Warum torffreie Erde? Natur und Tiere schützen!

Gerd7

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06. März 2014
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Hallo zusammen,

in den letzten Tagen bin ich über diesen Artikel gestolpert.

Dort kann man nachlesen wie komplex doch das einfache Thema Blumenerde wirklich ist und was für folgen der Konsum an "normaler" Blumenerde hat. Desweiteren erfährt man, dass der Abbau von Torf ein Stück seltener Pflanzen- und Tierkulturen merklich bedroht und auch noch negative Auswirkungen auf die gesamte Umwelt mit sich bringt!

Ich denke das ist nicht jedem Bewusst, woher bzw. was genau in der Blumenerde ist und wo es her kommt. Jedoch hat der Artikel mich schon nachdenklich gemacht und nun habe ich diese Saison zur torffreien Erde gegriffen.

Positiv finde ich, dass die Verantwortlichen in Niedersachsen, wo das größte Gebiet von Torfmooren zu finden ist, bemerkt haben das es so nicht weitergehen kann und den Abbau stoppen wollen. So wird auch die Forschung an Alternativen Erden angeregt und die Firmen sind gezwungen nicht den einfachen weg über das Torf zu gehen.

Jetzt könnte man sich darüber streiten ob dann nicht einfach jede Menge Torf aus dem Um- und Ausland geholt wird. Doch gibt es bei den Herstellern bereits torffreie oder torfreduzierte Erde zu erwerben, was in meinen Augen zu erkennen gibt, dass die Problematik erkannt wurde.

Mich würde interessieren wie ihr das seht und ob euch das Thema überhaupt schon bekannt war.
 
  • Kokosfasern in der torffreien Erde kommen von wer weiß wo her. Mir ist es lieber etwas zu kaufen, daß von hier kommt und auch hier kontrolliert wird. Was in den Tropen angeblich zertifiziert abläuft ist bei mir unter Generalverdacht. Alle paar Jahre kaufe ich einen Ballen Torf für meine Hortensien und die Magnolie. Ich habe da kein schlechtes Gewissen.
     
    Ich achte auf torffreie Erde, wenn ich die Wahl habe. Letztes Jahr hatte ich eine torffreie Blumenerde für meine Balkonpflanzen, die war richtig gut. Dieses Jahr muß sich die Erde erst beweisen.:)
     
  • Erde gibt es hier fast nur noch Torffrei , es sei denn man braucht spezielle Torferde.

    Desweiteren erfährt man, dass der Abbau von Torf ein Stück seltener Pflanzen- und Tierkulturen merklich bedroht und auch noch negative Auswirkungen auf die gesamte Umwelt mit sich bringt!
    Damit wurden wir damals in Schottland konfrontiert , wo der Torfabbau zu Heizzwecken noch immer gang und gäbe ist , aber immer mehr die grossartige Natur bedroht.


    @Marmande
    Kokosfasern sind meistens Abfallprodukte der Firmen welche Kokosöl , Kokosfett etc.... herstellen.
     
  • Klar und wie sehen die Plantagen dort aus?

    Da jammern sie wegen der Abholzung des Regenwaldes.
    Irgend einen Tod muß man also sterben.

    Mein Ding ist es, lieber hier was zu machen,
    denn dann kann man es auch hier kontrollieren.

    Wir verbrauchen Ressourcen, das werden wir nicht ändern.
    Aber wie gesagt , es ist mir lieber wenn es unsere sind.
    Von den Arbeitsplätzen in D fange ich erst gar nicht an.
     
    Klar verbraucht man Ressourcen ....
    Jedoch sollte man schon darauf achten woher und woraus soweit es geht.
    Für mich ist auch klar das es nicht möglich ist alles zu hinterfragen, jedoch finde ich persönlich das es viele Dinge gibt die einem nicht klar sind und es sich lohnt diese an zu sprechen.
     
  • Moin.

    Mich hat der BUND darauf hingewiesen: www.bund.net/torffrei/

    Ich denke, die haben sich auch gut über die indirekten/globalen Folgen ihrer Empfehlung von Alternativen Gedanken gemacht.

    Wir kaufen nach Möglichkeit torffrei. (Bei Rhododendronerde wird es schon schwieriger.)

    Gruß,
    heiteck.
     
    Ich hole mir Mutterboden aus Kieslagern.

    Da gibt es die Tonne für 10€.
     
  • Christel, da hab ich mir den Mutterboden auch geholt, GsD nur für die Hochbeete, die konnte ich in den Beeten noch gut aufarbeiten, er war hart wie Beton, voll Unkrautsamen.
    Ich gärtnere sehr umweltbewusst, es wird nichts mit Chemie gespritzt und nur Biodünger verwendet, aber die Blumenerde die ich brauche ist torfhaltig. Ich mische die Vorjahreserde zu 50% mit der neuen Erde und gebe da noch Kompost zu, mein Ziel ist es, nur noch mit eigener Erde auszukommen, könnte ich evtl. schon im nächsten Jahr schaffen.






    Hermann
     
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