Überforderter Gemüsebeet-Anfänger

mamaleben

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28. Juli 2020
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Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich gar kein Gemüsebeet anlegen. Die Nachbarn hier haben mich aber auf den Geschmack gebracht. Die Kinder stauben überall frische Möhren, Gurken und Tomaten ab.

Ziel ist erstmal langsam anzufangen. Ich will uns damit (noch) nicht selbst versorgen. Vielleicht kommt das noch. Aber erstmal soll es vorwiegend zum snacken und ausprobieren sein. Zudem möchte ich es mir so einfach wie möglich halten.

Ich habe inzwischen so viele Artikel gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß was wie wann wo. Also... Die Ausgangslage ist nun, dass wir schon ein "Beet" haben. Dort wächst allerdings nur Unkraut. Außerdem fehlt eine Abgrenzung. Ich habe nun öfter von Mulchbeeten ohne umgraben gelesen, bei denen man die Erde auf Kartons schüttet. Das kann ich aber nicht leisten (körperlich). Also würde ich gerne das schon vorhandene Beet nutzen. Ich werde aber jetzt schon dem Unkraut nicht Herr.

Ich würde jetzt als erstes mal eine Abgrenzung besorgen, damit man klar unterscheiden kann wo das Beet ist. Und dann? Macht es Sinn eine Gründüngung zur Vorbereitung zu pflanzen (auch und vor allem, damit es nicht länger leer bleibt) und diese dann vor dem Winter abzuschneiden und mit anderem Mulchmaterial (Rasenschnitt, Hackschnitzel) auf dem Beet zu belassen? Meine Hoffnung ist, dass ich dann im Frühjahr kein (oder kaum) Unkraut zupfen muss und direkt loslegen kann.

Wie groß sollte das Beet überhaupt sein? Vorgesehen sind momentan ca 1,20 x ca 4,00 m. Man kommt von 3 Seiten von außen ran. Kann ich das so lassen oder sollte ich es verkleinern/vergrößern?

Und wie gieße ich überhaupt unter so einer Mulchschicht? Muss ich die immer zur Seite schieben oder geht das einfach darüber?

So viele Fragen! Ich freue mich auf eure Erfahrungen, Empfehlungen und Austausch!

Mamaleben
 
  • Hallo mamaleben, ich zerpflücke dir mal deinen Post und schreibe dazwischen, ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, aber so behalten wir vielleicht beide die Übersicht.

    Hallo zusammen,


    eigentlich wollte ich gar kein Gemüsebeet anlegen. Die Nachbarn hier haben mich aber auf den Geschmack gebracht. Die Kinder stauben überall frische Möhren, Gurken und Tomaten ab.

    Dann weißt du ja, was du nächstes Jahr ziehen solltest: Gurken, Tomaten, Möhren, Radieschen, Erbsen... :D
    Vielleicht mögen deine Kinder ja mitgärtnern? Ich hatte schon im Kindergartenalter eine Ecke, wo ich Radieschen säen durfte - die gehen schnell und überfordern nicht die Geduld einen kleinen Kindes.

    Und für Gurken und Tomaten findest du hier im Forum ganz viel Hilfe.

    Ziel ist erstmal langsam anzufangen. Ich will uns damit (noch) nicht selbst versorgen. Vielleicht kommt das noch. Aber erstmal soll es vorwiegend zum snacken und ausprobieren sein. Zudem möchte ich es mir so einfach wie möglich halten.

    Genau. Schritt für Schritt. Muss nicht perfekt werden, Hauptsache, dass du und deine Kids Spaß dran haben.

    Ich habe inzwischen so viele Artikel gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß was wie wann wo. Also... Die Ausgangslage ist nun, dass wir schon ein "Beet" haben. Dort wächst allerdings nur Unkraut. Außerdem fehlt eine Abgrenzung. Ich habe nun öfter von Mulchbeeten ohne umgraben gelesen, bei denen man die Erde auf Kartons schüttet. Das kann ich aber nicht leisten (körperlich). Also würde ich gerne das schon vorhandene Beet nutzen. Ich werde aber jetzt schon dem Unkraut nicht Herr.

    Ich glaube, diese Karton-Variante ist nur gut, wenn man wirklich ein Stück urbar machen will, wenn du schon ein Beet hast, ist das überflüssig.

    Eine Abgrenzung ist nicht schlecht. Der Unterschied zwischen Rasen und Beet sollte klar sein. Wieviel Aufwand du in diese Abgrenzung steckst, musst du ausprobieren.

    Ich würde jetzt als erstes mal eine Abgrenzung besorgen, damit man klar unterscheiden kann wo das Beet ist. Und dann? Macht es Sinn eine Gründüngung zur Vorbereitung zu pflanzen (auch und vor allem, damit es nicht länger leer bleibt) und diese dann vor dem Winter abzuschneiden und mit anderem Mulchmaterial (Rasenschnitt, Hackschnitzel) auf dem Beet zu belassen? Meine Hoffnung ist, dass ich dann im Frühjahr kein (oder kaum) Unkraut zupfen muss und direkt loslegen kann.

    Sobald Erde frei bleibt, kommen Samen geflogen. Wenn du also im Frühjahr nicht wieder von vorne anfangen willst, ist jetzt eine Gründünung gut. Es ist auch noch früh genug im Jahr, dass du dir noch aussuchen kannst, was du säen willst.

    Ob du den Gründünger vor dem Winter abschneidest, oder einfach auf den Frost wartest, dürfte ziemlich egal sein. Rasenschnitt und Laub als zusätzlicher Mulch ist nicht schlecht, zuviel Hackschnitzel würde ich nicht nehmen, die brauchen eine Weile zum Verrotten.

    Alles, was im Frühjahr noch da ist, kannst du dann einfach abharken und auf den Kompost werfen, wo es weiter verrotten kann.

    Wie groß sollte das Beet überhaupt sein? Vorgesehen sind momentan ca 1,20 x ca 4,00 m. Man kommt von 3 Seiten von außen ran. Kann ich das so lassen oder sollte ich es verkleinern/vergrößern?

    Wie groß bist du, bzw, wie lang sind deine Arme? Probiere aus, ob du an alle Stellen bequem dranreichen kannst, auch zum Hacken, Jäten, Pflanzen, Ernten... Wenn nicht, dann gönne dir lieber ein paar Trittplatten oder einen Weg in der Mitte. Damit wirst du auf Dauer besser fahren, als jedes Mal irgendwo ins Beet treten zu müssen und mit Pech die nächste Pflanze runterzutreten.

    Und wie gieße ich überhaupt unter so einer Mulchschicht? Muss ich die immer zur Seite schieben oder geht das einfach darüber?

    So viele Fragen! Ich freue mich auf eure Erfahrungen, Empfehlungen und Austausch!

    Mamaleben

    Das Wasser sickert durch eine Mulchschicht einfach hindurch. Du gießt also einfach drüber.
     
    Ich würde jetzt das Beet umgraben und harken, dann kannst Du doch noch was aussäen...z.B Spinat, Winterzwiebeln,Radieschen....da gibt es Listen, welche Sorten wann ausgesät werden und welche sogar .überwintern...und wenn es nichts wird...ist doch egal...Die Begrenzung kann ja immer noch kommen...und ob man Gemüsebeete mulcht, ist Geschmackssache.
    Frage Deine Nachbarn um Rat....Man fügt sich gut in eine Nachbarschaft ein, wenn man Rat sucht...und die Kinder sind ja schon auf gutem Weg. Es ist keine Wissenschaft...ich habe auch ohne Internet und mit einem netten Nachbarn angefangen...ach ja...es ist jetzt gute Zeit zum Pflanzen von Erdbeeren für die Kinder für nächstes Jahr......das Beet muß dann unkrautfrei gehalten werden und das halbe Beet kann schon voll sein...
    Viel Erfolg
     
  • Was ich ganz einfach, gerade für Anfänger finde: ein Hügelbeet.
    Dazu kannst du die vorhande Flache nutzen, Unkraut entfernen und dann das Hügelbeet aufbauen.
    Da fällt dann auch eine Abgrenzung zu den andereren (Rasen)Flächen weg.

    Wenn es dich intereressiert, mamleben, kann ich dir gerne weiter helfen...

    LG
    wilde Gärtnerin
     
  • Dann weißt du ja, was du nächstes Jahr ziehen solltest: Gurken, Tomaten, Möhren, Radieschen, Erbsen... :D
    Vielleicht mögen deine Kinder ja mitgärtnern? Ich hatte schon im Kindergartenalter eine Ecke, wo ich Radieschen säen durfte - die gehen schnell und überfordern nicht die Geduld einen kleinen Kindes.

    Ganz genau so soll es sein. Die einfachsten und kinderfreundlichen Sachen fürs erste.
    Und ein Kinderbeet finde ich auch klasse. Meine Große wird im Herbst zwar erst 3 Jahre, aber ein paar Samen verstreuen und Gießen kann sie auch schon. Und ernten dann sowieso! Klasse, danke für die Idee!


    Sobald Erde frei bleibt, kommen Samen geflogen. Wenn du also im Frühjahr nicht wieder von vorne anfangen willst, ist jetzt eine Gründünung gut. Es ist auch noch früh genug im Jahr, dass du dir noch aussuchen kannst, was du säen willst.

    Ich hätte mich ganz einfach für eine Mischung entschieden. Die soll auch neutral sein dem gegenüber, was man danach anbaut, so dass ich mich jetzt noch nicht festlegen muss.

    Wobei mich die von @mahatari erwähnten Erdbeeren auch verlockend finde. Kann man das denn kombinieren, also verträgt sich das miteinander? Ein Teil Gründüngung, ein Teil Erdbeeren?

    Wie groß bist du, bzw, wie lang sind deine Arme? Probiere aus, ob du an alle Stellen bequem dranreichen kannst, auch zum Hacken, Jäten, Pflanzen, Ernten... Wenn nicht, dann gönne dir lieber ein paar Trittplatten oder einen Weg in der Mitte. Damit wirst du auf Dauer besser fahren, als jedes Mal irgendwo ins Beet treten zu müssen und mit Pech die nächste Pflanze runterzutreten.

    Ein guter Hinweis. Beim Unkraut entfernen stand ich nämlich mitten auf dem Beet, da ich von vorne nicht bis hinter komme. Also vielleicht doch lieber kleiner und kompakter. Ich habe es mal abgemessen und komme auf ein Quadrat von ca 1,20-1,50 m von 3 Seiten gut überall ran. Das übertrage ich die Tage auf den Garten und teste dort nochmal, ich denke eher in Richtung 1,20 m. Das Kinderbeet hätte ich dann halb so schmal gemacht, also ca 60-80 cm. Meinst du das könnte passen?

    @mahatari
    Da hast du schon recht, den ein oder anderen Tipp habe ich mir auch schon abgeholt bei so manchen Nachbarn. Wenn man mal was braucht, kommt man auch gut ins Gespräch. Das Problem dabei ist, dass jeder mal am Zaun stehen bleibt und "seinen Senf dazu gibt", so richtig löst das aber meine Fragen letztlich nicht. Ich stelle mir gerne einen Fahrplan auf, das fällt mir hier leichter. Zumal meine Mädels immer dabei sind und dann für viel Ablenkung sorgen.
     
    Was ich ganz einfach, gerade für Anfänger finde: ein Hügelbeet.
    Dazu kannst du die vorhande Flache nutzen, Unkraut entfernen und dann das Hügelbeet aufbauen.
    Da fällt dann auch eine Abgrenzung zu den andereren (Rasen)Flächen weg.

    Wenn es dich intereressiert, mamleben, kann ich dir gerne weiter helfen...

    LG
    wilde Gärtnerin

    Das finde ich wirklich eine interessante Möglichkeit und habe auch schon ein wenig darüber gelesen. Ich glaube aber, dass mein innerer Monk mit so einem Hügel vorerst nicht zurecht kommt 😅 ich muss erst warm werden und lernen, vor allem Geduld. Aber auch, dass die Natur nicht immer so will wie ich. Vielleicht komme ich darauf irgendwann zurück. Ich danke dir dennoch.
     
  • Hab ich was überlesen? Welches Unkraut? Falls du Ackerwinde hast, kannst du das Beet gleich woanders neu anlegen.
    Bodenanalyse, Lehm?; Löß?, Sand? Welchen Boden hast du?
    tief umgraben und Laub und Pferdemist und Gesteinsmehl beim umgraben einarbeiten.
     
    @hofergarten , sammelst du gerade worst-case-Szenarien?

    Unkraut? So, wie ich verstanden habe, ganz normale Unkräuter, wie sie immer wieder kommen, nichts speziell Anhängliches. So lange mamaleben nichts anderes sagt, würde ich nicht von einer Ackerwinden- oder Gierschinvasion ausgehen.

    Bodenanalyse, so lange keine Probleme aufgetreten sind? Wofür? Das soll ein ein Beet in einem Hobbygarten werden, kein künstlicher Nährboden.

    Tief umgraben macht man heute auch nicht mehr, du willst ja nicht den B-Horizont über die Humusschicht graben. Mit der Grabegabel lockern reicht aus.

    Pferdemist würde ich eher über den Kompost laufen lassen, sonst hat man zu schnell Probleme mit lokaler Überdüngung.


    @mamaleben : Lass dich nicht verrückt machen. Eigendlich ist gärtnern gar nicht kompliziert. :)
     
    Pyro hat ja eigentlich schon die ganzen guten Punkte "abgegrast" 😉

    Dennoch würde ich gerne auf deine Aussage
    Ich werde aber jetzt schon dem Unkraut nicht Herr.
    eingehen.
    Warum nicht?
    Was wächst denn dort? (Foto?)
    Hast du nicht das Gerät dazu oder überfordert dich der Garten neben den Kids?

    Was du jetzt auf dem Stück Acker machen kannst:
    Lege aufgefaltete Katonagen darauf.
    Damit nimmst du den meisten Beikräuter die Lichtenergie.
    Dann im zeitigen Frühjahr abräumen und einmal grob durchgrubbern und dann evtl. etwas Pflanzerde zugeben.
    Das sollte fürs erste Jahr reichen.

    Über Gründüngung etc. kannst du nächstes Jahr nachdenken.
     
    Wobei mich die von @mahatari erwähnten Erdbeeren auch verlockend finde. Kann man das denn kombinieren, also verträgt sich das miteinander? Ein Teil Gründüngung, ein Teil Erdbeeren?


    Wieso nicht? Du wirst später ja auch nicht die ganze Fläche mit einer Gemüsesorte bestellen, da kannst du auch von Anfang an ein Stück für Erdbeeren abtrennen.

    Kartonagen und Gründünger schließen sich allerdings gegenseitig aus. Da musst du dich entscheiden, ob du jetzt jätest und Gründünger säen möchtest, oder ob du jetzt nur ein Stückchen für die Erdbeeren urbar machen willst, und den Rest unter Pappe legen möchtest. (Ich gebe zu, ich bin kein Freund von Pappe im Garten. Für die Bodenlebewesen würde ich immer Gründünger und mulchen bevorzugen. Du willst ja am Ende lockeren, fruchtbaren Humus haben und nicht nur eine Fläche, auf der kein Beikraut wächst. )

    Nur Mut, mach alles so in Etappen, wie du Zeit und Lust hast. Garten soll Freude machen, nicht in Stress ausarten.
     
  • Ihr werdet wahrscheinlich recht haben

    Aus meiner Sicht und seit Jahren Zaun und Ackerwinde geplagt frag ich instinktiv nach.
    Immer wenn ich Freunde besuche und im Garten eine Winde sehe schaudert mir und warne den sofort.

    Meine Oma hat alle paar Jahre Mist vergraben Pferd, Kuh was sie bekommen konnte.
    Laub hat sie im Herbst vergraben um Würmer anzulocken die dann die Erde aufbessern.

    Bodenanalyse kann einem Anfänger viel Arbeit ersparen, so sieht man wo man steht und Messen ist Wissen.
    Kann ja sein man hat zuviel Phosphor im Boden und dann kann man gleich Tomaten oder was anbauen, ist der Boden sehr ausgelaugt N-P-K und besonders SCHWEFEL, Spurenelemente Mangel , weil Jahre vernachlässigt, muss der Boden erst aufgebessert werden um wirklich gute Erträge einzufahren und freude zu haben.
    Der Schwefel Mangel war früher und seit Jahrhunderten, dank Kohleheizungen, Abgase usw kein Problem jetzt ist er aber schon teilweise akut! Früher wurde keinem Dünger Schwefel beigefügt und heute gibt es keinen guten Dünger ohne.
     
  • Warum nicht?
    Was wächst denn dort? (Foto?)
    Hast du nicht das Gerät dazu oder überfordert dich der Garten neben den Kids?

    Also wir haben die komplette Fläche neu angelegt, das meiste ist Rasen. Der komplette Boden wurde übrigens gefräst, was wohl nicht so das klügste war, aber hinterher ist man immer schlauer.

    An Unkraut (aber eben auf der kompletten Fläche) wächst Melde, die typischen Wurzelunkräuter wie Löwenzahn und Wegerich. Giersch gibt es auch, auf der anderen Seite des Gartens unter einer Korkenzieherhasel. Den haben hier aber alle Nachbarn an irgendeiner Stelle.

    Wir haben dafür Portulak. Ich dachte erst es wäre die gefleckte Wolfsmilch, dann habe ich vor wenigen Tagen die gelben Blüten entdeckt. Ich konnte aber gar nicht alle entfernen, da sie so winzig sind und ich über die ganze Fläche (135 qm) kriechen müsste, um alle zu finden.

    Ansonsten versuche ich die Unkräuter zu entfernen, spätestens wenn sie blühen. Das Beet wucherte aber eben 4 Wochen lang vor sich hin, bevor ich irgendwas gemacht habe. Und an meiner Technik muss ich eben auch noch etwas feilen 😅
     
    Ich konnte aber gar nicht alle entfernen, da sie so winzig sind und ich über die ganze Fläche (135 qm) kriechen müsste, um alle zu finden.
    Du kriechst über den Rasen und zupft die alle mit der Hand aus?
    Da würde ich auch nicht nachkommen...
    Regelmäßiges mähen und vernünftige Rasendüngung wird dir da sehr viel Leid ersparen.
    Rasen ist eine Monokultur und braucht Aufmerksamkeit.
    Hast du einen Partner an deiner Seite, der da regelmäßig mähen kann und will?

    Und an meiner Technik muss ich eben auch noch etwas feilen 😅
    Für die Ackerfläche empfiehlt sich ein Grubber.
    Sowas:
    Und ein Schuffel

    Ich gebe zu, ich bin kein Freund von Pappe im Garten. Für die Bodenlebewesen würde ich immer Gründünger und mulchen bevorzugen.
    Klar, kann man auch lassen, die Pappe. (Ungebleicht und unbedruckt, kann man sie aber in Maßen einsetzen, find ich)
    Sie zeigt recht schnell erste Erfolge und Regenwürmer fahren total ab auf Cellulose.

    Mulchen ist immer angebracht, auch mit verschiedenen Materialien.
    Ich mische, je nachdem was verfügbar ist.
    Pappe, Schafswolle, Grün-oder Grasschnitt (den aber nicht höher als 10cm-sonst modert es)
     
    Kann ja sein man hat zuviel Phosphor im Boden und dann kann man gleich Tomaten oder was anbauen, ist der Boden sehr ausgelaugt N-P-K und besonders SCHWEFEL, Spurenelemente Mangel , weil Jahre vernachlässigt, muss der Boden erst aufgebessert werden um wirklich gute Erträge einzufahren und freude zu haben.

    Nach schlechten Erfahrungen kann ich das schon verstehen. Ich muss aber sagen, dass mir das schon zu viel wäre mit der Bodenanalyse. Ich bin froh, wenn im ersten Jahr überhaupt irgendwas wächst und wir uns ein wenig ausprobieren können. Wenn ich merke, dass gar nichts geht oder dann noch mehr möchte, kann ich mich immer noch damit auseinander setzen.

    Und mit dem Mist hätte ich wohl dasselbe Problem, wie mit Kompost für ein Hochbeet. Wir wohnen in einer Großstadt, zwar relativ am Rand, aber dennoch... Selbst wenn mir der Bauer den Mist bis auf den Gehsteig kippt, muss ich um das komplette Haus, um ihn zum Garten zu karren. Dabei habe ich nicht mal eine Schubkarre. Und das alles mit Baby und Kleinkind. Puh!

    Mir wurde auch empfohlen Erde aus einer Kompostieranlage in der Nähe zu holen. Aber auch das ist eben ein riesen Akt mit zwei kleinen Kindern.
     
    Du kriechst über den Rasen und zupft die alle mit der Hand aus?
    Da würde ich auch nicht nachkommen...
    Regelmäßiges mähen und vernünftige Rasendüngung wird dir da sehr viel Leid ersparen.

    Ich habe mir soweit alles zusammen geschrieben, wie oft und wann ich ca düngen muss. Wann ich mähen muss, usw. Wir stehen aber eben noch ganz am Anfang. Also ich lerne noch. Der Portulak wächst allerdings so flach, dass ihn der Rasenmäher nicht erwischt (oder ich müsste tiefer mähen, möchte aber keinen englischen Rasen. Eine gut gepflegte Spielwiese reicht mir).


    Hast du einen Partner an deiner Seite, der da regelmäßig mähen kann und will?

    Nein, ich bin alleine mit den Kindern, daher eben so einfach wie möglich. Einmal die Woche mähen bekomme ich hin. Phasenweise auch zwei mal. Die Kinder haben schon einen kleinen Sandkasten und in alles andere versuche ich sie einzubeziehen.

    Für die Ackerfläche empfiehlt sich ein Grubber.

    Ich habe eine kleine geteilte Harke (!?). Eine Seite glatt, eine Seite mit 3 Zinken.
    (Ich darf leider noch keine Links teilen, glaube aber es heißt Kombihacke)

    Tuts das auch, oder geht's mit dem anderen leichter?


    Mulchen ist immer angebracht, auch mit verschiedenen Materialien.
    Ich mische, je nachdem was verfügbar ist.
    Pappe, Schafswolle, Grün-oder Grasschnitt (den aber nicht höher als 10cm-sonst modert es)

    Mit dem Mulchen das reizt mich ja schon, zudem es das Unkraut unterdrücken soll. Zumindest habe ich das gelesen. Das würde mir auf jeden Fall etwas Zeit ersparen. Wie sind deine Erfahrungen?
    Passt du die Mulchschicht generell der Witterung an oder machst du sie immer gleich dick?
     
    Hätte man mich, und das auch noch als "überforderte Alleinerziehende" hier so vollgepumpt am Anfang meiner Forentage, wäre das das Ende am Anfang gewesen. Lass dich nicht bekloppt machen hier mamaleben. Schritt für Schritt, je nach Zeit und Lust.
     
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