Verwirrung über Fruchtfolge

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Ostalbkreis
Hallo zusammen,

ich habe seit ein paar Jahren Gemüsebeete im Garten und pflanze nach dem klassischen System erst Stark-, dann Mittel- und danach schwachzehrer an. Natürlich beachte ich auch die Regeln über gute und schlechte Nachbarschaft. Beim Stöbern im Netz bin ich nun vermehrt auf englischsprachige Seiten gestoßen, die einen vierjährigen Wechsel im Gemüsebeet empfehlen und hier die Jahre in 1. Tomaten und andere (auch Kartoffeln), 2. Wurzelfrüchte (Zwiebel, Karotten, usw.), 3. Brassica (Kohl, Brokkoli, Kohlrabi, usw.) und 4. Leguminosen (Bohnen, Erbsen, Spinat, usw.).
Das deckt sich meiner Meinung nach nur teilweise mit meiner Praxis, da für mich die gemüse aus der Gruppe Brassica als starkzehrer galten.
Im Grunde würden die drei Phasen 1., 2. und 4. meinen Anbau abdecken. Wieso kommt hier aber nach Mittel- bereits wieder eine Phase Starkzehrer?

Für eure Antworten jetzt schon vielen dank!
 
  • Da kann ich nur sagen, in England fahren sie auch links und nicht rechts wie bei uns!!!
    Ich würde mich auch mehr an das klassische System halten.

    jomoal
     
    Ich würde mich bei der Fruchtfolge nicht nach den Engländern richten, sondern das Bewährte , wo Du immer schon Erfolg hattest, weiterpraktizieren. Warum nach den Starkzehrern Schwachzehrer (Karotten, Zwiebeln) kommen sollen, heißt für mich, dass kein Dünger in die Erde soll u. die Schwachzehrer eine beachtliche Größe erhalten vom Dünger des Vorjahres...danach wieder Starkzehrer, vermutlich mit einer erneuten Volldüngergabe u. im vierten Jahr Leguminosen, die ja den Boden verbessern (Stickstoffsammler). Eisenkraut
     
  • Das Verstehe ich auch nicht, klingt für mich nicht nach einer nachhaltigen Anbaumethode. Der Boden hat gar keine Zeit zum erhohlen in einem solchen System. Da würde ich unbedingt bei der bewehrten Methode bleiben.
     
  • ich lasse mich da nicht verwirren , Hauptsache die optimalen Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen annähernd zu erreichen . Mir gelingt das auch nicht immer , da ich noch Erdbeeren ,Blumen und Wanderfrühbeete mit einsortieren soll .dann kommen noch Karenzzeiten ( Zwiebel 7-10 Jahre ) dazu , vor Kohl wird noch tief umgegraben .... .
    Und wenn alles gut durchdacht ist schlägt Trockenheit ,Ungeziefer usw. zu ... . Nichts falsch machen ist gut aber die Freude am Garten erhalten ist für 2020 angedacht . Allen eine schöne Zeit zwischen anbauen und Zaun bauen !
     
    Das deckt sich meiner Meinung nach nur teilweise mit meiner Praxis, da für mich die gemüse aus der Gruppe Brassica als starkzehrer galten.
    Abgesehen von Kolrabi, die man als Zwischenfrucht nutzen könnte, würde ich dem Prinzip der Anbaumethoden auch nicht trauen und es nicht so machen.
    Die Brassica sind fast alle Starkzeher.

    Dass du etwas falsch verstanden hast, schließe ich jetzt mal aus.
    (Das was ich mir erklären könnte, ist, das die Brassica noch im selben Jahr wie Kartoffeln andebaue werden)
     
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