeht:-P oder was passiert. War vielleicht nicht die logischste Lösung aber entspricht meiner "Ich mach was aus dem, was da ist"-Art. ;)
    Brennessel Jauche hab ich übrigens da und die werde ich dann als nächstes auch wieder verwenden. *Nasezuhalt*
     
  • Hallo Peti,

    sorry aber ich fall hier grad vom Stuhl ... Ich hab doch nur ne Frage gestellt - die Diskussion hier führen andere ...?

    Ich hoffe sehr, Du meinst nicht wirklich mich.:(


    Nee, Du hast damit nichts zu tun!
    Das war dann wohl eher meine Wenigkeit, die die Gemüter etwas erhitzt hat.

    Ich bin weit davon entfernt, hier Werbung für die Düngemittelindustrie zu machen. Wenn ich irgendwoher guten organischen Dünger bekommen kann, der mir auch noch etwas Humus liefert, sag ich sicher nicht nein. Da ist es mir auch egal, ob es sich dabei um ne Ladung Grasschnitt, Herbstlaub oder einen stark verrotteten Strohballen handelt (man nimmt halt, was man bekommt;))

    Ich selber hab dieses Jahr im Frühjahr drei Frontladerschaufel voll Rindermist bekommen, den ich dann flach in den Boden eingearbeitet hab, und für den sich gerade die Tomaten und Kartoffeln sehr dankbar erweisen. Als Ergänzung dazu habe ich noch etwas pillierten Harnstoff (reiner Stickstoffdünger mit einem 46% N-Anteil) und Patentkali/Kalimagnesia gedüngt. Blaudünger wäre mir persönlich schon zu teuer.

    Mir ist es übrigens vollkommen egal, wer was düngt, aber ich mag nicht dieses Geschwätz von:

    Bioprodukte gut - konventionelle Produkte schlecht
    organische Düngung gut - Mineraldünger ("Kunstdünger") schlecht
    biologischer Pflanzenschutz gut - chemischer Pflanzenschutz schlecht

    usw.
     
    Mir ist es übrigens vollkommen egal, wer was düngt, aber ich mag nicht dieses Geschwätz von:

    Na dann musst du es ja nicht lesen oder gar anwenden .:rolleyes:
    Im Übrigen geht dich dann unser Geschwätz gar nix an , oder ?

    @Stina
    Sorry ich geh mal hier raus , bevor ich meine gute Kinderstube vergesse.
     
    Mir ist es übrigens vollkommen egal, wer was düngt, aber ich mag nicht dieses Geschwätz von:

    Bioprodukte gut - konventionelle Produkte schlecht
    organische Düngung gut - Mineraldünger ("Kunstdünger") schlecht
    biologischer Pflanzenschutz gut - chemischer Pflanzenschutz schlecht

    usw.

    Schade, dass du jetzt mit deinem "Ton" angeeckt bist.
    Hier habe ich einen interessanten Bericht gefunden, der einige Aspekte davon auch gut beschreibt:
    http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/42582/linkurl_0_2.pdf

    Wer es noch nicht kennt. Ich fand es interessant, für mich viele neue Aspekte.




    Ach ich sehe gerade, tihei hat den Link oben auch schon eingestellt. Ich lasse meinen trotzdem. Mir geht es insbesondere um die Unterschiede in der Verwertung von Wirtschaftsdünger und Handelsdünger im Garten (S 41-52).
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    Schade, dass du jetzt mit deinem "Ton" angeeckt bist.
    Hier habe ich einen interessanten Bericht gefunden, der einige Aspekte davon auch gut beschreibt:
    http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/42582/linkurl_0_2.pdf

    Wer es noch nicht kennt. Ich fand es interessant, für mich viele neue Aspekte.




    Ach ich sehe gerade, tihei hat den Link oben auch schon eingestellt. Ich lasse meinen trotzdem. Mir geht es insbesondere um die Unterschiede in der Verwertung von Wirtschaftsdünger und Handelsdünger im Garten (S 41-52).


    Ich wollte gestern Abend noch ein paar Sätze dazu schreiben, aber ich hatte leider keine Zeit mehr. Egal!

    Dieser "Leitfaden für die Düngung im Garten" von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim ist auf jeden Fall sehr hilfreich und nur zu empfehlen.

    Ich hab das jetzt nur etwas grob überflogen, weil das für mich jetzt auch nicht sonderlich neu ist. Als Landwirt muss ich eh jedes Jahr eine Düngebilanz erstellen und die ganzen Nährstoffzu- und Abgänge dokumentieren. Allerdings hat es mich etwas verwundert, dass auf den fünften Hauptnährstoff Schwefel gar nicht eingegangen wurde. Einige Kulturen sind nämlich durchaus schwefelbedürftig - so z.B. die ganzen Kohlpflanzen oder auch die Zwiebeln.

    Wie dem auch sei - in diesem Leitfaden steht sehr viel Nützliches drin. Daran kann man sich auf jeden Fall orientieren.
     
    Auch wenn's ein bisschen vom Thema abdriftet:
    Da private Gemüsebeete fast immer einen recht hohen Humusgehalt aufweisen, wird während der Kultur eine ganze Menge Schwefel pflanzenverfügbar (wer baut im Hausgarten schon Raps an?). Viele Hausgarten-typische Düngemittel enthalten zudem Schwefel (teils sehr reichlich), wie zB. die chloridarmen Blaudünger, Patentkali, Vinasse, etc...
    Ich denke nicht, dass man den Schwefelbedarf als Hobbygärtner berücksichtigen muss.
     
    Ich verstehe die Abneigung gegen mineralische Dünger auch nicht. Die Salze, die hier als Dünger dienen kommen in der Natur auch vor, und nur weil es jetzt im Chemiewerk hergestellt ist, ist es nicht automatisch schlecht.

    Ich würde differenzieren, zwischen mineralischem Dünger und Pestiziden bzw Herbiziden. Die beiden letzten sind eindeutig Gift, sie sind gemacht um bestimmte Pflanzen und Tiere umzubringen. Mineralische Dünger sind lediglich für die Pflanze wertvolle Salze, die man konzentriert hat.

    Auf Herbizide verzichte ich ganz, auf Pestizide auch, wenn ich irgend eine andere Lösung finde, um eine Pflanze zu rettzen. Mit Mineraldünger habe ich kein Problem, aber wenn ihn jemand nicht verwenden will, dann ist es mir auch egal. Aber ich störe mich auch etwas daran, den Mineraldünger generell zu verteufeln. Von all der Chemie die in der Landwirtschaft eingesetzt ist, ist der Mineraldünger sicher eine der wenigsten schädlichen und gleichzeitig nützlichsten (wenn man jetzt von Missbrauch wie sinnloser Überdüngung absieht - aber wer sinnlos Gülle in Massen auf den Acker kippt, verseucht das Wasser ebenso).

    Aber wie gesagt - jedem das seine. Und vielleicht etwas weniger Missionarisch, den anderen auch glücklich mit seiner Art zu leben lassen.
     
    Auch wenn's ein bisschen vom Thema abdriftet:
    Da private Gemüsebeete fast immer einen recht hohen Humusgehalt aufweisen, wird während der Kultur eine ganze Menge Schwefel pflanzenverfügbar (wer baut im Hausgarten schon Raps an?). Viele Hausgarten-typische Düngemittel enthalten zudem Schwefel (teils sehr reichlich), wie zB. die chloridarmen Blaudünger, Patentkali, Vinasse, etc...
    Ich denke nicht, dass man den Schwefelbedarf als Hobbygärtner berücksichtigen muss.


    Ich mach mir jetzt auch keine großen Gedanken um die Schwefeldüngung in den Obst- und Gemüsekulturen, weil dieser Nährstoff bei mir in ausreichendem Maße zur Verfüng steht. Es hat mich nur etwas verwundert, dass die LWG auf diesen Nährstoff gar nicht eingegangen ist, zumal Schwefel - ähnlich wie Nitrat-N - auswaschungsgefährdet ist, und anders als etwa Phosphat oder Kali nicht auf Vorrat gedüngt werden kann.
     
    Ich verstehe die Abneigung gegen mineralische Dünger auch nicht. Die Salze, die hier als Dünger dienen kommen in der Natur auch vor, und nur weil es jetzt im Chemiewerk hergestellt ist, ist es nicht automatisch schlecht.

    Ich würde differenzieren, zwischen mineralischem Dünger und Pestiziden bzw Herbiziden. Die beiden letzten sind eindeutig Gift, sie sind gemacht um bestimmte Pflanzen und Tiere umzubringen. Mineralische Dünger sind lediglich für die Pflanze wertvolle Salze, die man konzentriert hat.

    Auf Herbizide verzichte ich ganz, auf Pestizide auch, wenn ich irgend eine andere Lösung finde, um eine Pflanze zu rettzen. Mit Mineraldünger habe ich kein Problem, aber wenn ihn jemand nicht verwenden will, dann ist es mir auch egal. Aber ich störe mich auch etwas daran, den Mineraldünger generell zu verteufeln. Von all der Chemie die in der Landwirtschaft eingesetzt ist, ist der Mineraldünger sicher eine der wenigsten schädlichen und gleichzeitig nützlichsten (wenn man jetzt von Missbrauch wie sinnloser Überdüngung absieht - aber wer sinnlos Gülle in Massen auf den Acker kippt, verseucht das Wasser ebenso).

    Aber wie gesagt - jedem das seine. Und vielleicht etwas weniger Missionarisch, den anderen auch glücklich mit seiner Art zu leben lassen.


    Pestizide ist so ein blödes eingedeutsches Wort aus dem Englischen, das irgendwie sehr negativ konnotiert ist (da denkt doch jeder sofort an "Gift" oder die "Verpestung" von Luft, Wasser, Boden etc.). Sinnvoller wäre es, von Pflanzenschutzmittel zu sprechen!

    Herbizide haben im Hausgarten eigentlich nichts verloren. Die zu bewirtschaftende Fläche ist ja doch überschaubar. Und wenn doch etwas Unkraut kommt, hilft am besten Hackazin.
    Bei einem massiven Schädlingsbefall würde ich aber schon zu einem Insektizid oder Akarizid greifen.
     
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