Vorstellung und Frage

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11. Juni 2009
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Liebe Gartenfreunde,

ich bin hier neu, weil auch neue Gartenbesitzerin. Wir beziehen demnächst unser neues Haus, zu dem ein rund 1000 qm großer Garten gehört. Diesen Garten haben wir jetzt komplett neu angelegt, d.h. im Frühjahr kam ein Bagger und hat die alte Grasnarbe abgezogen, den Garten eingeebnet und dann neuen Mutterboden darauf verteilt. Dann haben wir die Beete abgetrennt und auf der restlichen Fläche Rasen gesät.

Nun ist der Rasen (mittlerweile ca. 2 Monate alt) recht unterschiedlich gut geraten - an manchen Stellen gleichmäßig dicht und an anderen Stellen wurde aufgrund stärkerer Regenfälle recht viel Saatgut weggeschwemmt - oder der Samen hatte schlechte Qualität, zumindest sind hier ziemliche Lücken und die wurden ganz schnell von unterschiedlichen Unkräutern gefüllt. Wir haben da bereits Löwenzahn, Melde, Disteln und Klee, teilweise in rauen Mengen, d.h. mehr als Rasen.

Nun hab ich mich schon mal anhand älterer Beiträge schlau gemacht, was man so machen kann, um das Unkraut in den Griff zu bekommen.

* Von Hand alles Unkraut rausziehen (das ist bei der Fläche aber eine Sisyphos-Arbeit)
* Nachsäen (also die schlechtesten Stellen aufkratzen, neuer Samen drauf, festdrücken, regelmäßig wässern, bis wieder Rasen aufgeht)
* Regelmäßig düngen (habe ich bisher noch nicht gemacht)
* Regelmäßig mähen

Hab ich was vergessen? Gift darf man ja glaube ich im ersten Jahr nicht und ich habe auch kleine Kinder...
In welcher Reihenfolge sollte ich das machen? Also als erstes Unkraut rausziehen, dann nachsäen, dann düngen, oder jetzt schon mal düngen?

Wenn ich die schadhaften Stellen neu gesät habe, darf ich da ja erst mal nicht mähen. D.h. ich muss dann per Slalom mit meinem nicht besonders wendigen Mäher drüber?

Über sachdienliche Hinweise freut sich

Verena
 
  • Hi Verena, weil ich auch gerade einen neuen Rasen angelegt habe, schreibe ich dir auch mal gleich.

    Kannst du ein Foto einstellen? Dann können wir uns ein besseres Bild über die "Löcher" im Rasen machen. Manche Löcher wachsen nämlich im Laufe der Zeit zu. Wenn sie allerdings sehr groß sind, bietet es sich wirklich an, neu auszusäen.

    Dann würde ich es auch so machen, wie du es beschrieben hast. Mein Rasen konnte nach 3 Wochen das erste Mal gemäht werden. Da hält sich doch das Drumrummähen in Grenzen.

    Hauptsache, du hältst die Stellen schön feucht.
     
    Hallo Lieschen,

    Danke für Deine Antwort! Hast Du einen besonders schnellkeimenden Rasensamen genommen? Bei mir war da nach 3 Wochen noch nicht sooo viel.
    Ist es eigentlich sinnvoll, zum Reparieren den gleichen Rasensamen wie vorher zu verwenden, damit ich das gleiche Grün und keine Flecken bekomme, oder sollte ich so eine Rasenreparaturmischung verwenden?

    Fotos folgen, wenn ich mal wieder gießen gehe...

    Gruß

    Verena
     
  • Guckst und liest du z.B. hier ->***
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    Hallo Tolu,

    vielen Dank für den Link. Wenn ich den richtig interprätiere, können Reparaturmischungen sinnvoll sein, aber, ob man sie bei Aldi kaufen sollte ist umstritten und nicht in jedem Fall (Eichen?) sind sie anwendbar. Ich habe übrigens auch einen Waldrand mit Eichen direkt neben meinem Rasen. Heißt das jetzt, dass ich mir extra einen Gärtner suchen muss, der mir eine Rasensaat für die Reparatur meines Rasens empfiehlt? :confused:

    Was meinst Du denn zu der Frage mit der Reihenfolge? Erst rupfen, dann säen, dann düngen - oder anders?

    Es grüßt

    Verena
     
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