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Das ist jetzt mal so 'ne ganz theoretische meteorologische Frage, die da grad am frühen Morgen in meinem Hirn rumspinnt...
In der Schule hat man ja mal im Physik-Unterricht gelernt: Die Wärme steigt nach oben, die Kühle nach unten. Das hab ich zumindest gestern am Morgen, als ich mit dem Fahrrad unterwegs war gespürt: Auf den Höhen war es "okay" und in den Tallagen war es "unangenehm". Ich hatte kein Thermometer bei mir, daher nur relative Aussagen, aber man sah es auch an z.B. weißen Wiesen. Aber war das Zufall? Oder ist das Regel?
Ich hab nämlich auch im Hinterkopf die Aussage, dass sich die Wärme in den Tälern besser speichert, während sie auf den Höhen gleich fortgetragen werden (duch den Wind).
Also was denkt ihr!?
Meine Entscheidung zwecks Garten ist davon nicht abhängig, die wird wohl immer zugunsten der Tallage entschieden, weil es dort Wasser gibt.
Das Wärme steigt und Kälte sinkt stimmt tatsächlich .
Auch das sie in den Tälern gespeichert wird .
Wir durften die Erfahrung früher oft auf Wanderungen in den Bergen erleben .
Es kam dann vor als wenn man in der Waschküche sitze .
Unser Garten liegt in einer richtigen Schneise , zwischen 2 Erhöhungen .
Im Winter liegt dort immer mehr Schnee als in den Ortschaften und im Sommer kann es dort tropisch heiss werden .
Ich denke es ist egal wo Tomaten pflanzen , solange es warm genug für sie ist und natürlich nicht gerade auf einer Bergspitze statt findet
Also erstmal nimmt die Temperatur mit der Höhe ab, 1° pro 200m. Deshalb hats im Gebirge Schnee, wenn es im Tal noch grün ist. Aber ich glaub solche Berge meist Du nicht
Bei kleinen Hügeln von 200m oder so kommen da andere Einflüsse ins Spiel. Auf der Südseite ist durch den der Sonne zugewandten Winkel viel mehr Wärme als auf der Nordseite ode im Tal. Dafür ist der Hügel bei Wind exponierter. Wald schützt als Temperaturpuffer vor extremen, sowohl nach oben als auch nach unten. Wärme steigt generell nach oben, weil warme Luft leichter ist. Aber wenn ruhige Luft im Tal da bleibt und auf dem Berg wird sie im Wind weggepustet, dann ist es unten wärmer. Bei Inversionswetterlagen kann es unten eine Kaltluftschicht haben, oben eine warme.
Ich glaub das beste ist eine windgeschützte Südhanglage mit Stein, der die Wärme für die Nacht speichert. Das nennt man dann Weinberg
wenn man sich den letzten Satz meines Vorredners anschaut und annimmt dass dies die beste Variante für Tomaten wäre dann sollte auch eine Umbenennung vorgenommen werden, also Tomatenberg.
Ich denke dass nicht nur "Berg oder Tal" ausschlaggebend ist, Windschutz durch Waldflächen kann die lokale Situation ändern, aber auch die Nähe von Gewässern, die Bodenbeschaffenheit oder auch ob die Fläche innerhalb einer Ortschaft liegt oder nicht.
Eine luftige Lage mit Wind ist zur Vorbeugung der Kraut- und Braunfäule sicherlich die bessere Wahl.
Ich vermute zudem, dass ein intensiverer Geschmack der Tomatenfrüchte an einem luftig-trockenen Standort quasi nebenbei zu erzielen wäre (also weniger „verwässert“), wobei das von Berg/Tal unabhängig wäre.