Woanders ernten, tut man das?

Registriert
26. Aug. 2013
Beiträge
0
Ort
Düsseldorf
Nabend :)

nehmen wir mal an, jemand hat als Hobby die Pflanzung von Tomanten, da ihm das Spaß macht und dadurch auch eine Menge Tomaten hat, alle möglichen Sorten, rot, gelb, grün, schwarz, gestreift u.s.w., also eigentlich mehr als genug.....

Und wenn dann so einige bestimmte Leute incl. deren Kinder, die öfter mal zu Besuch sind, sich nach jedem Kommen erstmal auf die Tomatenpflanzen stürzen und sich bedienen, würde euch als Hobbygärtner das stören oder wärt ihr sogar stolz, daß denjenigen eure Tomaten so gut schmecken?

Schönen Abend
:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mich würde das seeeeeeeehr stören !!!!!!!! :schimpf:

    Wenn sie welche haben möchten pflücke ich eine Menge ab und gebe sie ihnen und gut ist.
     
    Nabend :)

    Und wenn dann so ein einige bestimmte Leute incl. deren Kinder, die öfter mal zu Besuch sind, sich nach jedem Kommen erstmal auf die Tomaten stürzen und sich bedienen, würde euch als Hobbygärtner das stören oder wärt ihr sogar stolz, daß denjenigen eure Tomaten zu gut schmecken?

    Schönen Abend
    :)
    Mich würde eher stören, bzw. ärgern, dass ich meinen Gästen, die wohl , ich sag mal unsensibel sind, nicht gesagt habe, dass ich das Selberpflücken nicht mag. Wenn ich jedoch signalisiere: Fühlt euch wie Zuhause, dann finde ich das 0K. Es sei denn, sie kommen mit Erntekörben.
     
  • Ich finde es schlicht und einfach unverschämt!

    Bin der Meinung, eine höfliche Frage - und zwar vorher - ob man denn dürfe, ist das Mindeste an Anstand, das man mit Recht erwarten kann.



    LG Katzenfee
     
  • Ich kann ehrlich gesagt mit der Frage deshalb wenig anfangen, weil ich solche Gäste (die dann noch öfters kommen) nicht habe. Also, sie würden gar nicht auf die Idee kommen sich selbst zu bedienen.
    Aber warum kann man den Leuten nicht sagen, dass sie die Finger von den Früchten lassen sollen. Und Kinder, die durch den Garten laufen und rupfen ? Wenn die Eltern in solchen Momenten nicht einschreiten, täte ich das sehr energisch.
    Marie
     
    Da gibts eine Möglichkeit und die geht so ......

    Man nehme ein Schild und auf dem steht

    Achtung hier wurde frisch gespritzt

    WarnAufkl3_AF_5.jpg
    das hilft........bei mir fragen alle

    gruß Otto
     
  • Bei mir fragen auch alle und ich bin froh wenn sie uns Tomaten abnehmen, da ich gar keine esse und mein Mann auch nur in Maßen.
    Obwohl wir jedes Jahr nur drei Pflanzen auf der Terrasse haben, sind es zur Haupterntezeit (wie jetzt) für ihn zuviele.

    Was ich nicht mag ist, wenn (kleine) Kinder dabeigehen, diese haben mir schon ganze Triebe abgerissen, da sie einfach noch nicht das Fingerspitzengefühl dafür haben.
    Wenn also kleine Kinder mitkommen, pflück ich vorher eine Schüssel voll und stell sie auf den Tisch.
     
    Von meinen Bekannten und Familie macht es zum Glück keine , nicht mal Nichten und Neffen .
    Auch die kleinste ( 1 1/2 ) wird von ihrer Mami ermahnt .

    Die welche ich eher und meistens zurecht weisen muss sind vom Nachbargarten .
    Da wurde dem Kleinen noch gesagt : " Schau mal da hats Beeren " .

    Im Gegenzug machte ich dem Kleinen wie den Eltern mit gehobenem Zeigefinger klar , das die nicht für sie sind .
    Wer fragt darf haben , wer klaut lernt mich kennen :grins:

    Ich finde es schon unverschämt wenn man am Garten vorbei läuft , stehen bleibt und über den Zaun die Himbeeren klaut :mad: und das mit den Kindern .
    Gute Vorbilder ......
     
    Ich finde es schon unverschämt wenn man am Garten vorbei läuft , stehen bleibt und über den Zaun die Himbeeren klaut
    icon_mad.gif
    und das mit den Kindern .
    Gute Vorbilder ......
    Alles liebe
    Peti

    Tun sie bei uns. Nach einigen Jahren zugucken hab ich mich innerlich arrangiert: Wer keine Himbeerranken abreißt, darf mopsen. Die mit dem Eimerchen werden aber ausgeschimpft und verscheucht.
    :grins:

    Zur ursprünglichen Frage: JA. Stört mich. Wer fragt, kriegt. Alle anderen kriegen maximal Schelte.
     
    bei unseren verwandten und auch freunden pflegt man zu fragen wenn man etwas möchte. selbst die zwerge gehen erst zu den eltern und fragen ob sie das oder das dürfen. das halte ich persönlich auch für selbstverständlich.
    allerdings kommt bei uns als antwort nie ein nein. wenn das obst oder gemüse reif ist können sie so viel nehmen wie sie mögen. bisher ist immer was für uns übrig geblieben.
    und ja, ich finde es toll wenn anderen unser "selbstangebautes" schmeckt.
     
  • Ich hatte das in diesem Jahr auch mit einer Bekannten - seit Tagen freuten wir uns auf unser erstes Tomatenbrot... dann kam der Besuch und die Frau ging durch den Garten ich zeigte hier und da was da steht - um die Ecke war eine Pflanze vom Wind umgefallen - ich heb sie auf und in der Zeit ist die Frau zielsicher zu der einzigen Tomatenpflanze (von 130) die rote Früchte hat und meinte die wären reif und müssten ab ....

    Ich hab noch gerufen, "nein - die muss noch" aber sie hatte schon gepflückt, schaut mich verwirrt an und fragt "die ist doch reif, warum kann man die denn nicht essen?" weg war sie - unsere erste reife und ich war stinkig :d

    vorher hatte sie auch schon an den Erbsen gerissen, und eine Schote abgerissen - ich anschließend fast beschwert, das da noch nichts drin war...

    Nun ja - in diesem Jahr war sie noch nicht wieder im Garten:-P

    Ich finde es unmöglich - ich geben gern, aber bitte was ich aussuche.... oder zumindest kann man vorher fragen....
     
  • Haarsträubend!:mad:
    Zuerst dachte ich, ich wär wohl ein wenig überempfindlich.
    Als mein hinterer Nachbar mit zwei Kindern zuzog, war es eine seiner ersten Handlungen, die Beerensträucher und den Kirschbaum, den der Vorgänger gepflanzt hatte, niederzumachen.
    Und als die Kinder dann im Sommer unsere beiden Johannisbeerbüsche sahen, war es auch schon passiert. Obwohl die nicht an der Gartengrenze stehen, wurde dort eifrig geerntet.
    Die anwesenden Eltern und Verwandten der zwei hat das so gar nicht interessiert. Es störte auch nicht weiter, als jemand von uns das Geschehen aus dem Fenster beobachtet hatte.
    Und auf eine freundliche Ansprache meinerseite an den Erziehungsberechtigten gerichtet, kam die Antwort-es sind doch nur Kinder und ich solle mich nicht bescheißen.
     
    He, das war vor 4 Jahren. Da dachte ich doch noch, ich hätt es mit Menschen zu tun. Dieser Meinung bin ich nun nicht mehr, demzufolge rede ich jetzt auch wie mit nem Rindviech.
    Die Zeiten haben sich eben geändert.
     
    Also mit Rindviechern rede ich lieber als mit so manchen meiner Artgenossen :grins:
    sind doch nur Kinder und ich solle mich nicht bescheißen.
    Das ist so ein Satz mit welchem ich oft Probleme habe , denn genau die Eltern vergessen das "die Kinder" mal gross werden und mit dieser Auffassung wie sie es lernten , überall anecken werden.

    Ich sehe das bei einem Mitstudenten meines Sohnes.
    Ist dieser bei meinem Sohn zuhause bedient er sich ohne fragen sogar am Kühlschrank oder an der Vorratskammer .
    Er kennt es nicht anders und wird mittlerweile von vielen nicht mehr eingeladen.


    In unserem Garten gebe ich gerne Beeren ab und für die Kleinen meiner Mitpächter gibt's auch mal ein Bonbon oder Apfel von Tante Peti :D
    Aber sobald sich jemand bedient ohne zu fragen gibt's ein paar auf die Tatzen und ich wechsle den Ton.
     
    Hallo zusammen,

    meine bescheidener Meinung nach, ist es eine Frage der Erziehung und des Anstandes von den Eltern, so wie die Eltern erzogen wurden, so sind/werden dann ihr Kinder erzogen .

    Unserem Jonas habe ich am Anfang unserer Gartenzeit gesagt:
    "Jonas du darfst alles essen, was im Garten wächst, AAAber vorher fragen, denn es gibt Sachen, die noch nicht reif sind und wenn man sie isst, bekommt man ganz viel Bauchweh."

    Heute noch, nach 6 Jahren, frägt er:
    "Opa kann/darf ich das essen?"
    Bei den total ungesunden Tomaten, macht er ein gaaaaanz großen Bogen :rolleyes:

    Wenn ich mal mit ihm zu unserem Nachbar gehe um ein Apfel zu ernten, ist er ganz verstört, dass ich so einfach hingehe und den Apfel abmache.
    "Opa, das darfst du nicht machen!"
    "Doch Jonas das darf ich, der Herr Nachbar hat es mir erlaubt, wann immer ich möchte, darf ich mir was holen."
    Als mal der Nachbar zufällig da zu kam, habe ich ihm es gesagt, was Jonas sagt:
    "Jonas, dein Opa darf das, denn ich habe es ihm erlaubt."

    Nun war er beruhigt, aber Jonas geht immer noch nicht ohne mich zum Nachbar in den Garten.

    Fazit:
    Fremde haben in meinem Garten ohne Erlaubnis kein Ernterecht!
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Da gebe ich dir voll recht .
    Schon wir lernten es zuhause und gaben es unseren Kindern weiter .
    Das gilt auch für das " alles anfassen müssen " .
    Mein Sohn lernte mit den Augen zu schauen und nicht mit den Händen , wie wir auch :)
     


    Klar kochen die Emotionen mancher Zwergis hoch, verständlich,
    aber einfach drüberstürzen, ohne vorher zu fragen, finde ich
    auch nicht so toll. Wenn eine Horde angedüst kommt
    und gern naschen möchte, habe ich ein Körbchen mit Tomis & Co gefüllt.
    Die freuen sich riesig darüber, 8), es wird ziemlich gejubelt.
    Woher sollen es die ´Zwerglein wissen, wenn die Erwachsenen
    oft nicht in der Lage sind, ein bisschen Grundwissen zu vermitteln.
     
    Zuletzt bearbeitet:


    Klar kochen die Emotionen mancher Zwergis hoch, verständlich,
    aber einfach drüberstürzen, ohne vorher zu fragen, finde ich
    auch nicht so toll. Wenn eine Horde angedüst kommt
    und gern naschen möchte, habe ich ein Körbchen mit Tomis & Co gefüllt.
    Die freuen sich riesig darüber, 8), es wird ziemlich gejubelt.


    :confused::confused::confused:



    Woher sollen es die ´Zwerglein wissen, wenn die Erwachsenen
    oft nicht in der Lage sind, ein bisschen Grundwissen zu vermitteln.

    Man muss schon den gesamten Thread gelesen haben, um herauszufinden,
    was "Zwergis"", "Zwergleins" und "Tomis" sind.
    Danke für dieses vermittelte Grundwissen, Lavendula. :grins:

    Und wenn dann so einige bestimmte Leute incl. deren Kinder, die öfter mal zu Besuch sind, sich nach jedem Kommen erstmal auf die Tomatenpflanzen stürzen und sich bedienen

    Ich würde mir solche Leute incl. deren Kinder, die öfter mal zu Besuch sind,
    sich nach jedem Kommen erstmal auf die Tomatenpflanzen stürzen und sich bedienen,
    nicht wieder einladen.
     
  • Zurück
    Oben Unten