Thuja als Rindenmulch Ersatz?

xeenon

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01. Apr. 2017
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Hallo Zusammen,

wir haben einige Stellen im Garten, die wir dekorativ gestalten möchten. Außerdem möchten wir schauen, dass wir an einer kleinen Böschung dem Wildwuchs Herr werden, da es ziemlich schwierig ist mit Werkzeug dort zu arbeiten.

An dieser Böschung steht auch ein roter Fächerahorn.

Meine bessere Hälfte würde gerne Rindenmulch ausbringen. Da wir noch daran arbeiten eine alte umgeschnittene Tuja zu entsorgen, würde es sich doch vll anbieten diese zu häckseln und statt Rindenmulch das Häckselgut auszubringen.

Was haltet ihr davon? Verträgt das der Ahorn? Laut Google muss man bei manchen Pflanzen aufpassen.

Grüße
 
  • Hallo xeenon,

    da Du wahrscheinlich die Thuja-Äste verarbeiten willst, wären es Thuja-Holzhäcksel. Sie werden - wie auch Rindenmulch - den Boden etwas versauern.

    Du könntest mal den Boden - pH-Wert messen. Liegt der bei ~6-7, sollten die Häcksel kein Problem sein. Liegt er tiefer, kannst Du zusätzlich Kalk ausbringen.
    Als Schichtstärke würde ich nicht mehr als ~4-5 cm empfehlen.

    Grüße,
    Jörg
     
    Danke dir. Ich würde alles verarbeiten was in den Häcksler passt. Es sind armdicke Stämme dabei, die gehen natürlich nicht.

    Allerdings sind fast alle, nach dem Wurzelstock, mehrfach dünn ausgetrieben. Die könnte ich fast komplett zerkleinern.

    Für die feinen Äste, samt den grün, würde ich den Messerhäcksler und für die Äste den Walzenhäcksler nehmen. Haben wir beides da.

    Zwischenzeitlich habe ich weiter gelesen. Da kam mir unter, dass es dem Ahorn schaden könnte.

    pH wert Messe ich morgen.
     
  • Ich finde es leider nicht mehr, sonst würde ich den Link Posten.

    Es ging darum, dass die tuja so giftig (oder wars sauer?) ist, dass Bäume für einige Zeit ihr Wachstum einstellen oder sogar krank werden können.
     
    Es geht wohl um eine mögliche Bodenversauerung, der man mit Kalk entgegen wirken kann. Eine Giftigkeit für andere Pflanzen halte ich aber für ausgeschlossen.
     
  • Das mit der Giftigkeit habe ich auch schon irgendwo gelesen, aber meistens ging es dabei eher um Tiere als um andere Pflanzen. Ob das wirklich im Boden noch eine Rolle spielt, bezweifle ich. Mein Gefühl wäre eher, dass sich das mit der Zeit sowieso zersetzt.
     
    Erstmal danke für eure Antworten.

    Ich bekomme irgendwie kein aussagekräftiges Ergebnis. Ich habe erde in Wasser eingerührt, gewartet bis sich die Erde abgesehen hat und dann mit Lackmuspapier den pH-Wert bestimmt. Entweder ist mein Papier kaputt, oder ich habe einen pH-Wert von 8-9.

    Ich habe das an einer anderen, weit entfernten Stelle wiederholt. Das Ergebnis war das gleiche. Alkalischer Reiniger verfärbt das Papier dunkelblau/violett, also pH 1.
     
  • Hast Du Leitungswasser genommen ?
    Lackmuspapier sagt ja nur grob sauer oder alkalisch. Außerdem ist das Verhältnis Destilliertes Wasser : Boden wichtig.

    Versuch´s mal hiemit:
     
  • Bei uns liegt seit ein paar Jahren Häckselgut aus Thuja unter Sträuchern, weil nach dem Heckenschnitt einfach viel Material da war. Der Boden darunter ist nicht schlechter geworden, eher lockerer mit der Zeit.
    Allerdings sieht man lange die holzigen Stücke, die bauen sich wirklich langsam ab. Für eine Böschung könnte das sogar ein Vorteil sein, weil es stabil liegen bleibt. Dekorativ wirkt es allerdings etwas gröber als klassischer Mulch.
     
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