Gartenhaus planen

Emma79

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05. Jan. 2013
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Hallo,
ich plane zur Zeit den Bau eines Wochenendhauses auf dem Grundstück meiner Eltern (ca. 2000qm). Für die Besuche an Wochenenden oder in der Ferien mit meiner 3jährigen Tochter möchte ich mir ein eigenes kleines Reich schaffen. Bitte um Euere Meinungen und Tips zur Realisierung:
Idee: Blockbohlenhaus (mit Terrasse) mit 70mm Wandstärke (für Übernachtungen im Winter ausreichend oder auch weniger ok?), Nutzfläche ca. 40qm, Wohnraum, WC mit Dusche + Infrarotkabine (evtl. sep. Raum?), 2 Schlafzimmer je 6qm, bisherige Preisvergleiche im Internet bewegen sich zwischen 11 und 12.000 Euro ohne Zubehör und Aufbau (möchte aufbauen lassen)
zusätzliche Kosten für
Wasserinstallation und WC/Infrarotkabine
Architekt
Fundament
Baugenehmigung
Elektroinstallation
es ist keine richtige Küche geplant (nur Kühlschrank, Mikrowelle + evtl. Herdplatte)
Heizung: Infrarot oder Alternative? Wegen der immer weiter steigenden Stromkosten habe ich an Sonnenenergie auf dem Dach gedacht. Ich weiß nicht ob sowas realistisch ist
Habe ich bei meinen Überlegungen etwas vergessen bzw. könnte mir jemand sagen, wie hoch die zusätzlichen Kosten in etwa ausfallen können (ich weiß, das ist sehr schwer aber es geht mir wirklich nur um einen Richtwert). Ich plane keine besonders hochwertige Ausstattung, erstmal nur ein Mindestmaß was man braucht damit man es im Winter warm hat, schlafen und sich ab und an zurückziehen kann.
Danke schon im voraus für Euere Antworten!

Emma
 
  • Hallo Emma,
    da hast Du Dir viel vorgenommen.

    Wir haben 1979 ein Wochenendhaus gebaut, anfangs auf Pachtland, in den neunziger Jahren das Land gekauft.
    Das Grundstück befindet sich in traumhafter Lage - im Außenbereich, umgeben von Wald und Flur, im Gebirge, herrliche Aussicht, total ruhig. Wir möchten es nicht missen. Aber heute würde ich anders entscheiden.

    Wir haben einen Fertigteilbungalow gebaut, knapp 40 m². Unsere zweite Wohnung.
    Unser Hauptwohnsitz war bis 1999 in der nächstgrößeren Stadt. Bis zum besagten Wochenendgrundstück waren es 25 km, bis zur Arbeit nur ein paar km. Die Kinder konnten die schulischen sowie die Freizeiteinrichtungen zu Fuß erreichen.
    Vom Montag bis Freitag lebten wir in der Stadt, am Wochenende auf dem Land.
    Es war sehr schön, aber auch sehr stressig.
    Bis Freitagabend musste ich die Wäsche und unsere 4-Raum-Wohnung in Ordnung halten. Dazu Vollzeit arbeiten und Kinder. Freitagabend ging es in den Garten. Dort ging es weiter. Unkraut jäten, Rasen mähen, Zweitwohnung in Ordnung halten.
    Sonntagabend ging es zurück in die Stadt. Und Montagfrüh wieder auf Arbeit bzw. in die Schule.
    Ich als Mutter war immer auf der Flucht, denn schließlich musste überall Ordnung herrschen.
    Inzwischen ist es etwas entspannter. Unsere Kinder sind aus dem Haus, wir haben uns ein Reihenhaus am Stadtrand gekauft, bis zum Wochenendgrundstück sind es nur noch 13 km und wir sind im Ruhestand.

    Zum Bungalow. Ganz wichtig ist eine ordentliche Küche, in welcher man ordentlich kochen kann und die ganze Familie gemütlich essen kann.

    Bei der ganzen Sache musst Du bedenken, dass Du dann zwei Haushalte hast, die in Ordnung gehalten werden müssen. Und dazu Garten. Und wahrscheinlich noch arbeiten und Kinder groß ziehen.

    Wenn ich heute noch einmal neu anfangen könnte, würde ich mich anders entscheiden.

    Frage: warum kannst Du auf dem Grundstück kein Eigenheim bauen und dort hinziehen?
    Das Geld wäre vielleicht besser angelegt.

    Ich wünsche Dir trotzdem viel Freude bei Deinem Vorhaben.

    TineB.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo Tine,
    danke für Deine Antwort.
    Meine Gründe möchte ich Dir gern nennen:
    1. Ich kann mir kein Massivhaus leisten, habe nicht das entsprechende Einkommen und bin auch kein Mensch, der sich in die Abhängigkeit einer Bank begeben möchte (mal abgesehen davon, dass mir eine Bank zur Zeit auch kein Geld geben würde)
    2. Das Gründstück meiner Eltern wäre groß genug für einen richtigen Wohnsitz, aber das Dorf ist so klein (nur 200 Einwohner); dort würde ich mich nicht wohl fühlen. Es gibt weder Bäcker noch Metzger, noch sonst irgendwas. Außerdem bin ich ganz froh mir meinen nötigen Abstand zu meinen Eltern gönnen zu können.

    Da ich sowieso ein bis zweimal pro Woche bei meinen Eltern bin, weil meine Tochter sehr an Oma und Opa hängt und an ihren Hühnern und Hasen war eben meine Überlegung dort eine eigene Wohn- und Übernachtungsmöglichkeit zu haben. Haushalt hätte ich dort nicht viel zu machen. Wäsche waschen könnte auch notfalls die Oma und kochen tut sie sowieso wenn wir da sind. Ich habe nicht vor in den nächsten Jahren wieder Vollzeit arbeiten zu gehen (meine Tocher ist drei) Mein Kind ist mir wichtiger. Somit fällt etwas vom Stress den man als Vollzeitarbeitender hätte weg. Hin und Herfahren tun wir schon seit meine Tochter ein Jahr alt ist. Wir haben also Erfahrung darin. Die Großeltern wohnen auch nur 15 Min weg. Der Stress hält sich sehr in Grenzen.

    Dies zu den Hintergrundinfos. Nun zu der Frage: Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Da ich wie gesagt keinen Kredit aufnehmen kann und will würde mich einfach nur interessieren ob sowas für mich realisierbar wäre oder nicht. Muß ich mit 30.000 oder 50.000 Euro oder noch mehr rechnen? Also bei einer Größe von ca. 40qm kalkuliere ich momentan mit Anschaffungskosten für das Blockhaus mit ca. 10.000-11.000 Euro. Was kommt noch alles dazu?

    VG
    Emma
     
  • Liebe Emma,
    ich will Dir Deine Träume nicht nehmen, aber....

    Bei uns in der Nachbarschaft (ebenfalls Außenbereich) hat sich 2011 folgendes ergeben:
    Eine junge Familie hat vom Großvater einen Bungalow geerbt. Der Bungalow ist 40 Jahre alt, unterkellert, Wasser und Strom liegen an, sickerlose kleine Klo-Grube vorhanden.
    2011 sollte das Dach erneuert werden. Also Auftrag an ortsansässige Dachdeckerfirma erteilt.
    Arbeiter kamen und begannen mit dem Abriss des alten Daches. Plötzlich gaben die Seitenwände nach. Was nun?
    Bungalow musste bis auf eine Wand abgerissen werden. Wiederaufbau in der gleichen Form, damit keine Baugenehmigung erforderlich war.
    Was der Neubau gekostet hat, weiß ich nicht. Mir hat nur mal die Familie erzählt, dass dieser Bau nicht geplant war und sie 50.000 € Kredit aufnehmen musste.
    Und dabei lag Wasser und Strom schon an und die Klärgrube konnte genutzt werden. Fundament konnte das alte verwendet werden.

    Wenn Du 40 m² groß bauen willst und das Gartenhaus im Winter nutzen willst, musst Du Dich auf eine höhere 5stellige Zahl einrichten.
    Du brauchst bei der Größe einen eigenen Strom- und Wasseranschluss und eine biologische Kläranlage. Einfach eine Strippe ziehen, macht die Energieversorgung nicht lange mit. Und eine Baugenehmigung wird Dir nur erteilt, wenn das Grundstück auf Deinen Namen steht. Nur der Grundstückseigentümer darf Bauherr sein.

    Du schreibst, dass Du ein sehr enges Verhältnis zu Deinen Eltern hast, Du und Deine Familie sich viel bei ihnen aufhalten.
    Warum baust Du dann nicht ein kleines Gartenhaus mit einer Übernachtungsmöglichkeit? Bei schönen Wetter im Sommer kannst Du dort mal übernachten, essen bei den Eltern.
    Du solltest mal bei der Gemeinde nachfragen, bis zu welcher Größe Du ein Gartenhaus ohne Baugenehmigung bauen kannst.

    Ich wünschte Dir ja, dass Dein Traum in Erfüllung ginge, aber dazu brauchst Du viel, viel Geld.
    Schlaf mal drüber.
    Lass von Dir hören.

    TineB.
     
  • Für ein Haus in der gewünschten Größe wird je nach Bundesland ggf. eine Baugenehmigung fällig werden, die könnte je nach lokaler Regelung und Bauordnung des Bundeslandes wegen Lage im Außenbereich schon eine erste Hürde darstellen. Da würde ich mich aber erstmal vorsichtig informieren, bevor ein Architekt hinzugezogen wird.

    Da Du das Haus ja nicht selber bauen, sondern aufbauen lassen willst, musst Du erst mal eine Firma finden, die sich bereit erklärt, ein Billigblockhaus aus dem Internet aufzubauen, schließlich geht es da auch um Gewährleistung. Eine Zimmererfirma wird mit Sicherheit ein Vielfaches des Materialpreises kosten, und dann ist noch kein WC/Dusche etc. installiert. Oder Du holst Dir Miethandwerker über MyHammer o.ä., da habe ich aber keine Ahnung, wie die Preise sind, muss wahrscheinlich verhandelt werden. Wenn man selber keine Bauerfahrung als Bauherr hat, ist die eigene Position allerdings auch nicht optimal. Oft sind "Kleinigkeiten" wie Bitumenmaterial für die Dachdeckung, Holzschutzfarbe, Dichtungsmasse und selbst die notwendigen Schrauben nicht im Bausatzpreis enthalten, das muss außer dem sonstigen Installationsmaterial auch bedacht werden.

    Was für den Holzbau gilt, kann auch für die anderen Gewerke, angefangen mit der Bodenplatte, übernommen werden: Material, auch in sehr guter Qualität, bekommt man dank Internet oder Baustofffachhandelsfirmen (keine normalen Baumärkte) sehr günstig, professionelle Ausrüstung kann man mieten, der Gesamtpreis des Hauses steht und fällt allerdings mit dem Anteil an Eigenleistung, ansonsten ist der schon erwähnte höhere (!) fünfstellige Betrag garantiert.

    Zum Heizen würde ich zur Unterstützung auf jeden Fall einen einfachen Kaminofen nehmen. Mit Solarstrom gibt es derzeit keine sinnvolle Heizmöglichkeit, und Solarthermie erfordert eine umfangreiche Heizungsanlage.
    Ob Infrarot als Alleinheizung sinnvoll und vor allem bezahlbar ist, dazu streiten sich Experten (Suchtipp im Fachwerk.de Forum...), ich würde nicht alles auf diese Karte setzen.

    Da Ihr auch später, wenn die Hütte dann mal steht, oft genug irgendwelche handwerklichen Arbeiten dran machen müsst, kann es nicht schaden, sich von vorneherein darauf einzustellen, wenn man Geld sparen will oder muss.

    Genaue Komplettpreise, erst recht Verbindliche, wird Dir hier im Forum niemand, der seriös ist, nennen können, denn dazu musst Du konkrete Angebote vor Ort einholen.

    Mein Tipp: Informieren! Es gibt zu dem Thema sehr gute Bücher, z.B. aus dem Ökobuch-Verlag, Abchecken, was man selber realistisch schaffen kann, herumhören im Verwandten- und Bekanntenkreis, wer günstig bestimmte Arbeiten machen kann oder jemanden kennt...

    Alternative zum Blockbohlenhaus: Selber "mauern" aus Ytong-Steinen!
    Die Blöcke sind recht preisgünstig und auch von Laien gut zu verarbeiten. Wenn man bestimmte Basics beachtet, haben sie ein sehr gutes Wärmedämmverhalten und lassen sich nachher innen wie außen mit Holz verkleiden. Hier hat man dann natürlich eine viel größere Auswahl an hochwertigen Hölzern als beim einfachen Blockbohlenhaus. Setzt natürlich voraus, dass man entweder weiß, was man tut, oder jemanden dafür an der Hand hat.

    P.S.:
    Wenn ich die Sache mit dem auseinanderfallenden Bungalow lese, frage ich mich, warum die Dachdeckerfirma nicht gesehen hat, dass kein Ringanker vorhanden war, als sie das Flachdach, also die statisch wirksame Scheibe entfernten? Kann es sein, dass die Dachdeckerfirma nur aus dem Grund nicht vor Gericht gezerrt wurde, weil die ganze Aktion schwarz und ohne Baugenehmigung erfolgte? Üblicherweise wird für die Dacherneuerung eine statische Neuberechnung vorausgesetzt und die wiederum erfordert eine Baugenehmigung, genau wie die Neuerrichtung des Gebäudes nach dem Einsturz, denn es wurden ja nicht gerade unerhebliche Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen.
     
    Das war mit Sicherheit kein Schwarzbau. Zum Schluss waren einige Handwerker aus dem Dorf beteiligt.
    Was die Dachdeckerfirma betrifft, so war es eine sehr erfahrene Firma mit einem sehr guten Ruf.
    Warum.... kann ich nicht beurteilen.
    Und übrigens waren die anderen auch nicht blöd.

    Zum Thema: Selber bauen......
    Da muss man auch die entsprechenden Kenntnisse (Bücher reichen nicht immer aus), handwerkliches Geschick, Erfahrung und Zeit haben. Ich kenne viele Fälle, die alles selber bringen (bringen wollen).... Machmal wird auch Pfusch draus. Da sackt dann der Boden unter dem Wintergarten weg.... Da läuft das Regenwasser auf der Terrasse in die falsche Richtung....
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Unser HolzBlockHaus (1997 13.000 DM ein Schnäppchen die haben damals meist 26.000 DM gekostet) ist 27m² groß, auch im Winter trotz nur 44 mm Wandstärke ist da nie Frost drin. Insofern ist eine Heizung sofern ihr nicht vorhabt, da zu überwintern sinnlos, denn kaum jemand schläft warm. Und ein Holzhaus heitzt sich bei Sonne Extrem auf. Ich muss im Sommer immer ein Fenster aufhaben, sonst bleibt einem darin die Luft weg.

    Aufgebaut haben wir es allein. Und es hat sogar das Umsetzen mit dem Kran überstanden, denn wir haben 12 Jahre danach auch erst ein EFH gebaut.
    Es steht jetzt auf vier Handaufgeschütteten Schuttgräben falsch rum, also nach oben, die sind lediglich mit Rasenkantensteinen abgedeckt. Heisst es hat nur den 19mm Holzboden, kein Fundament und es steht da seit 7 Jahren.

    Wir hatten ein Chemoklo, das wir, wenn es voll war vergraben haben, kein Wasser, das haben wir damals (aus Kostengründen ohne Auto) im Handwagen mit 5 Liter Saftflaschen mitgenommen. Grillen kann man trotzdem. Salat kann man auch zu Hause machen. Abgewaschen hab ich in einer Weissblechschüssel die nach dem Grillen auf dem Grill stand, das Wasser ist dann kochend heiss.

    Weil ein Wasser und Abwasseranschluss hätte mehr als das Haus gekostet. Weil es die nur für EFH gibt, nicht in kleiner kostengünstiger Ausführung für solche Wochenendhäuser.

    Wenn du noch was wissen willst gerne.

    Liebe Grüße Suse
     

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    Hallo Suse,
    danke für Deine interessante Antwort. Ich würde gern mehr darüber erfahren. Ich habe schon vermutet, dass die Kosten für Wasser/Abwasser, Strom etc. recht hoch werden könnten. Wie Ihr die Sache gelöst habt könnte auch bei mir funktionieren. Meine Eltern haben ja ein kleines Häuschen mit allem drin, es geht mir lediglich darum, dass ich einfach zum Schlafen mein eigenes "Reich" haben möchte und einfach um mich auch mal zurückzuziehen. Wie sieht das mit dem "Klo" genau aus und wie macht Ihr das mit Waschen, Schlafen etc? Ein eigener Schlafraum für meine Tochter wäre schon nicht schlecht weil sie einen sehr leichten Schlaf hat. Ich glaube bei uns sind 60 Kubik erlaubt ohne Genehmigung. Worauf muss ich noch achten außer auf die Größe, dass es auch ohne Genehmigung geht. Damit die Sache erschwinglich bleibt wird es wohl drauf hinauslaufen. Habt Ihr also gar keine Heizung drin?
    Bin schon gespannt auf Deine Antwort
    Emma
     
    Wenn Ihr einen kooperativen Elektriker kennt, der Euch die Anschlüsse macht, ist es kein Problem, ein Erdkabel 'rüber zu legen und in das Gartenhaus einen eigenen Zähler mit FI-Schutzschalter zu installieren.

    Falls die baulichen Gegebenheiten es zulassen, gilt Ähnliches auch für Wasser/Abwasser.

    Richtig gemacht gibt es da keine Kapazitätsprobleme, Ihr müsst Euch nur mit den Eltern einig werden, was aber mit extra Wasser-/Stromzähler kein Problem sein dürfte.

    Kabel, Rohre (z.B. moderne Verbundrohre mit Eurokonus-Verbindungen), Zähler und Schalt-/Verteilerkästen kosten nicht die Welt, buddeln und nach Absprache und Planung mit Elektriker/Haustechniker Strippen ziehen und Rohre verlegen müsst Ihr selber, der Profi macht dann nur noch den Anschluss an sich.

    Das ist dann schon 'was anderes als Chemieklo vergraben…

    Meine Buchtipps betrafen in erster Linie Anregungen und Ideen für so ein Haus.
    Natürlich kann man sich bauliche Fertigkeiten nicht nur anlesen, man muss auch ein gewisses Händchen dafür haben und Erfahrung schadet auch nicht, erlangt man aber sehr schnell. Wenn man unsicher ist, geht natürlich nix über Helfer vom Fach. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, da wurden nicht nur Garagen, sondern komplette Wohnanbauten ans Elternhaus (für die Jungfamilie) in Nachbarschaftshilfe hochgezogen, jede/r hat mitgeholfen, natürlich gab es immer einen gelernten Maurer/Zimmermann dabei, damit das Ganze nicht einstürzt, aber ansonsten?

    Was die Heizung angeht: Zwischen frostfrei und übernachtungsgeeignet liegen Welten, abgesehen davon hilft möglichst viel Masse (hier Holzdicke) auch gegen sommerliche Hitze, gilt allerdings vor allem fürs Dach. Soweit ich es verstanden habe, wollt Ihr dort zwar nicht überwintern, aber vielleicht durchaus mal im Winter übernachten. Also ist eine ordentliche Wandstärke auf jeden Fall okay, selbst die 70mm gelten "unter Fachleuten" als nicht wirklich viel. In diesem Sinne kann ich auf jeden Fall auch nur zu einem ordentlichen Bodenaufbau, am besten mit Perimeterdämmung, raten.

    Ein Blockbohlenhaus für immerhin dann doch an die 12.000 € Startsumme sollte dann auch auf eine solide Basis gestellt werden und einen Basiskomfort bieten, der jenseits von Provisorien liegt.

    Man muss ja nicht zwingend alles schon sofort machen lassen, vielleicht finden sich die geeigneten Helfer ja erst nach einer gewissen Zeit.

    Es nutzt aber nichts, sich jetzt nur die Sachen 'rauszupicken, die gerade gut schmecken, also alles easy erscheinen lassen, denn für so ein Gartenhaus "light", da würde auch so eine Ponderosa-Hütte für 2000-3000€ vom Baumarkt reichen.
     
    Danke, für die vielen Hinweise. Da ich von sowas wirklich keine Ahnung habe, bin ich über jeden Erfahrungsbericht dankbar. Genau darüber mache ich mir Gedanken: Was ist das Minimun, das es braucht um vernünftig "wohnen" zu können. Den ganzen Winter werde ich darin nicht verbringen, zumindest vorerst nicht. Aber wenn man die wirtschaftliche Situation betrachtet wäre es natürlich ein schöner Gedanke, sich etwas geschaffen zu haben, das einen etwas unabhängiger macht. Wenn man z.B. arbeitslos wird, oder sich seine Wohnung nicht mehr leisten kann. Wäre es denn möglich, ein Gartenhaus so zu planen und einzurichten, dass man nicht gleich ein Vermögen dafür ausgeben muss und trotzdem flexibel zu sein, falls man es doch einmal länger nutzen möchte (wie eben in solchen Krisensituationen). Das Haus meiner Eltern ist leider zu klein und auch viel zu alt für solche Situationen. Ich hätte ehrlich gesagt Angst, darin noch länger zu leben. Aber das ist die Sache meiner Eltern und meinen Vater kann man sowieso sehr schwer zu einer Veränderung bewegen. Das mit dem Gartenhaus wird schon schwierig genug werden. Deshalb wäre möglichst wenig Aufwand (nicht nur was die Kosten betrifft) sehr angebracht. Das mit dem "nach und nach" hab ich mir auch schon überlegt. Wie könnte das dann konkret aussehen? Und womit müsste ich für den Anfang dann rechnen? Damit meine ich keine genau Eurosumme sondern ob es 50.000 Euro oder sogar mehr wäre, denn dann kann ich die Sache ganz vergessen. Die Sache mit dem Chemieklo und kein Warmwasser klingt zwar nicht sehr komfortabel, aber ich kann ein sehr genügsamer Mensch sein. Strom müsste halt schon sein, aber ich glaube das wäre jetzt nicht ein soo großer Posten. Meine Eltern haben bereits eine Scheune, wo sie auch Strom drin haben. Das hat sicherlich nicht soviel gekostet.
    Freue mich auf neue Anregungen und Tips
    VG
    Emma
     
  • Strom hätte da auf dem Grundstück keiner war, ca 10.000 DM gekostet damals unabhänig vom Elektriker, das macht die Stadt. Dafür langt für Notfälle ein Generator. Kaffee brühe ich seit eh und je mit der Hand auf den haben wir bei den Feiern in der großen 2,5 Liter Thermokanne mitgenommen. Wir trinken eigentlich gar keinen Kaffee.

    Das WC Abfall von einem Tag kann ohne Chemie nur mit Essig und Wasser weggekippt werden. Wir hatten bei uns eh ein Chemoklo in der richtigen Wohnung wegen einem Salpeter verseuchten Aussenklo. Und ich bin damit aufgewachsen, das der Inhalt der Klärgrube im Herbst im Gemüsegarten vergraben wird. Meine ehemalige Hausärztin schob mein Asthma darauf, dass das nach der Wende verboten wurde.....

    Schlafen war im Sommer auf dem "Schlafboden" unmöglich, wegen der Hitze und der Raumhöhe von nur 90 cm in der mitte. Aber das Grundstück war nur 1,5 Km von unserer Wohnung weg. Luftbetten, Schlafsäcke, fertig. Waschen muss man ja nur, wenn man Wochenlang da bleibt und dafür könnte man dann auch mal heimfahren. Zum Heizen sollte ein Heizlüfter oder eine E-Platten Heizung reichen.

    Und was du vorhast im Fall von ....ist Blödsinn es gibt Harz 4 niemand muss wg. Geldmangel ins Wochenendhaus ziehen.

    Wegen der erlaubten Grenzen baurechtlich würde ich im Bürgerbüro bzw. Bauamt fragen, das kann dir hier niemand sagen. Bei uns dürfen es max. 24 m² ohne Baugenehmigung sein. Aber das was du vorhast dürfte mit einem Standart unter normal also Gebrachter Küche, Zweiplatten "herd" Wasser, abwasser, Strom Baugenehmigung Hausnummer und Strassenausbaukosten locker an die 50.000€ kommen. Wie gesagt das gibt es als Neuanschluss nicht abgespeckt. Oder natürlich schwarz bei deinen Eltern angeschlossen.
    Wie gesagt unsers war ein Schnäppchen und gar nicht zum längeren übernachten gedacht, weswegen die Wandstärke von 44mm völlig ausreicht.

    Kaum ein größeres Holzhaus hat mehr als deine gewollten 7 cm. Nicht mal echte Wohnträume. Die haben dann aber Ziegel die das Klima im Haus explizied beeinflussen. Ich hab ja nur Bitumschindeln drauf. Und wir haben wie gesagt 12 Jahre gesucht. Und uns hunderte Häuser angesehen.

    Das alle sagen, sowas gehört auf ein Betonfundament, weiss ich natürlich, aber was alle sagen, geht immer einfach und preiswerter. Und der Boden muss ja um Feuchtigkeit abzuhalten, eh freischweben. Wir stehen z.B. auf einem ehemaligen Tagebruch für Strassenschotter, Ein Keller müsste gesprengt werden..... Die Stadtwerke haben uns den Abraum für den Graben zum Haus sogar bezahlt um ihn mitnehmen zu können. Das sollte jedes Fundament für solche Leichtgebäude (4T) ersetzen.

    Liebe Grüße Suse
     
  • Natürlich geht auch ein Schotterfundament, aber eine ordentliche Gründung, mit Schichtung und Verdichtung, ist kaum weniger aufwändig als eine einfache Bodenplatte. Ein paar qm XPS zur Bodendämmung und als Frostschürze kosten max einige Hunderter extra, erhöhen aber den Gebrauchswert des Holzhauses ungemein, denn dann ist so eine Hütte auch winterfest.

    In der Nachkriegszeit haben die Leute teilweise Jahre in Gartenlauben gelebt, weil die Städte zerbombt waren, da hätte jedes halbherzige Provisorium nach kurzer Zeit zum Lagerkoller geführt.

    Natürlich kann man sich eine ziemlich exakte Aufstellung der Materialkosten machen, also:

    • Holzhaus als solches (es werden vielleicht auch "gebrauchte" Bausätze verkauft) zzgl. evtl. Transport-/Anlieferungskosten.
    • Kosten für Fundament (egal ob Schotter oder isolierte Bodenplatte) inkl. Berücksichtigung der Zu- Abflüsse und Installationen
    • Elektroinstallation (Erdkabel, Schaltkasten mit Zähler, Kabel, Dosen, Schalter und Lampen etc.
    • Wasser (nur Kaltwasser): Zähler, Gartenleitung, Verbundrohre, Anschlussstücke, Waschtisch, Toilette
    • Abwasser: HT und Verbundrohre
    • Kaminofen und Schornstein/Rauchabzug
    • Empfohlen: Ton-Dachziegel für flache Dachneigung, Zusatzdeckung mit Dachlatten. Bessere Isolierung gegen Sommerhitze als mit Bitumen/Dachpape, außerdem bessere Dachdurchlüftung zur Vermeidung von Schimmelgefahr unter der Dachpappe.
    • Kleinzeug, Werkzeug (nicht zu unterschätzen, es läppert sich…)
    • Elektro-/Infrarotheizung? Ich persönlich würde davon abraten, zu teuer in Anschaffung und Wirkung, es gibt viele unseriöse Anbieter. Vor allem aber ist zu abhängig vom steigenden Strompreis.

    Voraussetzungen sind, dass die Eltern bei den Anschlüssen kooperieren und dass das Geländegefälle eine Verlegung von Abwasserrohren zum Anflanschen an den Hauptabfluss zulässt, sonst -> Hebeanlage.
    Chemieklo mag funktionieren, aber man will ja auch frisches Wasser haben und das muss irgenwo geregelt abfließen. Die Anlage einer Naturkläranlage ist dagegen sehr aufwändig und wird heutzutage, wo fast alle Orte komplett erschlossen sind, kaum noch genehmigt, also besser keine schlafenden Hunde wecken.

    Wenn man gut recherchiert, wird man fürs Material Blockhaus plus Ergänzungsbaustoffe auf deutlich unter 20.000 € kommen, ich würde sogar noch eine geeignete Innendämmung ohne Gefahr einer Holzschädigung dazu in Erwägung ziehen, es wird sich unter Garantie im Wohnwert (im Sommer kühler, im Winter wärmer) und auch im Energieverbrauch bemerkbar machen.

    Jetzt kommt der andere Punkt: Die Arbeiten/Gewerke
    Unter der Annahme, dass Du offensichtlich nicht viel selber machen kannst/willst und es offensichtlich vorerst keine Bauhelfer aus dem privaten Verwandten- oder Bekanntenkreis gibt, musst Du die übrigen Arbeiten ausschreiben, um wirklich konkrete Angebote zu bekommen. Da sich größere reguläre Firmen wohl kaum an solche Mini-Projekte heranwagen bzw. dazu herablassen, bleiben entweder nur Portale wie MyHammer oder die Suche nach Handwerkern über lokale Anzeigenblätter, Pinnwände, wie es sie oft in großen Supermärkten gibt und natürlich herumhören (Eltern, Nachbarn, Dorfkneipe…).

    Ich würde es allerdings nicht überstürzen, sondern erstmal auf allen Kanälen recherchieren, vielleicht mal ein paar ähnliche Häuser begutachten. Es gibt viele Ferienparks, wo Blockhäuser dieser Art vermietet werden, vielleicht haben die Firmen, die den Verkauf von Blockhäusern organisieren (meist bedeutet das den Import der Bausätze aus Skandinavien) auch Musterausstellungen mit ausgebauten Häuschen oder können Hinweise dazu geben.

    P.S.: Den Hinweis auf HartzIV finde ich ehrlichgesagt äußerst deplaziert. Eines der höchsten Güter unserer freiheitlichen Grundordnung ist die Individualität, und da ist ein Holzhaus im Garten doch jeder zwangszugewiesenen Sozialwohnung vorzuziehen. Bei Gedanken an Zwangskollektivierung, nur um nicht zu verhungern, kommt mir das Kotzen, sorry!
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Emma, hast Du mal an einen gebrauchten Wohnwagen gedacht?

    Der Kaufpreis wären auch die Kosten, Wasser und Heizung (Gas) sind drin, isoliert wäre er auch. Stromversorgung könnte man mit einem Kabel von Haus Deiner Eltern erhalten. Das Chemieklo könntest Du sicherlich bei ihnen ins Klo kippen ( das geht eigentlich problemlos).

    Fundament würde entfallen.

    Genehmigung? Wenn man ein Holzhaus hinstellen darf, was spricht dann gegen einen Wohnwagen? Naja, Gesetze sind nicht immer logisch.

    Guck mal bei mobile.de

    Viele Grüße,
    Heike
     
    Danke für Euere Tips. Mich würde nun interessieren, wie ich die Sache jetzt am besten angehe. Brauche ich grundsätzlich einen Architekten oder kann man das Ganze erstmal selbst planen? Von der Kooperation meiner Eltern gehe ich aus. Da sie sehr an ihrer Enkeltochter hängen, werden sie mich sicher unterstützen was die Anschlüsse etc. betrifft. Einen Elektriker haben wir im Bekanntenkreis, alles andere müsste fremd vergeben werden.
    Folgende Hütte habe ich mir jetzt mal im Internet rausgesucht:



    Artikelbeschreibung:
    • Außenmaß : 530 x 790 cm
    • Sockelmaß : 510 x 770 cm
    • Seitenwandhöhe : ca. 219 cm
    • Gesamthöhe : ca. 274 cm
    • Nutzfläche : ca. 27,9 m² + 10 m² Terrasse
    • 1x Leimholz Außentür : ca. 142 x 195 cm
    • 2x Vollholz Innentüren : ca. 84 x 195 cm
    • 1x DK-Einzelfenster : ca. 76,5 x 99 cm
    • 4x DK-Doppelfenster : ca. 153 x 99 cm
    • Wandstärke : 70 mm
    Im Lieferumfang enthalten:
    • 28mm Massivholzfußboden aus Nut- und Federbrettern inkl. Fußleisten
    • Massivholzdach aus Nut- und Federbrettern
    • alle Blockbohlen mit 4-fach Eckausfräsung (wind- u. regendicht)
    • Verglasung bei Fenstern aus Isoglas
    • hochwertige Dreh-Kippfenster mit Einhand-Dreh/Kipp-Beschlägen
    • hochwertige Türen mit Leimholzrahmen
    • hochwertige Edelstahl-Türschwelle
    • imprägnierte Fundamenthölzer
    • Schloss,Drückergarnitur, Montagematerial & Montageplan
    • Lieferung inkl. Dachpappe
    • Lieferung in natur ohne Farbbehandlung
    Das Gartenhäuschen verfügt über einen Wohn- und einen Schlafraum und über ein WC. Dürfte für meine bescheidenen Ansprüche ausreichend sein. Über die Infrarotheizung habe ich nachgedacht, weil eine Kaminlösung ja wieder eine Genehmigung erfordert, Kaminkehrer prüft regelmäßig etc. Infrarot wäre zudem wartungsfrei und allergikergeeignet. Kommt das wirklich so teuer? Was gäbe es als Alternative, wenn Kamin und Gas ausgeschlossen sind?

    Dann würde mich noch interessieren, wie ich meine Frage dem Bauamt gegenüber formuliere. Ich möchte natürlich keine "schlafenden Hunde wecken". So unverbindlich wie möglich, aber trotzdem informativ genug, um besser planen zu können. An wen wende ich mich als Erstes? Sorry, dass ich so viele Fragen habe. Weiß einfach nicht, wo ich zuerst anfangen soll...Was die Sache ein wenig erleichtert ist, dass ich nicht unter Zeitdruck stehe. Ich könnte mir das Häuschen im Frühjahr erstmal aufbauen lassen (oder wenn möglich mit etwas männlicher Hilfe, die ich mir noch suchen müsste auch selbst?) und alles weitere, vor allem Heizung nach und nach planen und installieren lassen. Im Sommer drin zu schlafen erstmal ohne Strom und Wasser wäre sicherlich auch denkbar. Die Idee mit dem Fundament klingt gut, obwohl ich mich da überhaupt nicht auskenne. Ich bin auch der Meinung, dass der Mensch durchaus mit wenig Komfort auskommen kann. Wie Du schon sagst, was hätten die Leute nach dem Krieg gemacht? Meine Eltern sind auch unter sehr sehr bescheidenen Voraussetzungen groß geworden und auch ich habe noch nie im Überfluß und Luxus gelebt. Ich mag es lieber bescheidener, aber dafür unabhängig. Was das Thema Hartz 4 betrifft sehe ich es genauso. Soll das eine "Alternative" sein? Also für mich nicht. Wer es mag sich "nackig" und abhängig zu machen, bitteschön. Mein Fall ist es nicht.

    Aber das ist nicht das Thema hier. Also, ich freue mich wieder über Euere Anregungen und Ideen. Ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich hinmöchte. Es gibt soviel Möglichkeiten und Lösungen. Bin mir aber sicher, dass ich mit Euerer Hilfe genau das Häuschen finden werde, das meinen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Her mit den Ideen ;-)

    VG
    Emma
     
    Hallo Heike,
    ja daran habe ich auch schon gedacht. Aber ich glaube das wäre vielleicht doch etwas beengt. Im Sommer wärs sicher kein Problem, aber im Winter wo man sich doch etwas mehr drinnen aufhält... Trotzdem, ganz ausschliessen möchte ich es dennoch nicht. Erstmal abwarten, was bei der Gartenhausvariante herauskommt. Danke für Deinen Tipp ;-)

    LG
    Emma
     
    Ans Bauamt:

    Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte in (adresse)

    ein Holzblockhaus bauen. Es hat. ..m² und ... Geschosse benötige ich dafür eine Baugenehmigung?

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Mfg...

    Emma....

    Das langt völlig. Sogar per Mail ist ja kein Bauantrag, sondern nur eine Frage
     
    Hallo Emma,

    auf jeden Fall musst Du alles mit Deinen Eltern vorher absprechen, da Du auf dessen Grund und Boden bauen willst.

    Falls Du eine Baugenehmigung brauchst, ist es sowieso fraglich, ob Du diese bekommst, weil Du nicht Eigentümer des Bodens bist. So wie ich gelernt habe, gehört nach bundesdeutschem Recht Grundstück und Gebäude zusammen.

    Ich kann Dir nur ans Herz legen, gehe zur Gemeinde und sprich mit denen. Da kannst Du alle Fragen vorbringen. Ist eine kleine Mühe, die lohnt.

    Und dann würde ich nochmal über die Idee Wohnwagen nachdenken. Wäre die einfachste Lösung. Kaufen - hinstellen - fertig.

    Gruß TineB.
     
    Habe mir zwecks des Eigentümerproblems auch überlegt, dass mein Vater offiziell die Anfrage stellt. Woher das Geld für das Gartenhaus kommt, muss ja keiner wissen. Oder ich "kaufe" ihm ein Stück des Gartens ab. Dann gehört es erbrechtlich auch mir. Wohnwagen wäre wirklich einfacher, allerdings müsste er schon eine gewisse Größe haben, damit man sich nicht ständig auf die Füße tritt. Ich geh mal ein bisschen surfen... bis dann ;-)

    VG
     
    Habe mir zwecks des Eigentümerproblems auch überlegt, dass mein Vater offiziell die Anfrage stellt. Woher das Geld für das Gartenhaus kommt, muss ja keiner wissen. Oder ich "kaufe" ihm ein Stück des Gartens ab. Dann gehört es erbrechtlich auch mir.

    Dann denk lieber über eine Schenkung nach.
    Trotzdem dürften dann Notarkosten sowie Kosten für Einmessen und Markieren des neuen Grundstücks anfallen.
     
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