Weg anlegen? Schwieriger Untergrund

FerdiWeixi

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Hallo liebe Gartenfreunde, ich habe folgendes Problem. Der Pfad von unteren zum oberen Teil meines Gartens liegt zu 90% im Schatten, da drei große Birken daneben wachsen. Ein Schattenrasen hätte hier also keine Chance.
Zudem hat der Weg ein leichtes Gefälle.
Graben kommt hier leider auch nur bedingt in Frage, da durch die Birken relativ dicht unter der Oberfläche ziemlich dicke Wurzeln verlaufen.

Im Winter oder bei Regen ist der Pfad dann nur noch eine schwammige Matschepfütze.
Also überlege ich wie ich das Problem lösen könnte.
Meine erste Idee war den Weg mit Kies aufschütten, jedoch befürchte ich das beim nächsten Dauerregen in Verbindung mit dem Gefälle der Kies weggeschwämmt wird.

Hat vielleicht noch jemand eine Idee wie ich hier einen schönen Weg gestalten könnte?

Vielen Dank und LG
 

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  • Kiesweg ist bis zu einem bestimmten Gefälle möglich, allerdings ist dazu ein Unterbau (verdichtetes Schotterbett) nötig. Ebenso eine gewisse Wölbung des Weges in der Querachse und eine seitliche Einfassung mit Ziegel oder anderen Steinen. Die Deckschicht aus Wegekies wird ebenso verdichtet. Stichwort "wassergebundene Wege".
    Einfach nur Zierkies auf den Matsch streuen wird nicht funktionieren.

    Wege aus Platten, Steinen, etc. benötigen ebenfalls einen Unterbau. Holz kommt eher weniger in Frage, das gammelt in dem schattigen, Dauerfeuchten Bereich zu schnell weg.

    Das einfachste und am leichtesten zu realisierende ist ein Weg mit einzelnen Trittplatten. Das muss ja nicht der verschrieene Waschbeton sein, Trittplatten aus einzelnen, grossen Natursteinen sehen gut aus. Sind allerdings nicht befahrbar (Fahrräder, Schubkarre, etc.)

    Du könntest mal eine Probegrabung machen, um festzustellen, ob die Birken in dem Bereich überhaupt direkt unter der Oberfläche wurzeln.
     
    Ich glaube ich würde nur flies legen, Split drauf und Platten. Große und schwere. Ab 50*50. Das ganze im Halbverband. Drückt irgendwo was, kannst du Hochnehmen und ausbessern.
     
  • Wie viel Geld und Arbeit willst Du denn investieren?

    Vielleicht tun es auch ein paar Säcke Rindenmulch. Wäre naturbelassen. Passt sich am besten der Umgebung an. Und sieht vielleicht am besten aus. Und wäre am preiswertesten und wenig arbeitsintensiv.
    Ich denke, dass bei Beton, egal in welcher Form, die Natürlichkeit des Gartens leiden würde.
     
  • Ja daran habe ich auch gedacht, allerdings wird dieser Bein den feuchten schattigen Bedingungen schnell zu Pampe. Eher noch Hackschnitzel. Diese müssten dann aber immer mindestens 1 mal jährlich, wenn nicht öfter erneuert werden denke ich.
    Also alles in allem dann auch kostspielig....
     
    Kiesweg ist bis zu einem bestimmten Gefälle möglich, allerdings ist dazu ein Unterbau (verdichtetes Schotterbett) nötig. Ebenso eine gewisse Wölbung des Weges in der Querachse und eine seitliche Einfassung mit Ziegel oder anderen Steinen. Die Deckschicht aus Wegekies wird ebenso verdichtet. Stichwort "wassergebundene Wege".
    Einfach nur Zierkies auf den Matsch streuen wird nicht funktionieren.

    Wege aus Platten, Steinen, etc. benötigen ebenfalls einen Unterbau. Holz kommt eher weniger in Frage, das gammelt in dem schattigen, Dauerfeuchten Bereich zu schnell weg.

    Das einfachste und am leichtesten zu realisierende ist ein Weg mit einzelnen Trittplatten. Das muss ja nicht der verschrieene Waschbeton sein, Trittplatten aus einzelnen, grossen Natursteinen sehen gut aus. Sind allerdings nicht befahrbar (Fahrräder, Schubkarre, etc.)

    Du könntest mal eine Probegrabung machen, um festzustellen, ob die Birken in dem Bereich überhaupt direkt unter der Oberfläche wurzeln.
    Das mit der Probegrabung ist eine gute Idee. Leider ist der Weg hoch der einzige wie ich mit der Schubkarre zum oberen Teil komme.

    Eventuell könnte ich die Platten ja irgendwie verstärken....
     
  • Eine Seite ist doch schon eine Abgrenzung. Auf der anderen Seite tut's zur Not auch eine Betonschürze...
     
    Hackschnitzel / Rindenmulch ist garantiert nicht so preisintensiv wie was mit Beton.
    Es könnte natürlich sein, dass Du davon jährlich eine neue Schicht aufbringen musst. Aber dann nicht so dick.
    Mal mal eine genaue Kostenplanung, was Dich das kosten würde.
     
    Hallo @FerdiWeixi ,
    so wie es aussieht, ist dein Garten ja recht groß und auch mit einigen Gehölzen bepflanzt.
    Ich habe einen Teil meiner Gartenwege einmalig mit Rindenmulch abgedeckt und fülle seitdem mit meinem eigenen gehäckselten Schnittgut nach, das würde sich bei dir evtl. auch anbieten.
     
    Was mich an der Hackschnitzel und Rindenmulch Geschichte stören würde... Da fällt ordentlich Laub. Das da zu entfernen wird dann reichlich schwierig...
     
  • Das Laub kannst Du mit dem Eisenbesen zusammenrechen. Und wenn ein paar Mulchteile dazwischen sind, kann man das mit der Hand entfernen.
    Und wenn ein paar Blätter liegen bleiben, geht die Welt auch nicht unter.
    Übrigens: ein Betonweg (in welcher Form auch immer) voller Laub sieht auch ungepflegt aus.
     
  • Ja, könnte sein.
    Aber man sollte sich doch mal die Frage stellen, ob immer jeder Weg zugepflastert werden muss. Einfach mal Natur Natur sein lsssen.
     
    Wie lautet denn die Antwort auf die Frage?

    "Im Winter oder bei Regen ist der Pfad dann nur noch eine schwammige Matschepfütze. Also überlege ich wie ich das Problem lösen könnte. "
     
    Ich glaube, mit gröberem Häckselgut als Untergrund könnte man das Laub einfach liegen lassen, so würde ich es zumindest machen. das ist ja dann auch keine topfebene, rutschige Oberfläche
     
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