Vogelfutter im Sommer?

Pluto

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07. Mai 2007
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Raum Hannover
Seit einigen Jahren biete ich der Vogelschar Futter im Garten an. Anfangs, der Einfachheit halber, Meisenringe und -knödel, später, nach Anschaffung von Futtersäulen auch Körnerfutter. Besonders beliebt scheinen Sonnenblumenkerne zu sein.

Dieses Jahr haben wird viele Grün- und Distelfinken hier. Meine Mutmaßung, dass sie vom Futter in den Garten gelockt wurden, muss ich aber wohl verwerfen, denn in der ganzen Stadt höre ich dieses Jahr viel öfter deren Gesang.

Die Meisen schnappen sich ein Körnchen und eine Sekunde später wieder weg aber die Finken knabbern ausgiebig viele Minuten lang und werfen dabei Massen an Körnern auf den Rasen darunter. Eine Futtersäule kann schon mal innerhalb von zwei Tagen geleert werden. Damit sind nicht nur die Finken und Meisen Nutznießer des Futters, sondern auch Igel (gern), Tauben und Krähen (nicht so gern). Die Ringeltauben kommen etwa halbstündlich vorbei und suchen schon mal eine Viertelstunde lang der Rasen unter der Säule nach Futter ab, wenn vorher etwas verstreut wurde. Die Krähen sehe ich in letzter Zeit weniger. Rotkehlchen und Amseln interessieren sich wenig für die Sonnenblumenkerne, manchmal beobachte ich aber Buchfinken, die Runtergefallenen aufpicken.

Mein Beweggrund für die Fütterung auch im Sommer, waren die Erinnerung an die Ausführungen des Vogelkundlers Prof. Peter Berthold im Fernsehen vor einigen Jahren.

Wie ist die aktuelle Meinung zur Vogelfütterung im Sommer?
Gibt es Konstruktionen, mit denen man vermeiden kann, dass Futter auf den Boden geworfen wird?
Futtersäule Taube 20260609.webp
 
  • machen wir auch.
    was runter fällt landet in der wiese, das holen sich die amseln.
     
    Ich füttere schon viele Jahre (30 Jahe)ganzjährig. jeden 2. Tag ca 15 Meisenknödel und 2 Ltr Sonnenblumenkerne.
    Ich habe 3000 qm Garten, der nächste Wald ist 1 km entfernt der nächste Nachbar ( sie füttern alle nichts) ist 500 m entfernt.
    Im Garten habe ich ca 15 Obstbäume und 40 Vogelbrutkästen.
    Ich brauche seit 25 Jahren keine Obstspritzung mehr.
    Hatte vor 30 Jahren einmal 1500 Naktschnecken an einem Nachmittag mit der Schere getötet,
    heuer habe ich den ganzen Frühling 12 Stück entsorgt.
     
  • Ich füttere schon viele Jahre (30 Jahe)ganzjährig. jeden 2. Tag ca 15 Meisenknödel und 2 Ltr Sonnenblumenkerne.
    Hui, das geht aber ins Geld.
    Hatte vor 30 Jahren einmal 1500 Naktschnecken an einem Nachmittag mit der Schere getötet,
    heuer habe ich den ganzen Frühling 12 Stück entsorgt.
    Hier scheint diese Jahr ein Schneckenjahr zu werden. Letztes Jahr hatte ich erstmals wieder ein paar Spanische Wegschnecken gefunden, nachdem etliche Jahre lang gar keine zu beobachten waren. Dieses Jahr sind es aber schon Zig gewesen. Welche Vögel schnappen sich denn Schnecken?
     
  • Die Schnecken werden eigentlich nur von Laufenten vertilgt.

    Ich habe, nach den Empfehlungen von Prof. Berthold, jahrelang eine Ganzjahresfütterung betrieben.
    Leider fanden es Ratten toll und wir hatten ein (anderes) Problem.

    Im Moment füttern wir Körner, Knödel etc. im Sommer nicht mehr, da zu der Zeit es (auch für brütende Vögel) bei uns genügend natürliche Nahrung gibt.
    Das einzige was es, für Vögel die bei uns direkt am Haus brüten gibt, sind lebende Mehlwürmer die als
    Unterstützung der fütternden Eltern hilfreich sind.
     
    Wir füttern jetzt sparsam und nur geschälte Sonnenblumenkerne. Die Finken "zerkauen" sogar die und es landet einiges am Boden. Hatte eine Zeitlang, als es mehr Futter gab, eine große Schale drunter und die am Abend ausgeleert, da war eine ganze Menge drinnen. Jetzt überlasse ich es den Spatzen die Reste einzusammeln. Die Vögel kommen zum Frühstück und dann müssen sie in der Umgebung schauen was sie finden. Nach 2 Stunden ist nichts mehr da und somit gibt es hoffentlich auch nichts für Ratten, jedenfalls hat sich heuer noch keine blicken lassen. Knödel gibt es erst wieder, wenn es kalt wird .. was da runterfällt, wird nicht vollständig eingesammelt und verklebt den Boden.
     
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