Warum eigentlich immer Rasenmischung statt eine Sorte?

pflanzenjohnny

Neuling
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05. Mai 2019
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Moin zusammen,

was ist eigentlich der Grund, warum man in unserem Land immer Rasenmischungen anbietet?

In amerikanischen Youtube-Videos von Rasenfreaks sieht es immer so aus, als ob da eher eine einzige Sorte pro Garten verwendet wird und keine Saatgut-Mischung.

Hat das klimatische Gründe, weil es bei uns (noch) kalte Winter und heiße Sommer geben kann und Sortenmischungen damit besser klarkommen?

In den Ami-Videos reden die immer von "cool season grass" und "warm season grass", je nach Breitengrad und Bundesstaat.

Eine einzige Sorte statt Rasenmischung scheint mir gleichmäßiger auszusehen: sowohl farblich, als auch von den Halmen her.
 
  • Ich bin in eine amerikanische Robomähergruppe reingerutscht und halte deren Lösung nicht für optimal.

    Der Sortenmix hat mehrere Vorteile.

    Er deckt die unterschiedlichen Klimazonen Deutschlands und die unterschiedlichen Böden ab.

    Mit dem Artenmix bekommst Du auch im Ansaatjahr eine dichte Narbe, obwohl die Rispengräser sehr langsam kommen.

    Umd der Mix leodet weniger unter Klimaschwankungen und Pilzkrankheiten.
     
    Ich versuche gerade folgendes:

    Hab mit einer RSM (Wolf schatten und Sonne) begonnen
    Und sähe jetzt sukzessiv Festuca Rubra Sorten nach.

    Die Tatsache das man einmal angesäht hat bedeutet nicht zwangsläufig das es so bleiben muss.
    Was ich nicht mehr machen würde ist eine Mischung mit Poa Supina zu wählen.
    Ich schaffe es beim besten willen nicht damit Schadgras (Poa Annua) zu unterscheiden sodass ich jetzt alles rausreiße was blüht.
     
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