Uralten Apfel und Birnbaum schneiden

Registriert
05. Feb. 2008
Beiträge
49
Hallo erst mal,

ich bin neu hier, bin knappe 40, ich habe mir ein grösseres Grundstück zugelegt auf dem neben einem Neubau später mal eine Streuobstwiese anlegen will.

Auf dem seit mind. 20 Jahren verwarlostem Grundstück steht ein alter Apfel Hochstamm und ein alter Birnbaum Hochstamm.
Beide Bäume sind stark mit einer Efeuartigen Kletterpflanze überzogen.

Der Birnbaum ist ca. 20 Meter hoch, hat 4-8 starke Konenäste die wohl mal durch zu lichten sind.
Falls er nicht zu retten ist würde ich Ihn kappen, das Efeu drann lassen und eine Lampe reinhängen.. Er steht ganz gut da und würde ein schönes Bild abgeben.

Der Apfelbaum ist ca. 8- 10 Meter hoch hat eine völlig verzweigte Krone mit 4-6 starken Ästen 10-15cm.
Von diesen ist aber bei zweien die Rinde ab dem Hauptstamm ab, ansonsten ist er auch mit dieser Kletterpflanze überzogen. Muss die Kletterpflanze generell schon mal entfernt werden?

Ich würde beide Bäume gerne erhalten, aber bevor der grosse Mulcher über das Grundstück geht, zurückschneiden oder wie mann das so nennt...

Ich habe leider keine Ahnung ob einer der Bäume überhaupt noch Laub oder Früchte trägt.

Könnt Ihr mir bei soetwas per Ferndiagnose überhaupt weiterhelfen oder muss da ein Fachmann rann? Ich habe leider auf die schnelle im Bekanntenkreis keinen gefunden der sich mit soetwas auskennt, die Gartenliteratur die ich zuhause habe gibt für alte Bäume auch nichts her...
Ich werde am Samstag mal Bilder machen und versuchen sie einzustellen.


Gruss

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo Holzwurm!

    Zunächst mal möchte ich dir (natürlich augenzwinkernd) meinen Neid kundtun! Wer hat schon in seinem Leben mal die Möglichkeit, eine ganz Streuobstwiese anzulegen?!

    Nach deiner Schilderung hast du es ja mit zwei richtigen 'Brocken' zu tun. Mit der Rosenschere wird da nicht viel auszurichten sein. Wenn die Bäume nicht tot sind, werden sie zumindest einen Verjüngungsschnitt brauchen. In etwas umfangreicheren Büchern über das Thema sollte man da was finden können.

    Man muß natürlich beachten, daß sehr starker Rückschnitt auch sehr starken Neuaustrieb auslöst. Auch ohne Bilder wage ich zu sagen, daß man da grob drei bis fünf Jahre einplanen sollte, bis die Bäume ordentlich und behutsam verjüngt sind. Ist aber auf jeden Fall eine tolle Herausforderung!

    Nach deinen Schilderungen wird man in mehreren Metern Höhe mit der Säge arbeiten müssen - nicht jedermanns Sache (meine auch nicht)!

    Meine Idee wäre: mal die nächste Ortsgruppe des NABU o.ä. kontaktieren. Die werden...

    • im Dreieck springen vor Freude wg. dem Plan mit der Streuobstwiese
    • in ihren Reihen evtl. Fachleute mit entsprechenem Gerät haben, die helfen können, zumindest am Anfang.

    Was den zu planenden Teil der Streuobstwiese angeht möchte ich dich gerne ermutigen, auf alte Sorten zu setzen. Sie sind oft besser an regionale Klimaverhältnisse angepasst als moderne Ertragssorten und stellen einen erhaltenswerten Genpool dar.

    Hier noch etwas passende Literatur, die mir spontan einfiel:

    Brandts Apfellust. Alte Apfelsorten neu entdeckt. Für Garten und Küche
    Goldmann Verlag 12,- €
    ISBN 3442168651

    Grill, Dieter
    Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau
    Stocker Verlag
    ISBN 3702010874

    Weusmann, B.
    Projekt Streuobstwiese
    Planung - Anlage - Pflege
    Schneider Verlag Hohengehren
    ISBN 3834000183

    Ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg und:

    Bitte halte uns hier immer mal wieder auf dem Laufenden!!!
     
    Danke für die Anwort,
    ich dachte schon es gibt niemand der sich mit so alten verwachsenen Bäumen auskennt.

    Der Gedanke mit der Steuobstwiese hat den Hintergrund das es bei uns im Saarland üblich war, ich sonst mit dem leichten Hang nichts besseres machen kann und ich Viez (Apfelwein) mache, aber bisher keine Bäume hatte.

    Deswegen muss ich überwiegend auch auf die klassichen Sorten gehen, da sich die neuen Züchtungen wg. Säure fast nicht zum Keltern eignen.

    Beim hiesigen Gartenbauverein habe ich schon per mail nachgefragt, hat evtl. Urlaub.

    Bei NABU usw. bin ich etwas vorsichtiger, da ich davon gehört habe das bei uns je nach Gegend solche Streuobstwiesen gefördert werden.
    Das gefördert werden hört sich auf den ersten Moment sehr gut an (gratis Bäume evtl. eine Art Pacht..) aber man bekommt auch entsprechende Auflagen: Nicht spritzen, Zeitpunkt zum Mulchen usw. wird vorgeschrieben usw. usw. im Endefekt muss die Sache sehr unpraktisch sein.
    Ich will langfristig 30-40 Ar leichte Hanglage bewirtschaften und muss schauen das ich das effizient gestalten kann, da will ich mich nicht noch nach Zeitvorgaben anderer richten..

    Ich mach am Samstag mal Bilder, und schnippel einige Äste mal mit der grossen Astschere ab, um zu sehen ob da noch leben drinn ist. Rundherum freischneiden muss ich sowiso.

    Habe die letzten zwei Bücher mal bestellt, "ideen für die Grundschule" Da lass ich mich ja mal überaschen :-))

    Gruss

    Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Könnte man mal ein Bildchen von dem Birnengiganten sehen? Vielleicht mit einem Auto oder Menschen daneben. Das muß ja ein Monster sein!!!

    Kannst auch mal bei "Was mache ich mit diesem Apfelbaum nachschauen". da gibt`s auch Tipps.


    Viele Grüße Blitz.:confused:
     
  • Hallo Holzwurm!

    Mir ist noch was eingefallen: Falls einer der Bäume tot sein sollte, kann man trotzdem in Betracht ziehen, ihn stehenzulassen. Totholz hat ja für die Artenvielfalt einen hohen Wert.

    Ist aber nur so eine Idee!

    Jetzt bin ich aber mal gespannt auf die Bilder!

    *wippel* *nägelkau*
     
    Hallo Holzwurm,
    hier ein Buchtipp: Bäume und Sträucher sachgemäß schneiden. Christopher Brickelt
    ISBN: 3-473-46151-2
    Ravensburger Buchverlag
    Liegt bei uns in der Bücherei aus. Vielleicht auch bei Dir?
    Ich würde das Efeu entfernen und, falls tot, eine Kletterrose in den Baum wachsen lassen. Sieht wunderschön aus!
     
  • Hallo,

    da Ihr so nach den Bildern schreit, vorab mal ein Bild von dem Birnbaum, leider ohne Krone.
    Aber da seht Ihr ja schon ein Problem, falls der Tot ist, wird er gekappt, das Efeu muss dann dran bleiben und ich hänge mir eine Lampe rein.

    Gruss

    Thomas
     

    Anhänge

    • Birne2.webp
      Birne2.webp
      50,8 KB · Aufrufe: 1.806
    Hi

    Du wirst im Frühjahr erkennen ob Dein Birnenbaum noch lebt. Eigentlich sollte man jetzt schon Knospen an den Zweigen sehen - wenn Du an Zweige rankommst. Solltest Du Knospen sehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß er noch mal überlebt hat. Ich würde dann aber das Efeu entfernen.

    Viele Grüße Blitz:o
     
    Hallo Thomas,
    Ich habe auch ganz alte Obstbäume.
    sie sind in den 50zigern gepflanzt worden und sehr vergreist.
    Also das Efeu muß ab, zumindest im Kronenbereich.
    Du solltest auf jeden Fall mal in ein Buch schauen, es sieht zwar ersteinmal kompliziert aus, jedoch lohnt sich der Aufwand meistens solch einen Oldie zu verjüngen, was der Baum mit reichen Früchten belohnt. Empfehlen kann ich dir: Obstgehölzschnitt, Schritt für Schritt der Kosmos Verlags GmbH. Ist nicht gleich so ein Wälzer.

    Es ist am besten dies schrittweise über zwei besser drei Jahre zu verteilen.

    Vielleicht hilft dir diese Kurzanleitung:
    Also die Äste eines alten Obstbaumes hängen ja durch das Gewicht der ehemals vielen Früchte stark herab.
    Im ersten Jahr nimmst du über die gesamte Krone verteilt etwa ein Drittel der hängenden
    Astpartien heraus.
    Der Baum reagiert mit neuen mittellangen Trieben, die spätestens im nächsten Jahr wieder Blüten bilden.
    In den nächsten zwei Jahren korrigierst du die beiden anderen Drittel.
    Das ist die schonendste Methode.
    Gruß Anett
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Danke Anett,
    das ist das was ich gebraucht habe, ich habe ja auch schon etwas gelesen und dachte mir schon etwas in der Richtung.
    Ich muss morgen mal freischneiden und die grobe Richtung reinbringen, jetzt traue ich mich mal etwas "durchzuforsten" und auf evtl. fachkundige Unterstützung zu warten.
    Ich will die Masse an Ästen zum Mulchen abschneiden, da das Wetter gerade passt.
    Muss ich mit diesen Baumlack oder wie das Zeig sich nennt sofort drübergehen, oder kann ich mir das sparen?.

    Gruss

    Thomas
     
  • Thomas,
    das brauchst du nur bei dicken Ästen und da auch nur am Rand. Die innere Schnittfläche bleibt unbehandelt.
    Das Zeugs gibts in Dosen und läßt sich verstreichen wie dicker Honig. (Wundverschlussmittel, oder Baumwachs)
    Wenn du sehr viel zu schneiden hast würde ich es anschaffen.
    Es hält sich ja lange.
    also viel Spaß beim Häckseln!
    Gruß Anett;)
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo,

    hier die Bilder der Bäume, an den Birnbaum bin ich doch nicht dranngekommen(Leiter ist wohl zu kurz). Beim freischneiden, durchlichten des Apfelbaumes habe ich leider nur noch auf einer Seite saftiges grünes Holz gefunden, das meiste auf der anderen Seite war schon braun und holzig.

    Nächste Woche gehe ich nochmal in den Baum und besorge mir das Baumwachs.

    Beim Birnbaum lass ich mich mal überaschen wie hoch ich komme, dann wird wenigstens die Krone von der Kletterpfanze befreit.
    Es ist aber kein Efeu, bildet echt starke Seile (hat mich an Tarzen erinnert :-)) hat jetzt schon halb blaue Beeren von 4-5mm Durchmesser, das Zeug ist mit der Astschere fast nicht duchzugriegen.

    Gruss

    Thomas

    Nee, das Bild vom Apfelbaum will der Server nicht, muss ich noch etwas spielen..
     

    Anhänge

    • Birne4.webp
      Birne4.webp
      480,9 KB · Aufrufe: 1.767
    • Apfel1.webp
      Apfel1.webp
      467,5 KB · Aufrufe: 2.424
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo Thomas,
    was ich da sehe erinnert mich sehr an mein Gestrüpp, daß ich auch seit zwei Jahren verjünge.
    Bei mir sieht das Holz auch eher braun aus.
    Deshalb sagt man auch : " Bis ins alte Holz zurückschneiden"
    Bei mir treibt es wieder aus!
    Aber die Kletterpflanze ist garantiert Efeu, es gibt in unseren Breiten gar keine andere die wintergrün ist.
    Efeu trägt in dieser Jahreszeit halt solche Früchte, allerdings erst ab einem betagtem Alter.
    Deiner ist bestimmt schon aus der Pubertät!
    :rolleyes:
    Also dann frisch ans Werk!
    Ich schau mir gern an was daraus wird!
    Schick dann ruhig nochmal ein paar Fotos.

    Gruß Anett
     
    Hallo Anett :-)

    also viel Spaß beim Häckseln!
    Gruß Anett

    Ich habe gerade erfahren das evtl. am Samstag der grosse Mulcher kommt :-))

    Das war ja mein Problem, die Äste müssen ab bevor der Mulcher da war, ich will mir den Spaß beim Hächseln sparen.

    Ich habe mir aber beim durchlesen der neuen Bücher gedacht, das ich den einen dicken Totast drannlasse, da der Baum ansonsten zu sehr zu einer Seite hängen wird, soweit ich das verstanden habe ist das kein Problem.

    Gruss

    Thomas
     
    Hallo mal wieder!

    Da es in diesem Jahr endlich mal gut auskam, habe ich jetzt einen VHS - Kurs "Obstgehölzschnitt" gemacht. Der Kurs bestand aus einem Abend Theorie und zwei Samstagvormittagen in den Gärten bzw. auf den Streuobstwiesen von zwei Teilnehmern. Ich kann das nur empfehlen! Unser Kursleiter ist Lehrer an einer Meisterschule und es war toll, wie man sofort was fragen konnte und sich die Sachen gemeinsam erarbeitete.

    Alle wichtigen Themen wurden angesprochen: Pflanzschnitt, Erziehung, Auslichten, Verjüngen, Spaliere etc.

    Drei Teilnehmerinnen befreien eine schön gewachsene Birne (man beachte die schon fast kitschig perfekte Kronenform) von einigen Wasserschossen.

    VHS_Obstschnitt_02.jpg


    Wir haben viel gelernt und viel gelacht ("Wer ist dafür, daß dieser Ast auch noch abgesägt wird?").
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo,

    ich habe am Samstag meinen Apfelbaum "etwas" gestutzt.
    Letzte Woche habe ich besuch von einem Plantagenbesitzer gehabt, der hat mir leider gesagt ich soll den Apfel und den Birnbaum rummachen.
    Also erhoffe ich mir von dem Apfelbaum nicht mehr allzuviel, aber als Rankhilfe für das Efeu und später mal Climatis oder so kann er noch herhalten.
    Was haltet Ihr von dem Schnitt?
    Ups, habe gerade gesehen das ich kein Bild vom aktuellen Zustand habe, mache ich die Woche mal, hier ein Bild von vorher und vom Tag als der grosse Mucher da war, da hatte ich das gröbste rausgeschnitten.
    Inzwischen ist die Krone weitgehend abgeschnitten und vom Efeu befreiht, bei dem linken Totast habe ich die kleinen Äste abgeschnitten.

    An den Birnbaum gehe ich erst wenn ich Gurtzeug zum sichern habe.. ist mir sonst zu gefährlich.

    Gruss

    Thomas
     

    Anhänge

    • Apfel1.webp
      Apfel1.webp
      467,5 KB · Aufrufe: 1.046
    • Apfel2.webp
      Apfel2.webp
      486 KB · Aufrufe: 1.707
    Zuletzt bearbeitet:
    hallo holzwurm68,
    ich habe nahezu täglich mit solchen situationen zu tun und kann dir nur folgende ratschläge geben:

    -baumfremder bewuchs auf keinen fall vollständig entfernen, sondern nur nur reduzieren
    ( vorallem im kronenbereich)

    -alte bäume aben nicht mehr so eine starke regenerationsfähigkeit und sind bei schnittmassnahmen mit vorsicht zu behandeln.
    zu starke eingriffe können die vitalität des baumes arg mindern . somit ist er dann sehr anfällig für krankheiten.
    vor einer verjüngung (bei sehr alten bäumen sowieso fraglich) sollte eine kronenauslichtung von 10 bis 15% durchgeführt werden.

    das ist alles was ich im ersten jahr machen würde.
    grössere schnittmassnahmen sind, wie schon in anderen beiträgen gesagt, in einem zeitraum von 3-5 jahren durchzuführen.

    noch eins: scharfes und sauberes schnittwerkzeug sind umbedingt notwendig.
    fachlich korrekte schnittführung (keine aststummel, keine stammparalen schnitte)
    astungswunden > 5 cm astdurchmesser vermeiden.

    ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

    nochwas: ALTE BÄUME SIND EIN WUNDER DER NATUR UND VERDIENEN EINEN

    GEWISSEN RESPEKT
     
    Hallo mal wieder!

    Da es in diesem Jahr endlich mal gut auskam, habe ich jetzt einen VHS - Kurs "Obstgehölzschnitt" gemacht. Der Kurs bestand aus einem Abend Theorie und zwei Samstagvormittagen in den Gärten bzw. auf den Streuobstwiesen von zwei Teilnehmern. Ich kann das nur empfehlen! Unser Kursleiter ist Lehrer an einer Meisterschule und es war toll, wie man sofort was fragen konnte und sich die Sachen gemeinsam erarbeitete.

    Alle wichtigen Themen wurden angesprochen: Pflanzschnitt, Erziehung, Auslichten, Verjüngen, Spaliere etc.

    Drei Teilnehmerinnen befreien eine schön gewachsene Birne (man beachte die schon fast kitschig perfekte Kronenform) von einigen Wasserschossen.



    Wir haben viel gelernt und viel gelacht ("Wer ist dafür, daß dieser Ast auch noch abgesägt wird?").


    Hallo Schatzhauser,

    also meines Erachtens ist die Kronenform ganz und gar nicht perfekt - kitschig vielleicht schon. Was soll das werden, ein Spindel- Hochstamm ??? Wo sind vernünftige steile Leitäste, die ein tragfähiges Kronengerüst bilden sollen ? Was ist mit den oberen Trieben die zu einer Kronenüberbauung und Verkahlung der unteren Triebe führen werden ?

    Also ich bin damit ganz und gar nicht einverstanden, Meister hin oder her. Schade dass
    sowas immer noch Verbreitung findet. :p :mad:
     
    Hallo Schatzhauser,

    also meines Erachtens ist die Kronenform ganz und gar nicht perfekt (...)

    Hallo Umkehrauge!

    Weisst du was? Mittlerweile gebe ich dir Recht!

    Wir haben im Verlauf der Veranstaltung an einem anderen Tag noch eine weitere Streuobstwiese bearbeitet und dort gab es ältere, besser erzogene Bäume zu sehen. So zwei, drei steilere Leitäste dürfen es schon sein. Bei besagtem Exemplar konnte man nun leider keine mehr hinzuzaubern...

    Gerade bei noch jüngeren Bäumen trafen wir immer wieder auf dasselbe Phänomen: offenbar hatte man den Pflanzschnitt noch ordentlich durchgeführt, den Baum danach aber für mehrere Jahre sich selbst überlassen! Manchmal kann man da im wahrsten Sinne des Wortes noch etwas hinbiegen, oft aber muß man die gegebene Situation hinnehmen und das Beste daraus machen.

    Wäre ja auch langweilig, wenn man unter den Bäumen nur gelegentlich mal fegen müsste! :rolleyes:
     
  • Zurück
    Oben Unten