Tuja als Rindenmulch Ersatz?

xeenon

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01. Apr. 2017
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86
Hallo Zusammen,

wir haben einige Stellen im Garten, die wir dekorativ gestalten möchten. Außerdem möchten wir schauen, dass wir an einer kleinen Böschung dem Wildwuchs Herr werden, da es ziemlich schwierig ist mit Werkzeug dort zu arbeiten.

An dieser Böschung steht auch ein roter Fächerahorn.

Meine bessere Hälfte würde gerne Rindenmulch ausbringen. Da wir noch daran arbeiten eine alte umgeschnittene Tuja zu entsorgen, würde es sich doch vll anbieten diese zu häckseln und statt Rindenmulch das Häckselgut auszubringen.

Was haltet ihr davon? Verträgt das der Ahorn? Laut Google muss man bei manchen Pflanzen aufpassen.

Grüße
 
  • Hallo xeenon,

    da Du wahrscheinlich die Thuja-Äste verarbeiten willst, wären es Thuja-Holzhäcksel. Sie werden - wie auch Rindenmulch - den Boden etwas versauern.

    Du könntest mal den Boden - pH-Wert messen. Liegt der bei ~6-7, sollten die Häcksel kein Problem sein. Liegt er tiefer, kannst Du zusätzlich Kalk ausbringen.
    Als Schichtstärke würde ich nicht mehr als ~4-5 cm empfehlen.

    Grüße,
    Jörg
     
    Danke dir. Ich würde alles verarbeiten was in den Häcksler passt. Es sind armdicke Stämme dabei, die gehen natürlich nicht.

    Allerdings sind fast alle, nach dem Wurzelstock, mehrfach dünn ausgetrieben. Die könnte ich fast komplett zerkleinern.

    Für die feinen Äste, samt den grün, würde ich den Messerhäcksler und für die Äste den Walzenhäcksler nehmen. Haben wir beides da.

    Zwischenzeitlich habe ich weiter gelesen. Da kam mir unter, dass es dem Ahorn schaden könnte.

    pH wert Messe ich morgen.
     
  • Ich finde es leider nicht mehr, sonst würde ich den Link Posten.

    Es ging darum, dass die tuja so giftig (oder wars sauer?) ist, dass Bäume für einige Zeit ihr Wachstum einstellen oder sogar krank werden können.
     
    Es geht wohl um eine mögliche Bodenversauerung, der man mit Kalk entgegen wirken kann. Eine Giftigkeit für andere Pflanzen halte ich aber für ausgeschlossen.
     
  • Das mit der Giftigkeit habe ich auch schon irgendwo gelesen, aber meistens ging es dabei eher um Tiere als um andere Pflanzen. Ob das wirklich im Boden noch eine Rolle spielt, bezweifle ich. Mein Gefühl wäre eher, dass sich das mit der Zeit sowieso zersetzt.
     
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